Die Befreiung vom Schmutz, den die weltlichen Machthaber uns übergestülpt haben, zum Selbstschutz

Die Perversion ergibt sich aus dem Umstand heraus, wenn einem Essen und Trinken nicht mehr ausreicht, weil man alles satt hat. Christus sagte diesbezüglich: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.“ Meine Antwort darauf soll die geistige Klärung des Uniperversums bezüglich der Gegensatzvereinigung sein. Und diese Klärung ist so per Vers, dass ich dafür von niemand entgegennehmen würde, einen Heiligenschein, mich lullt nämlich keiner auf seine verwässernde Harmonieschiene ein. Also steigt mal schön tief in diesen Blog ein, denn der unmoralische Schmutz, der euch zum inneren Gleichgewicht fehlt, der wäscht euch über diesen rein.

Beitrag Nr. 224

Unsere Gesellschaft fußt auf der Einstellung, dass es schmutzig ist und eine unverzeihliche (geistig umnachtende) Schwäche darstellt, wenn Mann und Frau sexuell interagierend zusammenkommen. Gesellschaftlich gesehen ist die Sexualität also ein mehr oder weniger zu verurteilender Umstand, der, wenn er dann aber doch einmal aus dem blinden Trieb der Überwältigung heraus geschieht, von den Beteiligten, danach, massiv verdrängt werden muss, da sie sich scheinbar nur unter diesem Verdrängungsaspekt als würdige Menschen der Menschenwürde gegenüberstehen können, also in dem anscheinend vernünftigen Moment, in dem sie jeglicher Sexualfantasie fern sind (z. B. in Momenten der Planung häuslicher Ordnung und des Organisierens der scheinbar lebenswichtigen Ernährung). Ja in diesen nüchternen Momenten, die entsprechend des Fortschritts des materiell durchorganisierten Lebens immer mehr zunehmen, sind sie weit ab davon, sich, geistig umnachtet und in überwältigender Art, gegenseitig, fleischlich abreagierend zu benutzen, nimmt sich das doch für sie immer mehr gerade so aus, als ob sie gegenseitig ihre Menschenwürde (die als Krone der Schöpfung) beschmutzen. Jeder, der also einen sexuellen Kontakt mit jemand tätigt (ob er das nun wahr haben will oder auch nicht), der hat heutzutage das Gefühl, dass ein Dritter, der ihn dabei erwischt, ein gutes Recht dazu hätte ihn dafür zu verurteilen (eben dies als Schweinkram Betrachtete, welches heutzutage in der Gesellschaft auch als legitimes Erpressungsmittel der lächerlich machenden oder zu verurteilenden Art anerkannt wird). Er hat aber genau dies Gefühl der Schuld nur deswegen, weil er selbst, diejenigen, aus seiner gesellschaftlichen Moralansicht (= Sittenpolizeiansicht) heraus verurteilen würde, die er beim heimlichen Geschlechtsverkehr erwischt. Doch warum nun diese gegenseitige Verurteilung wegen des Geschlechtsaktes zwischen zwei Menschen, obwohl dabei der eine (wenn auch aus unterschiedlichen Motiven heraus) nicht besser als der andere ist? Das ist deswegen so, weil von der Gesellschaft, bezüglich der Sexualität, ein Denkverbot erlassen wurde, welches sich darauf bezieht, dass man an so etwas Schmutziges, welches über die Stoffwechselausscheidungsorgane läuft, erst gar nicht denken darf, geschweige denn es auch noch in schändlichster Weise zu praktizieren, zumal dabei ja auch noch die Gefahr besteht Belastungsmaterial zu zeugen, welches ein aus dem Abfußbecken der Frau hinausgestoßenes Kind ist. Wir Menschen verurteilen uns also selbst, für unsere eigene Existenz, und wegen des schmutzig triebhaften Umstandes, der uns in diese Welt hineinmaterialisiert hat. Das alles treibt uns nun aber zunehmend dazu, uns von diesen schändlichen Umständen der Verbindung körperlicher Art, in ablenkender Weise, fernzuhalten, ganz einfach, indem wir nur noch geschmackvoll fressen, um somit über unsere dadurch bedingte Ausscheidungsmasse, die der stinkenden Art, die sexuelle Verbindung als stinkenden Schmutz zu vergessen. Wie wäre es nun aber voll bewusst ohne Ausscheidung und übersäuerungsbedingtes Essen, müssten wir diese körperliche Verbindung dann immer noch wegen ihrer Schmutzigkeit vergessen? Wäre die Sexualität, die der etwas anderen Art, nun aber durch den Mangel an Stoffwechsel rein und sauber, so wäre er am Ende, der Wirtschaftswachstumszauber (= der regelnde Zeitgeist der Untergangsprophetie, durch materielle Machtkonzentration), und genau deswegen ist die Sexualität für alle weltlichen Machthaber in schmutzigster Weise unsauber. Ja die Sexualität kann (in ihrer ergänzenden Art) den Stoffwechsel ersetzen und Mann und Frau in verfeinstofflichender Art und Weise sättigend nähren und klären, ohne unangenehme Nebenwirkungen, der Mensch muss sich dabei nur dem bewusst sein wie, und damit er darauf niemals kommt, wurde für ihn die Moral erfunden, ohne diese (als Freidenker) wäre er den weltlichen Machthabern (die den Menschen in ihrem Kreislauf von Verstoffwechslungstod und Wiedergeburt halten gebunden) nämlich schon längst entschwunden.

Die-Gluecksehe-03

Siegelbruch

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7 Gedanken zu „Die Befreiung vom Schmutz, den die weltlichen Machthaber uns übergestülpt haben, zum Selbstschutz

  1. siegelbruch Autor

    Da es in dieser Welt nur neckische Schadenfreude gibt, muss man in logisch aufnehmender Weise und somit wissend, diese natürlich irdische Freude erst einmal überwinden, um etwas Höheres und von dieser Welt sich Abhebendes zu finden.

    Siegelbruch

    Antwort
  2. Laubfrosch

    immer denken sie, sie sind so toll und dann wird da herumgemacht im Bett und nach dem aufstehen beim Frühstück denken sie, es wird schon richtig sein aber irgendwie ist da was nicht richtig, also so schmutzig…

    Antwort
      1. Heike

        Acheredon warum Bett“e“ und wieso „stets“?
        Wo würdest Du Sex nicht im Bett praktizieren? Und wenn nicht wo dann?

        Also ja und als sich bzgl. dem Schlafen da hab ich mir so Gedanken über dieses Wort gemacht und ähnliche Worte wie Schlaraffenland, Schla-raffen-land und dann kam ich auf Paradies, Para-dies und dann auf Pa-ra-die-s.
        Also das Schlaraffenland def. laut Wikipedia:
        „In den Flussbetten des Schlaraffenlands fließen Milch, Honig oder Wein statt Wasser (in Anspielung z. B. an Deuteronomium 6,3 (Dtn 6,3 LUT) und viele andere Stellen). Alle Tiere hüpfen und fliegen bereits vorgegart und mundfertig durch die Luft. Die Häuser bestehen aus Kuchen. Statt Steinen liegt Käse herum. Genießen ist die größte Tugend der Bewohner des Schlaraffenlands, harte Arbeit und Fleiß werden als Sünde betrachtet. Dem Alter wird mit dem Jungbrunnen abgeholfen, etwa: Welcher ein altes Weib hat / der schick sie auch mit in das Bad / sie baden kaum drey Tage / so wird ein junges Dirnige darauß / vngefehr bey achtzehen Jahren.[1]“.

      2. siegelbruch Autor

        Also Heike praktiziert wird der Sex nur, wenn sich der eine ziert, und der andere möchte, dass es läuft wie geschmiert. Deswegen hat Acheredon schon recht, im Bett sollte Mann stets schlafen, wenn er mal nicht steht, sonst praktiziert es sich nachher noch, sodass es wegen der Ziererei nicht geht.

        Siegelbruch

      3. acheredon

        “Acheredon warum Bett”e” und wieso “stets”?“

        Das “e“ am Ende des Nomens war lediglich ein stilistisches Mittel. Das Bett aber ist eine Ortschaft der Erholung und des Schlafens.

        “Wo würdest Du Sex nicht im Bett praktizieren? Und wenn nicht wo dann?“

        Ich bevorzuge es nicht zu praktizieren.

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