Die Liebe als Schadenfreude im Weltgetriebe?

Die Perversion ergibt sich aus dem Umstand heraus, wenn einem Essen und Trinken nicht mehr ausreicht, weil man alles satt hat. Christus sagte diesbezüglich: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.“ Meine Antwort darauf soll die geistige Klärung des Uniperversums bezüglich der Gegensatzvereinigung sein. Und diese Klärung ist so per Vers, dass ich dafür von niemand entgegennehmen würde, einen Heiligenschein, mich lullt nämlich keiner auf seine verwässernde Harmonieschiene ein. Also steigt mal schön tief in diesen Blog ein, denn der unmoralische Schmutz, der euch zum inneren Gleichgewicht fehlt, der wäscht euch über diesen rein.

Beitrag Nr. 242

Wenn bei irgendwelchen Handlungen oder eben beim Reden der neckische Aspekt der Schadenfreude noch mit hineinspielt (eben der, jemand etwas auswischen zu wollen), so ist das eine zerstörerische und selbstzerstörerische Sache, die mit der geklärten Liebe, im Wissen um die Zusammenhänge, nicht vereinbar ist. Wir sind dabei nämlich aus der geistig erfassenden Beobachterposition herausgetreten, um in ein Gewinner- bzw. Verliererspiel der konkurrierenden Art einzutreten (wir mutieren dabei zu einem Regel- und Kalkulationsmenschen), welches zumeist durch heimlichen bis unheimlichen Spott und Hohn gekennzeichnet ist, welcher auf den Mangel an Erkenntnis bezüglich der Gesamtzusammenhänge zurückzuführen ist. Zumeist ist eine so orientierte Person auch gar nicht gewillt, die Zusammenhänge über den Geist bzw. über den klärenden Wortschatz zu erfassen, weil das mit Schadenfreude in Verbindung stehende Kräftemessen für sie noch zu sehr die anheizende Würze im materialisierenden Erstarrungsleben ist. Solche Menschen sind Menschen der Machtergreifung, die einen richtig geilen Spaß haben möchten, damit sie kurz vor ihrem Tod dann einmal sagen können: „Wir haben es wenigstens verstanden richtig intensiv zu leben, ohne dabei irgendetwas von der spaßig geilen Art auszulassen.“ Sie waren Erfahrungsmenschen, die Angst davor hatten, irgendetwas, die Unwissenheit Reizendes (= der Kitzel des geheimnisvoll Unbekannten und Riskanten), in dieser Welt auszulassen. Wie können sich nun aber genau solche Menschen, die so destruktiv und selbstzerstörerisch ausgerichtet sind, selbst auf die Schliche kommen bzw. erkennen, dass sie genau so veranlagt sind? Sie sollten darauf achten, welche Art Filme sie gern schauen. Sind es Filme, bei denen einer dem anderen in listiger Weise ein Bein stellt, damit einer von beiden dann auf die Nase fällt, welcher Umstand (= Dummstand) sie dann zum Lachen bring, ja, sie förmlich zum Lachen zwingt. Sind Menschen nun aber genau so gestrickt, dann sind sie darauf geeicht allergisch auf das wahre und logische Erfassen der Lebenszusammenhänge zu reagieren, denn sie befürchten dadurch den Verlust der Würze ihres Lebens, welches auf reizende bis überreizende Erfahrungen ausgerichtet ist. Sie wollen also nicht auf die dabei zu erfahrende Schadenfreude und den mit dieser verbundenen Spaß verzichten, sie sind ganz darauf aus, sich darin selbstverdauend zu vernichten. Und wenn solche Menschen dann viele andere Menschen, in listiger Weise, auf die Nase fallen lassen, also förmlich über Leichen gehen, dann ist das eine schadenfrohe Machtergreifung, gepaart mit zunehmendem Hochmut. Ohne eine gewisse geistige Erkenntnis bezüglich der Lebenszusammenhänge, die einen den Sinn des Lebens näher bringen, ist also niemand zur schöpferisch aufbauenden Liebe befähigt. Um zum schöpferisch Aufbauendem befähigt zu werden (also zur Liebe befähigt zu werden) muss der Mensch erst einmal über eine ihm fast unüberwindlich erscheinende Hürde gehen, er muss nämlich über den Willen geistig zu erkennen, seinen ursprünglichen Lebensreiz, nach und nach, aufgeben. Eben den Lebensreiz, welcher der Spaß ist, bei dem er sich die Schadenfreude schmecken lassen möchte, gehört sie doch (als Neidzeugungsaspekt) zu seinem guten Geschmack.

Nun ist es aber so, dass so gut wie alle Beziehungen zwischen Mann und Frau unter nur einem Motto geknüpft werden, nämlich unter dem Motto: „Was sich antestend neckt, das liebt sich.“ Sie bekommen also sofort erst einmal die neckische Schadenfreude, die den geilen Reiz der Sexualität noch dazu mächtig übersteigert, als Ergebnis unter dem Strich. Ja meine Herren, zumeist ist es nun aber so, dass die Frauen, die diese Art der Spaß haben wollenden Geilheit bei ihrem Mann bemerken, sich immer mehr gegen den Sex mit ihm sperren, welcher Umstand dann erst einmal eine ungeheuerlich druckzeugende Sper(r)maproduktion bei ihm in Gang setzt, die er somit nur noch, gegen entsprechende Zahlungen, über den Machtergreifungsspaß und der potenzsteigernden Schadenfreude, im Puff abreagieren kann. Es gibt für ihn dann nur noch die anbetungswürdigen und reinen Frauen zum Heiraten und zum Lieben und die verhurten Schlampen zum geilen Abrotzen, Mann o Mann, solch ein schizophrenes und geisteszerspaltenes Leben ist doch wohl wirklich nur noch zum Kotzen.

Der versuchende Eroberungsfeldzug eines Geschlechtspartners, über die neckische Art des Antestens, ist also eine Zeitbombe, die schon bei der ersten Kontaktaufnahme in Gang gesetzt wird. Wer nämlich schon beim Kennenlernen antestend vorgeht, der gibt sofort Zeugnis von seiner Unwissenheit und kann dabei dann sogar in süßer Weise lächerlich erscheinen, welche Lächerlichkeit er dann, beim Sexualakt, über eine mächtig gesteigerte Potenz, die der überwältigenden Art, wegwischen möchte. Diese seine Art macht dann aber keine Frau lange mit, denn er ist für sie ein dummer Mann, der noch nicht einmal das, was er da tut, logisch erklären kann, ja, alles, was er tut und darstellt, ekelt sie nur noch an. Ein Mann, der nun aber keine Macht mehr über seine Frau ergreifen kann, der betet sie, als moralisches Reinheitsgebot in dieser Welt, einfach nur noch an, und sieht zu, wie er zu seiner Spaßerfüllung (in Schadenfreude) die Macht über die ganze Welt ergreifen kann.

Und jetzt dürft ihr gern sagen: Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.

Siegelbruch

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5 Gedanken zu „Die Liebe als Schadenfreude im Weltgetriebe?

  1. siegelbruch Autor

    Bin ich ein Erfahrungsmensch der neckischen Art, so ziehe ich die Unwissenheit vor, weil ich nur so den Genuss der Schadenfreude als spaßigen Lebensreiz auskosten kann. Bin ich jedoch ein übers Wort der Klärung Lebenszusammenhänge erfassender Mensch, so geht mir durch die gewonnene Einsicht die Schadenfreude verloren und die materiellen Lebensreize werden somit für mich immer geringer und der schöpferisch aufbauende Aspekt im zwischenmenschlichen Bereich Gleichgesinnter wird immer größer. Was ist nun aber schadenfreudige Zerstörungswut als Lebensreiz und was ist im Gegenzug dazu die aufbauende Schöpferkraft, die vom zunehmenden Bewusstsein getragen wird? Der Erfahrungsmensch betrachtet also den Hass als seinen schadenfrohen Lebenstrieb, und genau dieser Trieb ist dann auch identisch mit seiner Sexualität, sodass diese für ihn zum Todestrieb wird.

    Siegelbruch

    Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Das generelle Problem aller heutigen Frauen besteht eigentlich nur darin:
    Keine Frau will vor einem Mann einen Schwächeanfall bekommen also schwach sein, deswegen geht sie nur auf einem Mann, der durch seine Schwäche für sie möglichst früh stirbt, ein. Das ist der eigentliche Grund, warum in dieser Welt keine Dualbeziehungen, bis zum heutigen Tage, zustande kommen konnten.

    Siegelbruch

    Antwort
  3. Heike

    Also Siegelbruch, des hört sich jetzt ja total knallhart an. Aber man könnte es auch so
    ausdrücken: Du hast ja gesagt, das es hier noch keine paradiesischen Umstände gibt.
    Folglich solange die Welt ein Schweinstall ist (also voller Arschlöcher), wird auf Schweinen (also Ärschen) geritten. Welche Frau würde eine wirkliche Beziehung mit einem Schwein (Arsch) eingehen? Wenn dann doch nur damit es sie durch den Stall zum Ausgang trägt, damit sie sich nicht die Füsse mit deren Scheiße schmutzig macht. Ohhhhh 😯

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also Heike, das Paradies auf Erden haben wir, wenn die Frauen sich nicht mehr von den Männer befleckt fühlen, weil diese Männer dann klärende Gedanken in sich bergen. Und in diesem Fall könnten die Männer dann überhaupt nichts mehr, in irgendeiner Weise, ablassen, was für eine Frau abzuwehrender Schmutz wäre, und da die Frauen den Männern diese interessanten Informationen förmlich, allein schon durch ihr gespanntes Interesse, heraussaugen würden, wären sie dann selbst wie ein reiner Genussartikel für den Mann, sodass es dann für ihn überhaupt keinen anderen Genuss neben der Frau, die von ihm als Mann in dahinschmelzender Weise geklärt werden möchte, geben würde. Er liebt dann sein Kunstwerk, welches er formte, sodass sie nur noch bemerkt, dass ihre Form immer perfekter wird, dadurch, dass sie seine Inhalte empfängt.
      So, ich hoffe nun, der neue Mann, der zieht sich nun einmal die Jacke der geistigen Klärung an, weil er ohne diese nämlich erst einmal wieder seine irdische Lehre im Schweinestall beginnen kann.

      Siegelbruch

      Antwort
  4. siegelbruch Autor

    Mein Singlegeheimnis, für euch offenbart:
    Wenn eine Frau einen Plan hat, doch er nicht weiß, dass sie einen Plan hat, und er dann fragt, warum sie dieses oder jenes so oder so macht, da er ja nicht weiß, dass es zu ihrem Plan (zum Beispiel dem des guten Geschmacks) gehört, dann sagt sie nicht etwa: „Warum, warum, sind Männer nur so dumm?“ Sondern sie sagt: „Warum, warum, ist die Banane krumm?“
    Ja, die Männer sind dann für sie Affen, die die Krümmung der Banane noch nicht so richtig raffen.
    Aber solange es noch ein interessierter Affe ist, da kann sie ihn noch gut dressieren, deswegen behält sie ihn dann auch, das ist nämlich in dieser Gesellschaft ein guter Brauch.
    Da ich nun aber denken kann und kein guter Brauch bin, deswegen bekommen die Frauen dies Affenkunststück mit mir nicht hin, und somit macht der Krümmungsbogen, den sie um mich machen, einen Sinn.

    Siegelbruch

    Antwort

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