Welchen Anspruch hat die Frau an den Mann, den er als cooler Spaßvogel nicht erfüllen kann?

Wer Zweifel an der Unendlichkeit hat, der folge meinem Blog, denn diese unendliche Geschichte wird für ihn sicherlich ein mächtiger Schock. Viele werden sagen: „Nein, nein, darauf haben wir absolut keinen Bock!“

Wer diesen Blog studiert hat, der ist danach, entgegen der regelförmlichen Vergesellschaftung, ein Mensch der anderen Sorte, einer der selbstbewussten Worte, über seine neu geborene Art, da bringt er sodann seinen höherdimensionalen Aufstieg in Fahrt.

Der klärende Geist aus der geistigen Welt, ist das Wort, die geregelte Muttersprache, als Programmierung aus der niederen Astralwelt, trug es fort.

Beitrag Nr. 379

JB007-05

Ich frage mich immer wieder: Warum habe ich eigentlich in dieser Ewigkeit zur Klärung keine Zeit, sondern erst in der nächsten Ewigkeit? Ach so, ja, eben weil er mich praktisch so vereinnahmt, der überreizende Geschlechterstreit.

Was sagt sich zumeist ein junges Mädchen bzw. eine werdende Frau? Sie sagt sich: „Ich brauche endlich einen Mann, damit keiner der Blödmänner mehr hinter mir her laufen kann.“ Sie möchte also keinen geläufigen Mann, doch wie macht sie solch einen an?

Sie zieht in praktischer Weise immer die Männer magnetisch an, von denen sie besser Abstand halten kann, und für ein wenig fühlbare Nähe, da machen sie dann den großzügigen Zahlemann, bis sie diesen Dummstand dann auch nicht mehr aushalten kann. Er zahlt dann also nur noch und sie lässt ihn nicht mehr an sich ran, sie hält ihn nämlich diesbezüglich zur Vernunft an. Ja sie bekommt einen Ekelanfall bei diesem dummen Mann, von dem sie sich des guten Unterhalts wegen, und der von ihr deswegen ständig harmonisierend eingesetzten Notlügen wegen, nicht mehr trennen kann, sie sagt sich nämlich: „Es ist sowieso bald Schluss, da fange ich doch nicht jetzt noch mit der nervenden Wahrheit an.“ Und so gibt sie dann weiterhin den Ton an, damit er handeln kann. Doch wenn sie plötzlich sprachlos wird, was dann? Dann fängt es bei ihm damit an, dass er nicht mehr kann.

Mann und Frau haben sich, in ihrer ganz normalen Beziehung zueinander, irgendwann nichts mehr zu sagen, denn sie müssen sehr darauf achten, dass sie sich vertragen. Zur Abwechslung gehen sie dann so oft wie möglich zum Arzt, dem können sie nämlich ihr Leid klagen.

Eine normale Frau, die will auch einen normalen Mann, also einen, der so (zuvorkommend) lächerlich (in einer süß ungeschickten Art) ist, dass sie über ihn jeden Tag lachen kann. Und er fragt sich dann, ob er sie wohl gar nicht mehr ernsthaft beeindrucken kann, denn schließlich hängt er da ja, bei ihrem Lachen, als immer mehr verunsichertes und komplexbehaftetes (sich immer ungeschickter gebärdendes) Einlaufmodell dran. Wer nämlich lauthals und schadenfreudig lacht, der hat über alle Lächerlichen (bzw. über die, die sich in ihrer Unwissenheit so fühlen) die absolute Macht. Weswegen sie das dann, zum Zweck der Tarnung, ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr offiziell und offensichtlich macht, doch er wird ihn einfach nicht los, den Verdacht, dass sie trotz ihrem ernsthaft vernünftigen Getue, über ihn hat, die absolute Macht. Ja, sie weiß dabei, dass sie ernsthaft tut, und er dies Getue anstandslos frisst, wobei sie dann, über so viel Dummheit, mächtig in sich hineinlacht. Das tut sie solange, bis das alles in saure Hysterie umschlägt, soviel Dummheit wird ihr nämlich langsam unverträglich, und sie dass dann, ganz zu seiner Überraschung, von einem Tag zum anderen nicht mehr mit macht, denn es ist nun für sie der Zeitpunkt erreicht, an dem es mächtig kracht, oder sie eben, so oft wie möglich, irgendwo hin flüchtet und vor ihm ganz dicht macht.

Braucht sie einen Mann, damit er sich, aus seiner Liebe zu ihr heraus, ihren Ansprüchen anpassen kann?

Ein Mann, der die Sexualität nicht logisch klären und ernsthaft fassen will, der gerät letztendlich (minderwertig sich fühlend, durch sein schlechtes Gewissen, welches herrührt von seinem unbewusst gehaltenen Lebenstrieb) in seinem Lebenstrieb abschaltender Weiser, unter der Frauen hysterischen Drill, in diesem Fall tut er dann nur noch genau das, was sich anscheinend so gehört und was sie aus ihrem moralischen Reinheitsgebot heraus will. Somit gibt er sich nun aber wie eine roboterisierte Totgeburt und ist ganz still, das nennt man dann die Harmonie im Alter, wenn man so will.

Durch die geschmackvolle Verstoffwechslung, da stoße ich meinen Körper (in Selbstvergessenheit) immer intensiver (ja sogar immer allergischer) ab (mit schwindender Lebensmotivation hinein ins Grab). Durch das logische Erkennen der Sexualität und ihrer dementsprechend konstruktiven Handhabung, da verbindet sich die fühlende Seele des Menschen mit dem Körper immer mehr, und somit ist das Leben, für ihn und für sie, nicht mehr öde und leer, sie vergeistigen sich in einfühlender Weise, sehr.

Der Kern der Sache wird ab Seite 27 aufgedeckt: Die-Gluecksehe-03

Das, was die Frau (die ihre wahre Weiblichkeit wieder entdeckt hat) dem Manne energetisierend von sich geben könnte, wären da nur nicht ihre sexuellen Triebverdrängungen (ihres Reinheitsgebotes wegen) und der damit verbundene Selbsthass (der Selbsthass der aufkommt, weil sie glaubt, dass solche Gedanken absoluter Schmutz seien, und deswegen könnte sie sich solche selbst nicht verzeihen), das wäre dann (ohne diesen blockierenden Selbsthass) in ihren Brüsten kanalisiert. Bei ihm liegt die hemmende Angst jedoch so, dass er annimmt, das sein Fluss anregender Zugriff auf ihre Brüste, sie zu sehr schockiert (sie womöglich dadurch noch die Regelkontrolle verliert) und er sich vor ihr in säuglingshafter Weise (aus seiner Unwissenheit heraus, bezüglich des aufbauenden Energieflusses zwischen Mann und Frau) blamiert. Hätte er das nötige Wissen und wäre somit ihr gegenüber in erklärter Weise handlungsfähig, so könnte er davon ausgehen, dass er von ihren energetisierenden Aufbaustoffen, der für ihn leicht umzusetzenden Art, sehr profitiert, sie wären dann in verinnerlichender Weise miteinander liiert, ohne Trauschein, denn das volle Vertrauen würde somit schon verinnerlicht sein. Aus ihrer orgiastischen Liebe heraus würde sie dann nämlich für ihn, in sich, immer mehr Überfluss generieren, ja ihre Liebe zu ihm will sie dann nur noch am fließen halten, sie soll niemals wieder blockieren und einfrieren. Ihre früheren Hysterieanfälle sind plötzlich wie weggefegt, denn sie fühlt sich jetzt von ihm innerlich, in belebender Weise, bewegt und in Säfte aufsteigender Weise herzzentriert erregt. Ihre damalige Hysterie entstand dadurch, dass er das Prinzip ihrer herzzentrierten Stillung einfach nicht von selbst kapierte, wo sie es ihm doch immer irgendwie unterschwellig, in herausstellender Weise, suggerierte und symbolisierte. Mangels seiner positiven Reaktion darauf, hasste sie sich dann immer mehr selbst, wegen ihres ursprünglichen Triebes, nämlich den, von ihm herzzentriert genossen zu werden, ja und dieser Selbsthass wurde dann förmlich, in unter Druck stehender Weise, zu ihrem regelförderlichen Todestrieb, sie wollte sich nur noch erden. Warum wurde nun aber das peinlichst von ihr verdrängt, wo eigentlich ihr Lebenstrieb dran hängt? Es ist eine Art Resonanz, auf seine Haltung ihr gegenüber, aus seiner hemmungszeugenden und blockierenden Unwissenheit (diese machte auf sie den Eindruck, einer, sie innerlich, krampfhaft, blockierenden, Lächerlichkeit, resultierend aus seiner ungeschickten Unbeholfenheit) heraus. Diese manifestierte nämlich förmlich seine erregte Angst (eben die seines vorzeitigen Orgasmus, und schon war Schluss), vor dem übergroßen Reiz ihrer Brüste (er verband sie immer, in seinem Selbstverbot, mit Mütterlichkeit, und somit mit Unantastbarkeit), dass Schlimmste für ihn wäre gewesen, sich durch den Zugriff auf ihre sich brüstenden Gebensaspekte, vor ihr, in selbstentmachtender Weise, zu blamieren, dass er nicht seine Schwäche zeigen wollte, nämlich die, diesbezüglich (mütterlich) von ihr abhängig zu sein, das muss man erst einmal kapieren. Und da haben wir ihn schon, den nichts zugebenden Kampf zwischen Mann und Frau, um die Machtposition. Aus seinem Selbstverbot heraus (welches beruht auf seiner Unwissenheit) da glaubt er, sie möchte ihm ihren unter die Haut und in ihr Drüsensystem gehenden Inhalt, welcher ihn so sehr geil macht, entziehen, und weil er das glaubt, deswegen wird sie sich, seiner Beckenstoßpotenz, über die er es ihr zeigen möchte, immer mehr fliehen. Ja das ist logisch, denn wenn er sie nicht herzzentriert aufrichtend entleert, so bleibt sie unten wegen Überfüllung geschlossen, sie ist dann nämlich verärgert und sagt sich: „Er hat mich niemals wirklich genossen!“ Und ihre Distanzierung von ihm, das ist der Umstand sodann, bei dem er sich abgöttisch in sie verlieben kann, er ist plötzlich der von ihr (reinheitsgebotsmäßig) unterworfene Mann.

Wenn ich in eine Frau abgöttisch verliebt bin als Mann, dann kann ich gar nicht mehr eigenständig denken, denn sie gibt über ihre Regel den Ton an. Und die Erste ihrer Regeln lautet sodann: „Nimm deine Grabscher weg, taste mich bitte nicht an!“ Und somit ist er von ihr (und natürlich von ihrem Reinheitsgebot) gefesselt, sodass er nur noch in hörigster Weise bei ihr sein kann.

Als Nichtschwimmer springen Mann und Frau gemeinsam in das Meer der Ehe und wollen sich dann dort gegenseitig retten, unter dem Motto: „Immer mehr, immer mehr!“ Doch bei so viel Rettervertrauen gehen dann gleich beide unter, und dieses harmonische Abwärtsdriften nennt man dann Alterungsprozess und Tod, sie sehen da keinen anderen Ausweg aus ihrer Not.

Sie nehmen sich schon einmal etwas aus ihrer Art der Versuchung heraus, noch bevor sie wissen was sie eigentlich wollen, und dabei geraten sie dann in das Extrem hinein, welches man nennt: „Abwechslung (= Zerstreuung, damit man nicht so viel denken braucht) ist das halbe Leben.“ Dieser Weg der Abwechslung ist dann natürlich mit viel Restmüll versehen, über den alle ignorierend hinweggehen. Und weil sie nicht wussten, was sie eigentlich wollten, deswegen können sie diesbezüglich immer noch sagen: Wir haben das nicht gewollt, also hat der das zu verantworten, dem wir hörig sind, und der immer gesagt hat: „Ihr sollt!“

Der Mensch stirbt an dem Umstand, dass er sich etwas nimmt, weil es gesellschaftlich so üblich ist, denn genau das ist für ihn der neuste Schrei, es ist ihm egal, wenn er vermüllt dabei.

Im Prinzip ist es so, dass ich mich mit keinem in dieser Welt verbinden kann, der nicht die Verbindung zu meinem klärenden Geist sucht, denn der, der nicht Höheres sucht, das ist genau der, der mich verflucht.

Ich brauche keine fest gefügte Sprache, wenn ich meine Worte verstehe, diese brauche ich nur, wenn ich meine Worte (entsprechend meines materiellen Vorteils) verdrehe, damit ich das, was ich mir ausrechne, besser verstehe. Er sprach, und alles liegt plötzlich brach. Er sprach durch den kalkulierenden Vorstellungsfilter der Mutter, und er glaubte dabei, mit dem, was ihr gefällt, da wäre alles in Butter. Das ist nämlich die Sprache der zeitgeistigen Reinkultur (= Reinheitsgebotskultur), sie dreht sich völlig angepasst um den Zeiger der Uhr, und der Mensch bleibt dabei, wie natürlich, in der mütterlichen Regelspur. Ja, der Mann ist sein klärendes Wort, und die Frau ein vernebelndes (Schall und Rauch) Wörterbuch (= ein muttersprachlicher Regelversuch), in völlig perfekt geregelter Form, und das wird dann auch noch (völlig unkreativ) erhoben zur Gesellschaftsnorm, erzeugt aber dabei eine, der Gewohnheit entsprechende, Zeitform, mit dem Endergebnis „Tod“ als Norm.

Die Gesellschaft möchte gern, dass ich ihr bestätige, dass das Leben unter den gegebenen Umständen schön ist, ich halte dies jedoch für eine gefangen nehmende List, ihr Anspruch lautet nämlich: „Damit du, ohne ein eigenständiges SEIN, unser ewiger Sklave (gefangen in der Matrix) bist, dabei fixiert auf den Geld- bzw. Schuldschein.“

Wenn alle denken, dann hat natürlich keiner eine andere Wahl, und jeder sagt dabei: „Ich denke mal.“ Doch genau darüber erfanden sie dann das Denkmal, bzw. den versteinerten und erstarrten Gedanken, an dem sie heute nun einmal alle kranken. Ja die Alzheimer, sie bringt auch einstige Giganten ins Wanken.

Siegelbruch

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66 Gedanken zu „Welchen Anspruch hat die Frau an den Mann, den er als cooler Spaßvogel nicht erfüllen kann?

    1. Stonebridge

      Scheherazade 🙂

      Scheherazade (auch Schahrasad, von persisch ‏شهرزاد‎ šahrzād) ist eine der Hauptfiguren aus der Rahmenhandlung der persischen Geschichten von Tausendundeiner Nacht. Sie ist die Tochter des Wesirs des persischen Königs Schahrayâr, der von seiner Frau mit einem schwarzen Sklaven betrogen wurde. Davon überzeugt, dass es keine treue Frau auf Erden gibt, fasst Schahrayâr den Entschluss, sich nie wieder von einer Frau betrügen zu lassen. Deshalb heiratet er jeden Tag eine neue Frau, die er am nächsten Morgen töten lässt.

      Um diesem Treiben ein Ende zu bereiten, lässt Scheherazade sich selbst von ihrem Vater dem König zur Frau geben. In der Nacht beginnt sie, dem König eine Geschichte zu erzählen, deren Handlung am nächsten Morgen abbricht. Neugierig auf das Ende der Geschichte lässt König Schahrayâr sie am Leben. Unterstützt wird Scheherazade dabei von ihrer Schwester Dinharazade, die sie jede Nacht um eine neue Geschichte bittet.

      Dieses Spiel geht 1001 Nächte lang. In dieser Zeit bringt Scheherazade drei Kinder zur Welt. Am Ende ist König Schahrayâr von der Treue seiner Frau überzeugt und von ihrer Klugheit so beeindruckt, dass er sie am Leben lässt.

      Die Geschichte von Scheherazade und Schahrayâr basiert auf einer alten persischen Märchensammlung mit dem Namen Hezâr Afsâna, Tausend Mythen.

      Antwort
  1. Sandra

    Es gibt offensichtlich nicht nur einen Lehrermangel in Mathe, Physik und Chemie. Wenn zwei Menschen nicht in der Lage sind, sich gegenseitig etwas beizubringen, kann ich da nichts machen.

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Ja richtig Sandra, wenn zwei Menschen (Mann und Frau) nicht miteinander klar kommen, so können nicht beide der Auffassung sein, dass sie eine ganze Generation fachlich „beleeren“ könnten, das wäre nämlich ein nach außen verlegter Racheakt, um die eigene Beziehungsleere als eine Art Harmonie zu erhalten. Dieser Umstand entspricht der Geburtsstunde des Gutmenschen, der sich selbst die Taschen voll lügt, und natürlich immer noch etwas Gesellschaftkonformes hinzufügt. Dieser Menschenschlag wird zuerst von den Insassen des trojanischen Pferdes abgeräumt, weil er in lächerlichster Weise träumt.

      Siegelbruch

      Antwort
  2. Sandra

    Was genau lieferst du eigentlich an konstruktiven Material für das geistige Oberhaupt der Familie? Das weltliche Oberhaupt ist der Mann. Einer kommt ohne den anderen nirgendwo hin. Komm doch bitte mal klar. Wir sind hier nicht bei wünsch dir was.

    Antwort
    1. Maulwurf

      das hat er doch klar gemacht, Familie gibts nicht mehr, weil die Frau keine Kinder mehr bekommt durch die andere Art der Sexualität… es gibt nur noch Mann und Frau, sonst nicht…

      Antwort
  3. siegelbruch Autor

    Also Sandra, es gibt nichts mehr zum Oberbehaupten vom Oberhaupt, es gibt nur noch etwas Wissenswertes, welches einem einleuchtet und somit die eigene Dummheit erkennen lässt, und durch dieses Erkennen der eigenen Lächerlichkeit, da ergeben sich dann Wege, die einen aus diese Lachnummer herausführen.

    Siegelbruch

    Antwort
  4. Sandra

    Wenn mich einer fragt, wer meine Sonne ist, dann ist die Antwort immer ER. Wenn ihn jemand fragt, dann ist das meist Ich selbst. Mit Augenzwickern, da es nicht wahr ist und wir beide das wissen. Diesen Umstand religiös auszuweiden, ist gelinde gesagt ein Skandal. Das man keine schöne Vergangenheit hat, entbindet dich selbst nicht davon, aus den Fehlern zu lernen und es anders zu machen. Für Hasstriaden und Mitleidshaschen habe ich kein Verständnis mehr.

    Antwort
  5. Maulwurf

    Die Schöpfung
    (Autor unbekannt)

    Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 50 Jahre leben.

    Darauf entgegnete der Esel: 50 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 30 Jahre. Und es war so.

    Dann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm: Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das Essen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.

    Der Hund antwortete: Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als 10 Jahre. Und es war so.

    Dann erschuf Gott den Affen und sprach: Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein, und so sollst du für 20 Jahre leben.

    Der Affe sprach: Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre.
    Und es war so.

    Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben.

    Darauf sprach der Mann: Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen.

    Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.
    Und es ist so….“

    Antwort
  6. Maulwurf

    Die Geheimnisse der Männer-WG
    (Autor unbekannt)

    Nach der Geburt muss der Mann noch genau zweimal in seinem Leben einen wärmenden, schützenden Schoß verlassen. Das, wenn er sein Kinderzimmer räumt. Das zweitemal, wenn er seine kuschelig-miefige Junggesellen-WG verlässt, um mit einer Frau zusammenzuleben. Für viele Männer ist dieser Schritt das wahre Geburtstrauma. Denn die Männer-WG ist ein friedlicher, idyllischer Ort, eine arkadische Landschaft aus verstreuten Tennissocken, Bundesliga-Stecktabellen, getrockneten Zimmerpalmen und Sophie-Marceau-Plakaten. Der Schock ist groß, wenn wir aus diesem Paradies vertrieben werden.
    Wenn Männer eine Wohnung mieten und eine WG gründen, bekommt die ganze Sache schnell eine ganz eigene Dynamik. Vielleicht lässt sich die Männer-WG am besten anhand ihres spirituellen Mittelpunktes erklären. Es ist der Bierkasten. Oder, richtiger: Der Kasten Bier. Ganz egal, ob aus diesem getrunken wird oder nicht – es geht immer darum, „einen Kasten Bier im Haus zu haben“. Dieser Kasten Bier ist der augenfällige Beweis einer grundehrlichen, geradezu bauarbeiterhaften Bodenständigkeit, die wir uns trotz unserer lahmen Schlipsträger-Jobs bewahrt haben. Ein Mann braucht einen Bierkasten, um einem anderen Mann seine Zuneigung auszudrücken: „Komm doch mal vorbei, wir haben auch `n Kasten Bier im Haus.“
    Der Kasten dient außerdem als Legitimation aller möglichen Aktivitäten, die ohne ihn ziellos, ja läppisch erscheinen würden: „Dann trommeln wir ein paar Leute zusammen, schnappen uns einen Ball, gehen in den Park, und wir nehmen einen Kasten Bier mit.“ Zum Kasten Bier gehören in der Männer-WG zahlreiche Rituale, etwa, keinen Flaschenöffner zu haben, um die Flasche wortlos mittels Feuerzeug, Rohrzange, Tischkante oder am Kasten selbst zu öffnen – wobei die letzte Variante sicher die schönste ist, der Kasten Bier als vollkommenes geschlossenes System. Kein Wunder übrigens, dass man Männer, die lange in Männer-WGs gelebt haben, oft an einer kronkorkenförmigen Narbe unter der Fußsohle erkennt.
    Mit dem Kasten Bier, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist, hängt ein anderes Männer-WG-typisches Phänomen zusammen. Was den Protestanten ihr Kirchentag, den Ravern ihre Love-Parade, den Telekom-Aktionären ihre Hauptversammlung, das sind den in WGs organisierten Männern die internationalen Fußballturniere EM und WM: ein großes sinnstiftendes Gemeinschaftserlebnis. Allein das Bewusstsein, dass es sich zur selben Zeit Millionen andere genauso mit Erdnussflips und einem Kasten Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben, schafft jenes quasi-erotische Zusammengehörigkeitsgefühl, das man sonst nur durch Einnahme von Ecstasy oder die Ausschüttung einer schönen Dividende erreicht.
    Fast so wichtig wie der Kasten Bier ist der blaue Müllsack. Er reduziert nicht nur die Gänge zum Container auf einen pro Monat, er garantiert auch, dass der Kontakt zu den Eltern nicht völlig abreißt: Etwa alle sechs bis acht Wochen schleppen WG-Männer ihre Schmutzwäsche in dem von innen feucht beschlagenen blauen Müllsack zu Mama. Denn die Männer-WG hat keine Waschmaschine oder benutzt sie nicht. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, ebenso wenig wie die diversen Sedimentschichten Schmutzgeschirr. Vielmehr kommt es in Männer-WGs zu einer physikalischen Anomalie von kosmischen Ausmaßen: Das Gesetz, dass Energie nicht verloren gehen kann, wird in jeder Männer-WG tagein, tagaus aufs neue widerlegt. Energie wird hier spurlos abgesaugt, bis selbst der größte Ehrgeizling seine Aktivitäten darauf beschränkt, eine Kuhle in die Fernsehcouch zu sitzen und ab und zu „machen wir morgen“ und „bloß keinen Stress“ zu nuscheln. Wenn überhaupt, denn nach jahrelangem Zusammenwohnen beschränkt sich die verbale Kommunikation in der Männer-WG zumeist auf verschiedene Intonationen des Koseworts „Alter“. „Alter“ ohne Betonung bedeutet: „Hallo, wie geht’s, wie war dein Tag?“ „Aalter“, gedehnt: Ausdruck großer Begeisterung und Anerkennung, etwa wenn ein Mitglied der WG Pizza geholt hat. „Alter!“, nachdrücklich: Du stehst im Bild.
    Man merkt schon, in der Männer-WG herrschen vorzivilisatorische Zustände. Viele dort praktizierten Verhaltensweisen sind nur als tiefverwurzelter Aberglaube zu erklären: Nie den Klosettdeckel runterklappen, das bringt Unglück! Die hinteren Regionen des Kühlschranks sind geschützter Lebensraum für mutierte Nahrungsmittel und für Menschen tabu!
    Comic-Lektüre erleichtert den Stuhlgang! Das heikle Thema Toilettenlektüre hat in diesem Zusammenhang besondere Beweiskraft: Wir Männer wollen es uns überall so gemütlich wie möglich machen. Wir werden von einem Nesttrieb gesteuert, wie er in der Tierwelt kein zweites Mal vorkommt. Wir haben den Schrebergarten, die Eckkneipe und die Business-Class erfunden, damit wir es überall schön heimelig haben: in der „Kolonie kleine Zuflucht“, in „Lothi’s Präpelstübchen“, in der „Executive-Lounge“. Und eben in der Männer-WG.
    Aus diesem Biotop werden wir jäh herausgerissen, wenn wir zum ersten Mal in unserem Leben mit einer Frau zusammenziehen. Als unsere Männer-WG von der Faust der heterosexuellen Anziehung zerschmettert wurde, ereilte alle meine Freunde dasselbe Schicksal: Frauen, die in das Zusammenleben uns vorher völlig unbekannte Komponenten hereinbrachten. Vor allem kalte, schneidende Vernunft: „Wieso einen ganzen Kasten? Das trinken wir doch nie!“ Früher kauften wir Lebensmittel stückweise im Shop an der Tankstelle, jetzt bekommen wir Einkaufszettel an die Hand, die in der Reihenfolge der Warenregale im Verbrauchermarkt geordnet sind. Vorbei ist es auch mit der geradezu Biolekschen Harmoniesucht, die wir aus der Männer-WG gewöhnt waren. Zum ersten Mal stellen wir fest, dass man Probleme auch anders lösen kann, als sie vorm Fernseher oder auf dem Klo auszusitzen. Wir lernen, dass es außerhalb der Männer-WG nicht zur Versöhnung reicht, dem anderen ein blutiges Steak zu braten.
    Am gravierendsten aber ist das Ende der Gemütlichkeit. In der Männer-WG kamen Kumpels vorbei („Habt ihr `n Kasten Bier da?“), heute haben wir Gäste. Wir werden plötzlich gezwungen, uns Gedanken zu machen über Tischdecken, Menüabfolgen und Gesprächsstoff, wo früher die Pizza aus dem Karton alle drei Probleme auf einmal löste („Mann, ist die Pizza heute wieder schmierig.“ – „Kannste laut sagen.“ – „MANN, IST DIE PIZZA…“, usw.).
    Während der Mikrokosmos Männer-WG sich selbst genug ist, geraten wir nun ständig mit der Außenwelt in Berührung: mit Theatern, Museen, Einrichtungshäusern und mit den Müllcontainern hinten auf dem Hof. Erst im Zusammenleben mit einer Frau werden wir langsam zu funktionstüchtigen Mitgliedern der sozialen Gemeinschaft. Aber diese Evolution vom Höhlenbewohner zum Homo lebensgefaehrtiensis ist ein schmerzhafter Prozess, der uns viele Opfer abverlangt: Zum Beispiel Kurts Hemden-Trick, der einem das Bügeln ersparte: ein ungebügeltes Hemd einen Tag lang unter einem Pullover anziehen, so dass es am nächsten Tag nicht mehr ungebügelt aussieht, sondern so, als sei es gebügelt worden und dann am Körper zerknittert. Nun kann man das Hemd noch zwei Tage ohne Pullover anziehen! Wir haben ihn dafür bewundert, Beate hat ihm nahegelegt, einen Bügelkurs zu belegen. Frank pflegte seinen Sessel so vor den Fernseher zu schieben, dass er den Fuß bequem auf den Fernsehtisch auflegen konnte, um mit der nackten Zehe die Programme zu wechseln und die Lautstärke zu regeln. Eine schöne, körperliche Form von Interaktivität, eine symbiotische Einheit von Mensch und Medium, die langen Fernsehabenden eine geradezu metaphysische Qualität verlieh. Karla hat einfach neue Batterien für die Fernbedienung gekauft, nachdem sie zusammengezogen sind.

    Vorbei die Zeiten, da wir uns mit dem heißen Eierwasser einen zeit- und energiesparenden Beuteltee aufgossen. Noch schwerer aber fällt es uns, Nudeln plötzlich ohne Hilfe der Küchendecke zu kochen. In unserer Männer-WG hatten wir nämlich einen genialen Trick entwickelt, auf den man in Christiane Herzogs Kochstudio lange warten kann: Um festzustellen, wann Spaghetti fertig sind, nimmt man ein paar aus dem Topf und schleudert sie an die Decke. Fallen sie wieder herunter, so sind sie noch zu hart. Bleiben sie kleben, sind sie genau richtig.

    Buon appetito!

    Antwort
    1. Stonebridge

      Guten Morgen, dieser Schritt in die Männer-WG gibt’s ja eigentlich nur mehr im Fernsehen, bzw. gab´s den überhaupt? 🙄 . Von meinen Jugendtage hab ich nur mehr Mädls-WGs und gemischte WGs in Erinnerung. 🙂

      Antwort
      1. luna

        @ Tula

        Natürlich gibt es Männer-WG’s, beide Nachbarn aus meinem Stockwerk sind Männer WG’s und ich würde das nicht als „Schritt“ sehen, sondern als Geldmangel, ob man dann in einer gemischten WG oder in einer Männer/Frauen-WG landet, ergibt sich wohl aus den Umständen.

        Und abgesehen davon, dass der Text natürlich sehr klischeehaft (und offensichtlich schon etwas älter) ist, stellt sich mir die Frage, weshalb die da überhaupt je ausziehen, und wenn schon, dann wieso zu einer Frau und nicht in eine eigene Wohnung? Ich möchte jedenfalls weder der Mann sein, der aus so einer WG zu einer Frau zieht, noch die Frau bei der so ein WG-Mann einzieht, ich glaube, das ist nicht kompatibel…

      2. luna

        @ Maulwurf

        Wo ist das Problem? Ich habe den Text nicht kritisiert, sondern lediglich angemerkt, dass er etwas älter ist, das sollte darauf hinweisen, dass sich die Verhältnisse möglicherweise ein wenig geändert haben.

      3. Maulwurf

        wieso der mensch ändert sich nicht und außerdem fand ich den trick mit dem Hemd so genial, daß ich mir gedacht hab, das bestimmt für viele interessant… 😀

  7. Sandra

    Warum sperren wir uns selbst ein?
    Es wird immer wieder behauptet: Die Wahrheit macht dich frei.
    Und so ist es. Aber! Du mußt sie rauslassen, sonst erstickst du daran. Dies bedeutet, das du einem Zwang ausgesetzt bist, sie mitteilen. Dies erklärt sich natürlich, da es die Grundlage für Wissensvermittlung darstellt.

    Bist du selbst soweit, um darüber zu sprechen und das Schweigen zu brechen, sucht man nach einem Weg. Du gehst das Risiko ein, deinen Ruf und dein Ansehen zu verlieren, bist Urteilen und Verurteilungen ausgesetzt, man wird mit dem Finger auf dich zeigen, du bietest gefundenes Fressen, alles was du sagst wird gegen dich verwendet werden. Aber du bist frei.

    Anstatt kannst du dein Geheimnis in der Kirche offenbahren und es wird ewig eines bleiben bzw. diesen zur Machterhaltung verhelfen.

    Antwort
  8. Sandra

    Die schweren Lasten, die jeder trägt, sind nicht das, wofür man es hält.
    Es sind nicht all die Geschehnisse der Vergangenheit, all die äußeren Bedingungen, die dich niederdrücken. Einzig und allein die Wahrheit darüber belastet dich. Manchmal muß man lange suchen, triffst du den Kern (ein Puzzleteil), fühlst du es.

    Antwort
  9. Sandra

    Außen hui und innen pfui ist weiter verbreitet, also man sich vorstellen kann. Die gilt für jedes System (Mensch, Familie… ) Je mehr pfui nach außen dringt, da es keine andere Wahl mehr hat, desto mehr Panik, Aggression und aktive Gegenwehr schieben diejenigen, die daran festhalten wollen.

    Antwort
  10. Sandra

    Wenn der Druck auf den Körper zunimmt, hat dein Wille die Wahl. Durch absolute Beherrschung des Geistes ist es möglich, diesen in eine andere Richtung zu führen, ihn vom Istzustand und Sollzustand zu dem es dich zieht, welcher aber eine psychologische Grenze (Mauer) darstellt, abzutrennen. Bei zu großer Differenz endet dies schnell in einem langen Piepton. Ob der aufwärts oder abwärts gerichtet ist, spielt dann wohl nicht die entscheidende Rolle.

    Antwort
  11. Sandra

    Der menschliche Körper ist perfekt ausgebildet, um den Sollzustand zu erhalten und sicherzustellen. Er reagiert jedoch auch auf jede geistige Täuschung, d.h. ist selbst oft nicht in der Lage, dies zu erkennen – den Feind im Inneren auszumachen. Dies kann man meiner Meinung nach dem Körper durch den Geist beibringen, ihm bei der Erfüllung seiner Arbeit helfen.

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also Sandra, der Körper des Menschen möchte von seinem Ursprung her eine erfüllende und bewusst schöpferische Sexualität leben, doch dazu muss er die Sexualität erst einmal über sein logisches Geist-Wort erkennen und klären, wenn er das nicht tut (wegen seines diesbezüglichen Blockadeprogramms, welches sie ihm schon in der jenseitigen Ebene verpasst haben), dann geht absolut nichts in dieser Richtung der dualen Erfüllung, in diesem Fall ändert der Körper nämlich seine Richtung und verstoffwechselt sich stillschweigend, in versauernder Weise (er verdaut sich selbst) über seinen guten Geschmack, der Mensch als Körper stinkt dann nur noch, aus allen Poren, für sich dahin und wird zum alten und trägen Sack.

      Siegelbruch

      Antwort
  12. Sandra

    Was ist die größte Hürde?
    Mit der Konditionierung der Täuschung des eigenen Körpers zu brechen.
    Dein Wille ist es, einen guten Eindruck zu machen.
    Dein Wille ist es, die Erwartungen und Überzeugungen anderer zu erfüllen, dem Image zu entsprechen.
    Dein Wille ist es, die Wahrheit darüber, wie es dir wirklich gerade geht, nicht zu zeigen bzw. vor allen zu verbergen.
    Dein Wille ist es, den mitleidigen Blicken anderer zu entfliehen.
    Dein Wille ist es, keine Träne zu vergießen.
    Deine Wille ist es, Stärke zu definieren.

    Antwort
  13. Sandra

    Und ist es nicht dein Wille, dann tu es nicht. Und tust du es doch, dann wisse, dass du dich einem anderen beugst, diesem fügst. Ob der andere dir gutes will, das kannst du nicht wirklich wissen.

    Antwort
  14. Sandra

    Wie kann es jemals gut für dich sein, einem anderen Willen als dem dir gegebenen zu folgen? Dies ist unmöglich.
    Ein stärkerer Wille kann einen schwächeren übernehmen, so er dies beabsichtigt. So ist die Regel. Ein starker Wille kann aber auch andere frei stehen lassen und stärken. Dies birgt allerdings das Risiko, andere in die Lage zu versetzen, um selbst übernommen zu werden. Da muß man schon ein großer Narr sein, um dies zu tun. Aber naja, das Leben ist zu kurz, um sich über solche Kleinlichkeiten Gedanken zu machen. No Risk, no Fun.

    Antwort
  15. Sandra

    Antares erwähnt einen intuitiven Vergleich zur Bibliothek von Alexandria. Streng genommen ziehe ich dies als realistisch in Betracht. Man vernichtet jedoch kein Wissen, indem man etwas verbrennt.

    Antwort
    1. Sandra

      Du selbst kannst alle Beweise und Nachweise für irgendwas vernichten, du kannst dies in einem Berg von anderem Zeugs verstecken, du kannst sie ignorieren und verdrängen, du kannst es vor allen inkl. dir selbst geheim halten, du kannst es tausendmal umschreiben, du kannst es mitnehmen ins Grab. Die Wahrheit stirbt nie und je mehr du gegen sie, schaufelst du dir selbst ein Grab.

      Antwort
  16. Sandra

    Jeder einzelne Mensch besitzt das volle Wissen um die Wahrheit. Davor kannst du nicht und niemals und jemals und nirgendwohin fliehen. Jeder Versuch endet im Nirvana.

    Antwort
  17. Sandra

    Du kannst dich hin und her wenden wie eine Schlange. Du kannst dich verkriechen wie ein Wurm, du kannst bitten betteln und beten, es wird dir nichts nutzen. Ist dir die Ursache deiner Qualen einmal bewußt, kannst du sie aus deinem Bewusstsein nicht mehr verdrängen, können deine Gedanken nicht mehr fliehen, dann spürst du es. Und ja, solange du willst und so heftig du es brauchst.

    Antwort
  18. Sandra

    Zum 11.9. habe ich ein Wörtchen zu sagen. Wenn einer eine gezielte und kontrollierte Sprengung ausüben kann, schaffen das andere auch.

    Antwort
  19. Maulwurf

    was ist eigentlich der Sinn und Zweck der Existenz… also ich hab das im moment für mich so definiert, daß ich möglichst das Egolose begreife, also diese Eigenschaften die so ichsüchtig sind erkenne, man muß sie nicht mal überwinden, es genügt zu wissen und zu erkennen und dann kann man entscheiden was man macht… daher ist Überwindung überhaupt nicht nötig, es ist eine Sache der Erkenntnis… 🙄

    Antwort
  20. Maulwurf

    das Erkennen gelingt am besten in der Interaktion Leben und was man so meint und macht… also wer schauen will… wer Ohren hat der höre und wer Augen hat der schaue… und so sieht man den Geist und die Erkenntnis… ❤

    Antwort
    1. Stonebridge

      Guten Morgen und vielen Dank Petra, 🙂 „freu“ ein Wiedersehen(lesen) mit dem Peter (Nebadon-BlokadenPeter), da war er noch ganz schön zu lesen ohne diese Fixierung auf die Dunkelmächte. 🙂

      Antwort
      1. Fluß

        Huhu Tula,

        aja, ich hatte überlegt, ob dieser gemeint ist, was mir aber ansich egal ist. Ich finde den Threat sehr erhellend. Überhaupt die Rubrik.
        Vor allem auch so der Rückblick, is ja von 2007.
        Ob Dunkelmächte-Fixierung? Ich habs so verstanden, daß es um die verschiedenen Himmelsstufen geht, wo jede auch niedrig-schwingende Frequenzen hat. Alles ist Schwinggung.
        Übrigens bin ich bei Castaneda noch nicht weiter. Machs querbeet.

        Hab grad Markus Lanz geschaut auf 3sat. Ist wirklich erstaunlich, wie so ein Stoiber als Politiker einerseits so pauschal re-agiert und gleichzeitig ner ASL-Frau zuhört, so als würde es ihn was angehen, nur die ganzen ausländischen Menschen nicht, da er ja gerne aussortiert. Die wehrt er mit jahrelangen Floskeln ab. Was der jetzt wohl alles als Geld vom Steuerzahler erhält, so in Pension/Rente?

        Wir sind alles Menschen, jeder hat Körper/Geist/Seele, wird nur durch die Wettbewerbsgesellschaft immer wieder vergessen – ein Hunger-System.

      2. Stonebridge

        Hi Petra, der Castaneda, ich hab das Buch ja nicht gelesen aber welche ich kenne die es gelesen haben, also denen hats gefallen. 😉

        2007 und der Peter, ich finde es auch immer ganz interessant, so alte Kommentare zu lesen und ja der Peter hat am Schluss auf Nebadonia fast nur mehr über die Kabale oder sowas geschrieben. 😦

        Bei der Politik kann ich leider nicht wirklich mitreden. 😉

        Lg

    2. Stonebridge

      Erleuchtung ist kein Erleben

      „Eines der grundlegendsten Dinge, die man sich merken muss – das gilt nicht nur für dich, sondern für jeden – ist, dass du selbst nichts von dem bist, was dir bei deiner inneren Reise begegnet.

      Du bist derjenige, der es beobachtet. Es kann das Nichts sein, es kann Glückseligkeit sein, es kann Stille sein, aber eins darf man nicht vergessen: wie schön und wie entzückend ein Erleben auch ist, das bist nicht du. Du bist derjenige, dem es widerfährt. Und wenn du weiter gehst, immer weiter, dann ist der letzte Punkt der Reise dort, wo es kein Erleben mehr gibt – weder Stille, noch Glückseligkeit, noch das Nichts. Es gibt dann keine Objekte mehr für dich, nur noch reine Subjektivität.

      Der Spiegel ist leer, er spiegelt nichts wider. Das bist du.

      Sogar große Reisende der inneren Welt haben an ihrem schönen Erleben festgehalten, sie haben sich damit identifiziert und gedacht: ‚Ich habe mich selbst gefunden.‘ Sie haben dort aufgehört, bevor sie in das Endstadium kamen, wo alles Erleben verschwindet. Erleuchtung ist kein Erleben.“

      Antwort
  21. Fluß

    Tula,

    für mich ist es jetzt so, daß ich weiß, daß ich Bewußtsein bin. Deswegen fühle ich mich nirgendwo mehr zugehörig, also ich bin frei. Keine Programmierung mehr. Und kein: Gib dem Affen Zucker. 🙂
    Aus dieser Sicht ist alles möglich.

    Es schlummert alles in einem und das hohe Selbst handelt oft durch einen, nur verstehen… Nun muß ich nix mehr verstehen, da ich automatisch weiß. Das ist eine Schwingungsebene, die höher ist, als all diese Programmierungen – sie sind ja noch rumschwirrend.

    Ich könnt mir vorstellen, daß viele Menschen sich um sich selber drehen, weil sie sich nicht reflektieren und Verhaltensänderung dann nur Verdrängung ist, also alles geschichtet. Sie schreiben, setzen sich motiviert ein, aber leben nicht. Leben ist Veränderung. Durch diese Schichten reden sie sich dann immer wieder ein, daß doch alles perfekt ist und beharren weiter auf ihrer Meinung und merken garnicht, daß der Geist verkümmert. Sie versteinern und verhungern.

    Antwort
    1. Stonebridge

      Vakuum statt Quelle

      Solange der Mensch in der Spiri-Psychose gefangen ist, trennt er das Universum in dualistische Gegensätze und spielt immerzu eine Seite gegen die andere aus. Weil sich sein depressives Ich so sehr wünscht, dass es einer göttlichen Quelle entspringen möge.

      ………solche Aussagen erinnern mich irgendwie an die Kerstin Leben Nebel und Co.
      Die haben auch immer alles verdreht nur um dann die gleichen Weisheiten vom Stapel zu lassen. Sehr bedenklich 🙄 🙄 🙄

      Antwort
  22. Stonebridge

    Ich hab mal ein paar Abende eine Freikirche besucht, die waren gut, ja wirklich aber was mich störte, sie haben immer die ach so verrannte Kirche an den Pranger gestellt um sich selbst gleich darauf ins strahlende Licht, bzw. Szene, zu setzen.

    Ja und diese Machart liest man auch in dem Link, schade. 😦 Ego lässt grüssen.

    Antwort
    1. Maulwurf

      ich hab jetzt grade herausgefunden was das Ego ist und kann es sogar festmachen und erkennen… aber wer will das schon wissen, alles Menschen sind voll mit Ego und haben auch nichts dran zu rütteln oder zu ändern aber im grunde ist es der Sinn zum Selbst zu kommen… das beobachtet und nicht urteilt oder wertet, nicht mal die kleidung, das Aussehen, das Ansehen, der oder den Wert den man etwas oder jemand zuschreibt, einfach alles, man ist nichts, das über Geld und Wertsachen gekommen ist, man ist niemand mehr ohne das, aber das Selbst kommt heraus ohne diese Wertzuschreibung aber das ein sehr komplizierter Vorgang und funktioniert bei niemand der sich einen Wert über etwas zuschreibt am meisten sogar über diese Muttermacht, also bei Frauen und bei Männern auch über die oder den Status der Frau, ist halt alles personenaufwertend aber im grunde muß man sein ganzes leben und seine wesenheit beobachten…

      aber wie ist es wenn man zum Selbst kommt, dann kommt der Wert den man an sich hat und dieser ist einfach da ohne etwas und so etwas erkennen die menschen nicht, sie wissen es nicht, was der eigentliche Wert des Menschen ist… 🙄

      Antwort
      1. Fluß

        Ich würds kürzer ausdrücken.
        Es liegt einfach an der Frequenz und wie man an sie kommt.
        Also Freude kann künstlich erzeugt werden oder übers Herz, Sonne genannt.
        Sonne ist kostenlos, fürs künstliche mußte was tun.
        Wer das erkennt, sieht die Programmierung und benutzt lieber sein Herz. Weil Programmierung zu kompliziert ist.

      1. Fluß

        Überhaupt kann man sich ja mal die Frage stellen, wie es Menschen geht, die keinen Fernseher oder andere elektrische Geräte kennen und die vielleicht als Naturvolk leben.
        Also eigentlich orientiert sich ein Mensch ja nur daran, was er kennt.
        Viele Naturvolker wissen nix von der äußeren Welt.
        D.H. es ist alles eine Frage des Sehens. Was man sieht, daran glaubt man. Kinder machen gerne die 3 Affen: nix hören, sehen, sagen.

  23. Stonebridge

    Das Schweigen des Medizinmanns

    © 2015 Frei nacherzählt von Bhajan Noam

    Mir fällt gerade die Geschichte ein, die ein deutscher Veranstalter für spirituelle Events erzählte. Zu einer seiner Veranstaltungen lud er einmal einen indianischen Medizinmann ein. Er hatte ihn in Amerika kennengelernt und hatte ihn so toll gefunden, dass er ihn unbedingt nach Europa bringen wollte. Er hatte also mit ihm einen Termin ausgemacht, Flug und Hotel gebucht und ihn großartig in seinem Programm angekündigt.

    Der Abend kam, die Veranstaltung begann und nach einer Vorrede kam auch der Medizinmann auf die Bühne, ging aber nicht zum Mikrofon sondern setzte sich einfach auf den Boden. Indianische Tradition, dachte sich der Techniker, und reichte ihm das Mikrofon hin, was der aber ignorierte. Er hatte schon längst die Augen geschlossen und saß tief in sich versunken in Stille. Gut, er meditiert halt zu Beginn, dachte man sich.

    Nach eine viertel Stunde des Schweigens wurde das Publikum allmählich unruhig. Einige husteten laut, andere hielten nach dem Veranstalter Ausschau und begannen sich ratlos mit dem neben ihn Sitzenden zu unterhalten, weitere hatten bereits unter Unmutsbekundungen den Saal verlassen. Der Veranstalter, der die ganze Zeit versucht hatte, Ruhe zu bewahren, ging nun doch auf die Bühne und sprach den Medizinmann vorsichtig an. Der öffnete langsam seine Augen und ein längeres geflüstertes Gespräch fand zwischen den beiden statt. Niemand im Publikum wusste was los ist, aber wenigstens passierte jetzt etwas.

    Nach etlichen Minuten des respektvollen Austauschs zwischen den beiden, verließ der Veranstalter wieder die Bühne. Nun stand der Indianer endlich auf. Und er begann, ohne das Mikrofon zu beachten, das der Techniker ihm wieder vorsichtig hinhielt, einen zunächst leisen, doch dann immer eindringlicher werdenden Gesang. Das Singen kam nicht nur aus seiner Kehle sondern aus seinem gesamten Körper, während er dabei kleine Schritte und sich hin und her wiegte.

    Im Publikum war längst wieder Stille eingekehrt und man lauschte gebannt und ergriffen. Nach etwa fünf Minuten endete der Gesang. Der Medizinmann ließ sich wieder auf dem Boden nieder. Jetzt hält er seine großartige Rede, glaubte man. Doch der Indianer saß wieder einfach in sich versunken mit verschossenen Augen und schwieg genauso wie zu Beginn. Die unschönen Reaktionen und Szenen im Publikum darauf ersparte sich der Veranstalter zu erzählen.

    Am nächsten Tag fuhr er gemeinsam mit dem Medizinmann im Auto durch Österreich, um ihm dieses schöne Land zu zeigen. Beide schwiegen. Der Gast schaute ein wenig aus dem Fenster, unvermutet fragte er dann: „Warum hast du mich eingeladen? Was für Menschen sind das in deinem Land? Sie können nicht schweigen, sie sind nervös, sie sind unhöflich und voller Erwartungen. Und sie bemerken nicht, welche Wunder ihnen Mutter Erde und die gesamte Schöpfung schenkt. Sie hören nicht die Lieder der Stille. Sie hören nur sich selbst zu, ihren unruhigen Gedanken, die die leise Stimme der Weisheit, den Gesang des Großen Geistes übertönen. Lade mich bitte nie wieder ein. Ich habe ihnen nichts zu sagen und zu geben. Sie sind übervoll von sich selbst.“

    – Bhajan Noam –

    Seiten des Lebens: http://www.bhajan-noam.com

    Antwort
    1. luna

      Tja, wäre es umgekehrt gewesen und ein Deutscher wäre zu einem fremden Volk gegangen, wäre nicht verstanden worden und hätte sich daraufhin abfällig über die Menschen geäußert, ich möchte mir nicht vorstellen, als was er alles bezeichnet worden wäre.
      Aber so herum ist es natürlich eine tolle Geschichte. Nicht.

      Mir stellt sich nun die Frage, aufgrund welcher Vorstellung/Erwartung der Veranstalter den Typen eigentlich eingeladen hat, ich meine, der muss ja ursprünglich irgendwas Interessanteres gebracht haben, als nur herumzusitzen…

      Antwort

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