Kummer und Sorgen durchs Verborgen

Im Zuge der vorherrschenden Gleichgültigkeit verborgt man besser nichts mehr, denn die meisten Menschen nutzen alles Zusammengeborgte dazu, sich der Bewusstwerdung über jeglichen Genussverkehr zu entziehen. Die gern und viel am Borgen sind, die haben nämlich ein geringes Selbstwertgefühl, welches unter dem Motto läuft: „Ich bin Scheiße, der, der mir etwas borgt, ist nicht besser als ich, also auch Scheiße, und deswegen scheißt es ihn an, so wie es ihn (wenn er sich mit einen, wie mir, abgibt) nur anscheißen kann. Denn was kann mir schon passieren, in dieser Scheiße habe ich sowieso nichts mehr zu verlieren.“

Menschen solcher Orientierung, die haben sich mit der Scheiße abgefunden, sie fressen und scheißen nur noch und sind schadenfroh, wenn es andere anscheißt (unter dem Motto: „Warum soll es ihnen besser gehen als mir.“). Sie glauben doch wirklich, mit dem Tod wird ihre Scheiße, die sie auf der Erde gebaut haben, einfach so begraben.

Also ihr Verscheißerer, wir treffen uns später dort, wo niemand mehr scheißen kann. Und dann? Ihr werdet Merken, saufen und fressen, um über den guten Geschmack berauscht zu verdrängen, das geht dort nicht mehr an.

Soll ich noch einmal so gut sein und etwas verborgen, wegen anderer Sorgen?

Legt demjenigen, der borgen möchte, diesen Text vor, es könnte ja sein, dass er schneller als ihr glaubt, seine Lust am Borgen verlor.

Der, der viel borgt, der macht sich keine Gedanken darum, wo er das Geld herbekommen soll, welches er zurückzahlen müsste, und wenn er es auch hätte, so wäre der, der es ihm geborgt hat, sowieso immer noch Scheiße für ihn, ganz unter seinem Motto: „Er will mich doch nur in die Scheiße hinabzieh’n.“

Dieser Trotz (Untergangshumor, der trotzdem lacht), der produzierte für alle die globale Finanzkrise, vor dieser fühlt sich nun jeder wie ein Zwerg, doch im Produzieren dieser, da war er ein mächtig sich aufwertender Riese. „Über Geld spricht man nicht, denn Geld hat man“, so lautete nämlich seine Devise, zur Zeugung seiner ganz eigenen Krise.

Und die Frauen der Gesellschaft, die lassen sich das einfach nicht mehr bieten, sie drehen den Krisenmännern einfach die kalte Schulter zu, die da versuchen, sie anzumieten. Und somit nimmt der Krieg auch noch zu zwischen Männern und Frauen, so etwas kann nämlich echt umhauen.

Was ist Geld? Wo und wie wird es bestellt?

Geld ist durch einen schönen Schein anerkannte Energie, die man in etwas investierte. Der Mensch will für jede seiner vollzogenen Handlungen einen Aufwertungsschein, und wenn er sich daran gewöhnt hat, so wird er auch übers Geld ausschaltbar sein, man braucht ihn dann nur noch abschneiden vom Schein, und durch die empfundene Sinnlosigkeit seines Lebens wird er dann nicht mehr lange existent sein. Oder er geht eben über Leichen, um seiner Existenzlosigkeit auszuweichen.

Über fünfzig Prozent meiner Tätigkeiten sind unentgeltlich also nicht gedeckt durch den Schein (nicht durch infiltrierten Genuss um über diesen abzuschalten bzw. zu verdrängen und nicht durch aktive Handlung um den Schein zu erwerben), und alle sagen dazu: „Das darf doch wohl nicht die Wahrheit sein!“

Siegelbruch

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s