Liebe und Sexualität, wegen teile und herrsche, ist es wohl zur Verbindung dieser beiden Elemente zu spät

Die Perversion ergibt sich aus dem Umstand heraus, wenn einem Essen und Trinken nicht mehr ausreicht, weil man alles satt hat. Christus sagte diesbezüglich: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.“ Meine Antwort darauf soll die geistige Klärung des Uniperversums bezüglich der Gegensatzvereinigung sein. Und diese Klärung ist so per Vers, dass ich dafür von niemand entgegennehmen würde, einen Heiligenschein, mich lullt nämlich keiner auf seine verwässernde Harmonieschiene ein. Also steigt mal schön tief in diesen Blog ein, denn der unmoralische Schmutz, der euch zum inneren Gleichgewicht fehlt, der wäscht euch über diesen rein.

Beitrag Nr. 252

Elvira-nett1

Das logische Wort der Bewusstmachung muss die Sexualität als aufbauenden Schöpferakt und sinnvollen Lebenstrieb offenbaren, wenn nicht, so werden wir immer wieder, demotiviert, in den Todestrieb hinein abfahren.

Wenn Gott dem Menschen einen Vorwurf machen könnte, dann wäre es der, dass der Mensch Angst vor der Beschäftigung mit seiner Sexualität hat, er hat den Menschen nämlich nicht dazu verpflichtet ein unbewusster Schöpfer zu sein, der über die affektgeladene Sexualität (mangels bewusste Beschäftigung damit im Geist) Kinder in die Welt setzt, die ihn dann versklaven, indem er sich scheinbar um sie kümmern muss, und selbst dabei verkümmert.

Wir werden in diese Welt, unbewusst gezeugt, hineingeboren, um geduldig auf den Tod zu warten (Mutter sagt deswegen immer zu ihrem Sohn: „Junge, bis zur Hochzeit wird alles wieder gut.“ Warum? Ab da läuft es dann nämlich unter dem Motto: „Bisdass der Tod uns scheidet.“), da wir eine höllisch verabscheuenswürdige Angst vor dem belebenden Aspekt der Sexualität haben, denn ohne Bewusstwerdung gibt es diesen nicht. Körperliche Belebung ist nämlich das, worüber man anstandshalber nicht spricht, ist es doch so, dass man sich bei einem diesbezüglichen Versuch schon fast die Zunge abbricht. Wegen ihrer Geheimhaltungsregel erlaubt es uns die von der Mutter geerbte Sprache, also die Muttersprache, nicht über die Sexualität zu sprechen (gewisse körperliche bzw. sexuelle Begriffe sind in ihr sogar Tabu), und ein ungeschriebenes Gesetz sagt nun einmal, dass man nicht über das nachdenken darf, über was niemand spricht, denn das gehört sich nicht. Und somit ist es dann ab einem gewissen Alter der sexuellen Resignation und Hoffnungslosigkeit so, dass die Menschen nur noch über das, was erlaubt ist, sprechen, nämlich über ihre körperlichen Gebrechen, die ganz genau ihrem Verdrängungsgrad bezüglich der Sexualität entsprechen.

Kann eine Frau einen Mann haben, den sie in völlig platonischer Weise liebt, wegen seiner potenten Befähigung sie materiell gut abzusichern und zu versorgen und einen zweiten Mann, der sie wegen seines körperlichen Erscheinungsbildes sexuell erregt und dazu befähigt ist, sie sexuell rundum zu befriedigen? Ja das kann schon sein, da die Sexualität ja heutzutage nicht mehr mit dem, was man Liebe nennt vereinbar ist, denn dem Mann, der sie als Frau voll und ganz sexuell befriedigt, dem würde sie niemals Liebesbeweise abverlangen, denn schließlich liebt sie ihn ja nicht. Also wird sie dann nur dem Mann immer mehr Liebesbeweise abverlangen, den sie wegen seiner materiellen Versorgungspotenz lieben möchte. Aber wer liebt schon, was er möchte. Und somit verzweifelt sie förmlich an ihrer gespaltenen Liebe, den einen Traummann könnte sie ununterbrochen zur Befriedigung ihre sexuelle Gier, in hemmungsloser Weise, benutzen, und bei ihrem geliebten Mann der materiellen Versorgungsinstanz, da ist sie, in den Zeiten seiner häuslichen Anwesenheit, immer nur am Dreckwegputzen, denn seine gierigen Blicke, die er ihr ab und an zuwirft, die tun sie schon höchst unmoralisch beschmutzen, ja solche Momente machen sie richtig wütend, sodass sie diese Gelegenheit gleich mal wieder zu einer Liebesbeweiseinforderung nutzt, denn er hat sie mit seinen geilen Blicken nicht umsonst beschmutzt. Das Wort Liebe geht dem Möchtegernmenschen ununterbrochen über die Lippen (dies Wort macht jeden der dem Möchtegern gegenüber tritt handlungsunfähig und verunsichert, da er es nicht logisch definieren kann), und alle, die er wegen seines materiellen Komfortwachstums bevorzugt, die zerschellen dann daran wie ein Schiff an scharfe Klippen.

Die Stützen des Regelsystems, das sind die regelverhafteten Frauen. Was ist nun aber, wenn diese den Männern (als Systemträger) plötzlich wegbrechen, da sie sich nichts mehr von ihrer belastenden Regel versprechen? Da können die Männer dann aber auch noch so intensiv versuchen die neuen Frauen mit ihren althergebrachten Mitteln zu bestechen, sie werden trotzdem der Dummheit all dieser Versuchenden widersprechen. Und wenn diese Männer sich dann nicht schleunigst hinbewegen zum Lebenstrieb entschlüsselnden Selbsterkenntniswissen, so werden sie an dieser Art der Zurückweisung, durch die Frauen, absolut und endgültig zerbrechen.

Das Beziehungsgesetz in der materialistischen Welt der niederen Dimension lautet: „Wenn du an mir Interesse hast, dann habe ich an dir kein Interesse (= dann bist du mir gleichgültig und ich springe mit dir um, gerade so, wie es mir gefällt), du kannst aber mein Interesse erwecken, indem du mir aufzeigst, was du mir sonst noch so als Liebesbeweis bieten könntest. Dieser Umstand ist nun aber die Ursache allen Konkurrenzkampfes und aller Kriege, denn die Männer, die den Frauen eigentlich gleichgültig sind, wollen darüber das Herz einer Frau erobern, damit sie bei ihnen endlich das Amt einer Siegesgöttin übernimmt. Ja sie tut das gern, den schließlich weiß sie ja, dass dann alles, was sie sagt, für ihn als Mann stimmt, und er sich ihr gegenüber niemals mehr eine Kritik herausnimmt. Siehe nur an, und schon findet sie sich somit wieder in der Mutterposition, und er gibt sich ihr untergeordnet, gerade so wie ein netter Sohn.

Menschen, die nicht wissen, was sie wollen, die lassen alles auf sich zukommen, bis sich alle von ihnen abwenden, da die Kommenlasser nicht wissen, was sie wollen, und die, die auf sie zugehen somit ständig etwas anderes sollen. Nein, das macht niemand ewig mit, deswegen ist der Sterblichkeitswunsch (wenn die Hoffnung zuletzt stirbt), ab einem gewissen Punkt der Demütigung, für alle, ein großer Hit.

Das ist schon komisch, ich habe immer auf alle gut gehört, doch plötzlich höre ich schlecht. Gehört sich das so, das ist doch wohl nicht gerecht?

Ja das hört sich schon kurios an, für alle die eigenständig denken können und somit der Schwerhörigkeit entkommen sind: Die Gesellschaft verlangt die Verbindungen zu trennen (teile und herrsche), die man doch eigentlich als einen Idealzustand empfindet, und das auch noch mit der Begründung, sich endlich einmal dadurch entwickeln zu sollen. Aber wie kann man so etwas nur bewerkstelligen, solch eine Trennung einzuleiten? Dazu müssen wir uns erst einmal darüber im Klaren sein, dass der logisch Geist (= das logische Wort) das Bindemittel zwischen Körper und Seele ist, nun brauchen wir nur noch einen Käfig bauen für unseren logischen Wortschatz, sodass bei ihm keine verbindende Logik mehr herausschaut. Und das können wir ganz einfach so machen, indem wir unsere Worte in eine genormte Satzform bringen, die im Großen und Ganzen dann die Muttersprache ist, in der unser einst freier und logisch verbindender Geist einsitzt. Wo? In ihr als sein Regelformgefängnis. Und somit ist der Mensch dann nicht mehr innerlich Verbunden, da zwischen Körper und Seele der wahre Geist (das wahre Wort des Wortschatzes) als Bindemittel fehlt (er wurde herausisoliert über die muttersprachliche Regelform der Planung und Kalkulation, hin zum materiellen Zugewinn), das Gleiche gilt dann aber auch zwischen Mann und Frau, zwischen ihnen fehlt dann auch das Ergänzungsmittel und Bindemittel, sodass sie genau so auseinanderfallen wie Körper und Seele. Mann kann also sagen, durch die perfekt angewendete Muttersprache stirbt erst einmal die Beziehung zwischen Mann und Frau, und dann stirbt jeder für sich dadurch, dass die Seele sich ohne ein geistiges Motivationsbindemittel vom Körper trennt. Ja wenn Mann und Frau voneinander getrennt sind, dann kann sich jeder entwickeln, egal wohin, wegen ihrer angestrebten Perfektion, da ist der Friedhof für ihren Körper sicherlich ein Entwicklungsgewinn.

Siegelbruch

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22 Gedanken zu „Liebe und Sexualität, wegen teile und herrsche, ist es wohl zur Verbindung dieser beiden Elemente zu spät

  1. siegelbruch Autor

    Die Menschen teilen, um zu herrschen, und der Spruch: „Lass das, ich hass das, bzw. beherrsch dich mal,“ ist dann seine Wahl, ja dies geäußerte Haltung ist sogar der Ursprung aller Moral.

    Siegelbruch

    Antwort
  2. Heike

    Ja und Deine Seite ist gerade eine „wo men“ show. Ja genau „beherrsch Dich mal“. Also sobald Das Leben mit seinen Kumpels die Freude und der Spaß in die Bude kommt und alles ausgefallen und lustig wird, dann geht das mal gar nicht! Also die muß man gleich in den Griff bekommen, Handschellen dran und wegsperren. Denn über das einzige über was „man“ lachen kann, kann nur einen Grund haben „Schadenfreude“. Naja man kann Schadenfreude auch mal anders auslegen und zwar sich immer noch des lebens erfreuen, trotz des zugefügten Schadens.
    Ha das könnte einen Wüstling schon zornig machen, wenn er machen kann was er will und derjenige den er platt machen will, nach jedem „Anschlag“ immer noch da ist und lacht. A la Schattenboxen. Ja das erinnert mich an „Im Namen der Rose“. Da ging es ja auch um das Thema „Lachen“ und des Verbot selbigens. Aber der Grund ist mir entfallen. Welchen Grund hat Eco (?) angegeben?

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also Heike, jedes Lachen eines Muttersprachexperten ist auf schauspielerische Freundlichtuerei oder auf Schadenfreude eingestellt. Ein Lachen bezüglich der Selbst- und Welterkenntnis ist über die geregelte Muttersprache nicht möglich (über diese Sprache erkennt der Mensch nichts). Ein Erkenntnislachen ist nur heraus aus dem Vorstellungsbild zum Wort möglich, und dieses wird ja fein säuberlich über die gewohnte Regelform der Muttersprache weggesperrt.

      Siegelbruch

      Antwort
      1. Heike

        Siegelbruch, gestern Abend als ich ins Bett gegangen bin, da hab ich noch so nachgedacht und hab doch erzählt, dass ich mich immer so dick anziehe wenn ich ins Bett gehe. Ja in letzter Zeit hab ich immer nur ein T-Shirt und Schlafhose an und dachte darüber nach, das das ja relativ wenig ist und wie gerne ich mal nackt schlafen können würde ohne dieses unwohlsein dabei zu empfinden. Das Bett ist eine empfindliche Sache, Menschen sind im Bett und während des schlafs verwundbar und verletztlich und wird man dort negativ überrascht, dann ist das schon unterste Schublade. Ja da gab es hier auch eine furchtbare Geschichte bei einer solchen nächtlichen Attacke und es tat mir später Leid, was ich da getan hatte, aber heute muß ich sagen, ich hatte Recht und würde es wieder machen nur dieses Mal ohne mir nachträglich nochmal Gedanken darüber zu machen oder das es mir gar Leid täte, es wäre einfach abgehakt, erledigt, fertig, Flasche leer.

      2. siegelbruch Autor

        Also Heike, das Bett teiligt, weil es die Unwissenden darin nicht zusammenführend heiligt, zu viel Unwissenheit ist daran beteiligt. Und plötzlich ist dann alles nur noch ein affektgeladener Krampf mit Volldampf. Ja, wenn jemand möchte, was er nicht kann (was er sich nicht erklären kann), dann schwindet seine körperliche Lebensmotivation nach und nach schon. Ich kann mir zwar alles erklären, aber in der Isolation tut es auch nicht gerade die Lebensmotivation nähren. Wie das geistige Reich es laufend durchgibt, sind wir ja jetzt in einer Atmosphäre eingetaucht, in der wir alles können manifestieren, das es alle handlungsfähig machend kapieren, ich glaube, das kann ich nicht so einfach manifestieren.

        Siegelbruch

      3. Heike

        Siegelbruch, „Wie das geistige Reich es laufend durchgibt, sind wir ja jetzt in einer Atmosphäre eingetaucht, in der wir alles können manifestieren, das es alle handlungsfähig machend kapieren, ich glaube, das kann ich nicht so einfach manifestieren.“ Ich denke, die die es vorher nicht kapierten und verstanden, die werden es auch jetzt nicht kapieren und verstehen“. Wer nicht will, der will nicht. Wieviel Bedenkzeit, ohne nachzudenken, soll es denn noch geben?
        Und was ich mich noch frage und welche Frage mich seit knapp drei Jahren oft beschäftigt ist, welche und wieviele Mitwisser der ungeheuerlichen Verbrechen können noch in den Spiegel schauen, denn jeder von jenen hätte doch jederzeit eingreifen bzw. helfen und die Existenz wahrer Werte und Tugenden, von denen sie stets sprechen, zeigen können. Was hielt die, die in der Lage gewesen wären davon ab zu handeln?. War das deren Gottes Wille?

      4. Heike

        Ach ja genau das war ja die Aussage „Was will man von anderen erwarten, wenn Wissende nicht besser sind?“. Und wer schießt sich hierbei ins eigene Knie?

      5. siegelbruch Autor

        Also Heike, alle sollen doch eigentlich das Himmelreich auf Erden manifestieren, dann bräuchte eigentlich jeder nur den passenden Dualpartner für sich manifestieren, doch leider hat ja der auch einen freien Willen, und je ähnlicher derjenige ihm ist, auf den er da trifft, desto größer ist natürlich sein Fluchtreflex (das wurde uns hier auf Erden so einprogrammiert, wegen „teile und herrsche“). Und sollte doch einmal ein näheres Zusammentreffen zustande kommen, so ist da noch die, durch die unantastbare Moral verschlüsselte Sexualität, sodass nach einigen Blindversuchen die ganze Beziehung wieder (missverständlich explosiv) in die Luft fliegt, manchmal ist es auch so, dass die Harmonie (= die Resignation) dann siegt, „bis dass der Tod euch scheidet“, haben es dann beide irgendwie miteinander hingekriegt. Es gibt also kein Himmelreich auf Erden, solange sich die Menschen nicht vollkommen über das Beziehungswissen im Klaren sind, sie also dazu befähigt sind, Liebe und Sexualität wieder zu einer bewussten Einheit zusammenzuführen.

        Siegelbruch

      6. Heike

        Ja Siegelbruch, “bis dass der Tod euch scheidet”
        hier bei dem Film geht es ja auch um den Tod.
        Hier „hat der Tod gescheidet“.

  3. John

    Diese ewigen Frau-Mann Diskussionen, ich muss viel Sex haben um Bewusstsein zu erlangen oder gar hier raus zukommen, und diese ESO-Verstrahlten die immer davon quaken muss alles von innen… kommen. Merkt ihr das nicht das kommt auch alles aus dem „Teile und Herrsche-Pott“. Das mit der Liebe, Sex… ist in der bestehenden Matrix ein Teufelskreis… Das Seelen erwachen das ist wahr.

    Ich habe es heute von Grösamaja erfahren Big Papa Joe kommt zurück via Nexusband,RD und noch ein paar Überraschungen ist das nicht schön da können wir doch gleich einen trinken gehn.

    Wenn das neue Zeitalter beginnt wird auch die Liebe, Sex sich wieder zu seinem Ursprung zurückfinden.

    Antwort
    1. Heike

      Ja John, sag mal wann hast Du denn diesen Kommentar geschrieben?
      Das ja schon seltsam, das Du hier die Sache mit der Weihnachtsgeschichte vom Michel und dem Armenhaus erwähnst, gerade heute.
      „Merkt ihr das nicht das kommt auch alles aus dem “Teile und Herrsche-Pott”“.
      Was wurde Deiner Ansicht nach denn getrennt?

      Antwort
  4. Sandra

    Selbstverrat, Selbstbetrug, Selbsttäuschung ist immer das Schlimmste, dessen du dich strafbar machen kannst. Mit der Strafe mußt du leben. Niemand anders richtet dich – nur du selbst.

    Antwort
  5. Sandra

    Warum quält mich ein Mann, der nicht sehen kann?

    Wenn ich jemanden wahrhaftig Liebe, tue ich es – in jedem Augenblick. Die Wahrheit der Verbundenheit ist. Versteht er es nicht, braucht und fordert ständig einen Beweis, frage ich mich doch – wofür? Was soll ich denn beweisen, das doch immer da ist? Was wünscht er sich für mich?
    Sicher wünscht er stets nur das Beste für mich (ich soll nicht rauchen, nicht trinken, guten Sex haben etc.). Doch wofür? Um ihn zu bestätigen, ihm die Wahrheit zu bestätigen – die er nicht sehen will und daher kann? Es grenzt an Selbstbetrug, ihm in seinem Wahn zu folgen. Würde ich es tun, wäre nicht nur ich verloren – sondern die Wahrheit der liebenden Verbindung bestünde nicht mehr. Wäre sie dann ‚w‘, wie weg, wäre ich es dann alsbald auch, auf einem neuen ‚W‘ wie Weg. Keine Quantität oder Qualität von Sex, kann daran etwas ändern. Eine liebende Verbindung ist oder ist nicht – simple.

    Antwort
    1. Sandra

      Daher habe ich eigene Regeln der Kooperation zum Erhalt einer Verbindung.
      Läßt ein anderer mich meine Liebe ausleben (ohne Bestätigungswunsch oder Forderung), dann kann und tue ich es.

      Antwort
    2. Sandra

      Im besten aktuellem Stand des Wissens und Gewissens darf man einem anderen einen Rat geben, darf einem Wunsch für einen anderen Ausdruck verleihen. Zu glauben, man sei damit im Recht ist Einbildung – eine theoretische Behauptung. Einen anderen daher zur Übernahme bestimmter Verhaltensweisen zu zwingen, führt zum Verlust. Jeder muß für sich selbst gerade stehen können, sich selbst behaupten, sich selbst treu sein, sich selbst nicht verlieren – das wie ist sehr verschieden und individuell.

      Antwort
    3. Sandra

      Im Grunde ist es dadurch gegeben, daß man sich selbst um das Glück betrügen kann – es sich nicht gewähren kann, da man schlicht keine Kooperation auf Basis bestimmter Verhaltensweisen eingehen kann. Traurig aber wahr.
      Ja, ich gebe einen Teil meines eigenes Gücks auf – gewähre es mir nicht, da er es erzwingen will und um gemeinsames Glück in der Verbindung zu erhalten. Unnötig da irre? Möglich. Evtl. aber nicht, da dies so lange währt wie nötig, bis ER es weiß – spätestens, wenn es zu spät ist.

      Antwort
      1. Sandra

        Trotzreaktionen. Ja, manchmal fühlt es sich immer noch an wie im Kindergarten.
        Ich darf und tue. Du darfst und tust.

      2. Sandra

        Trotz hat auch seine guten Seiten.
        Ich lasse mir einfach von Keinem etwas sagen, der mich zu bestimmten Verhaltensweisen zwingen möchte. Trotzdem kann ich zuhören und muß nicht zwingend dagegen sein bzw. dagegen halten. Was manchmal fehlt ist der Andrere, der dies auch kann.

  6. Sandra

    Warum?

    Werte.
    Für mich haben nur die Dinge einen Wert, die man frei gibt, geben kann, zu geben bereit ist. Wenn ich etwas tue, möchte ich es daher freiwillig tun, da nur das für mich selbst einen verbindlichen Wert hat.

    Antwort
  7. Sandra

    Distanz von den Wünschen anderer
    Das was andere wirklich brauchen (benötigten würden), wünschen sie sich i.d.R. nicht.

    Antwort
  8. Heike

    Ja und gestern Abend haben wir noch „Königreich der Himmel“ angeschaut. Ja, was soll man sagen. Für jedes Verbrechen, für jede Lüge, für jeden Mord, für jeden Verrat, für jeden Diebstahl gab es stets die passende Antwort „Es ist Gottes Wille“. Ja und ich fragte mehrmals während des Films, „Wessen Gottes willen?“. Ja der Mr. Blum brachte es bei einem Disput mit dem christlichen Oberhaupt in Jerusalem sehr gut auf den Punkt. Es ging darum, dass die Toten schnellstmöglich aus der belagerten Stadt verbrannt werden mussten, worauf sich dieser querstelle und bereits vor dem Angriff auf die wehrlose Stadt, allein mit den „obersten“ der Stadt flüchten wollte und diese und ihren Menschen dem tötlichen Schicksal zu überlassen mit der Begründung „Es ist Gottes Wille“. Ja der „Kirchenvertreter“ meinte sie dürften diese nicht verbrennen, das die Körper bis zum jüngsten Gericht unversehrt bleiben müssten. Da meinte er Herr Blum, dass wenn sie es nicht tun würden in weniger als drei Tagen die Pest ausbrechen würde und alle in der Stadt sterben und dass wenn Gott das nicht verstehen würde und sie dafür bestrafen wolle, dann sei es ein falscher Gott und niemand müsse sich vor ihm und dessen Strafe früchten.

    Antwort

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