Die geistlose Verstoffwechslung über den Magen, tun sich Mann und Frau dadurch ihr selbst veredelndes Recyclingsystem versagen?

Wer Zweifel an der Unendlichkeit hat, der folge meinem Blog, denn diese unendliche Geschichte wird für ihn sicherlich ein mächtiger Schock. Viele werden sagen: „Nein, nein, darauf haben wir absolut keinen Bock!“

Wer diesen Blog studiert hat, der ist danach, entgegen der regelförmlichen Vergesellschaftung, ein Mensch der anderen Sorte, einer der selbstbewussten Worte, über seine neu geborene Art, da bringt er sodann seinen höherdimensionalen Aufstieg in Fahrt.

Der klärende Geist aus der geistigen Welt, ist das Wort, die geregelte Muttersprache, als Programmierung aus der niederen Astralwelt, trug es fort.

Beitrag Nr. 391

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Wäre ihre, den logischen Geist abschaltende, Verstoffwechslung nicht so extrem, so wären Mann und Frau womöglich ein sich gegenseitig veredelndes Recyclingsystem.

Warum sollen wir uns ein glückliches Leben vor heucheln, wenn wir bemerken, dass unsere Unwissenheit (= Dummheit) immer mehr Druck in unserem Körper zeugt, den wir dann endlich los werden möchten. Aber an wen? Ja, genau so erschafft ihr die Schwerkraft, denn desto dümmer (gesellschaftskonformer in der Moral) sie euch (über ihre Traditionen und Religionen) halten, desto stärker wird sie sich in euch (grobstofflich) entfalten.

Egal welcher Tradition oder welchem Glauben ihr folgt, ihr seid dabei alle hirnverbrannt, denn keinem ist er zu eigen, aus dem klaren Wort heraus, der Geistverstand. Ihr habt nur den materiellen Fluss, heraus aus eurem kalkulierenden Intellekt, in dem ihr eines Tages, geistig umnachtet, absauft und verreckt.

Ihr solltet euch eines mal angewöhnen, nämlich: „Erst denken, dann kränken.“ Oder wollt ihr etwa nicht, dass alle euch ihre Aufmerksamkeit schenken?

Sie haben ihre Beziehungsfähigkeit nun über kurz oder lang ausgetestet, und stellten fest, es geht einfach nicht, somit machen nun aber auch Männer wie Frauen, außer ihren Magen, alles andere dicht. Erwarten tun sie die Lösung jetzt nur noch vom Jüngsten Gericht. Und was sagt das Jüngste Gericht? Es sagt: „Macht bloß nicht, über einen vollen Bauch der Völlerei, euren logischen Denkprozess dicht, sonst erreicht ihr nachher noch ein gewagtes Abstiegsgewicht, unter dem womöglich sogar die Höllenwaage fast zerbricht.“

Die Liebe der heutigen Frau: „Ich bin die Konzentration auf das, woran es mir im Moment mangelt, denn genau dies entspricht meinem guten Geschmack, also beseitige meinen Mangel, damit Freude in mir aufkommt, und somit glaube ich dir auch, dass du mich liebst.“ Ihre Liebe ist es also, dass er ihr beweist, dass er sie liebt, durch die tatkräftige Würdigung ihres guten Geschmacks, für den er letztendlich sogar sein Leben gibt.

Bis jetzt haben sich Mann und Frau immer nur deswegen zusammengeschmissen, weil sie den Rest ihres Lebens nichts miteinander anzufangen wissen (zumeist hat er als Mann, da, bei ihr als Köder angebissen, und zurück beißend, in den guten Geschmack hinein, der ihr teuer war, wollte sie es dann von ihm wissen). Ja in diesem Krisenverein, da muss sie nun schon einmal materiell gut abgesichert sein, und dass ein Mann einer Frau etwas bieten muss (damit er sich ihre Ansprüche uneingeschränkt bieten lässt), das sieht er sehr vernünftig ein, er ist ja schließlich kein Schwein. Allein sein Ehrenmannstatus sagt dazu schon strikt nein, denn solch eine Frau, wie sie, ist ihm eine große Ehre, mit ihr hatte er wirklich Schwein, sie legte ihn noch niemals rein, denn reiner als sie kann nun einmal keine Frau sein.

Wenn Mann und Frau sich gemeinsam bzw. sich gegenseitig umbringen, dann haben sie sich dazu irgendwann einmal entschieden (= „Bis dass der Tod uns scheidet.“), unter dem Motto: Das mit dem Triebleben von Mann und Frau hat zwar alles keinen Sinn, aber gemeinsam bekommen wir dies schon (in geregelter Weise) hin.“ Als Geist-Vermeidung war dies (was sie da blindlings sich vorgenommen haben) dann nichts weiter, als eine traditionelle Moralentscheidung, ganz unter dem Motto: „Irgendwann muss man sich dazu ja mal durchringen und sich dafür entscheiden, denn schließlich kann ein anständiges Mitglied dieser Gesellschaft es ja nicht auf Dauer vermeiden.“

Mann und Frau (wären sie sich ihrer selbst bewusst), so könnten sie sich durch den kreisläufigen Rundumlauf, in der sexuellen Ebene, gegenseitig recyceln (= aufs Ursprüngliche zurückführen), sodass aller Müll von ihnen abfällt und sie sich selbst dabei verfeinstofflichen und veredeln. Genau dabei gibt sie ihm etwas von ihrem Herzumfang her und saugt, im ergänzenden Gegenzug, Strukturaufbaustoff, für sich, über ihr Becken, von ihm, in sich auf (mit dem momentanen Bewusstseinsstand würde jede moralische Frau zu solch einer Andeutung noch sagen: „Das wäre ja noch schöner, der Blödmann verpasst mir keinen Einlauf!“). Sie wäre somit das umgekehrte Sanduhrprinzip, indem alles in ihr, von unten nach oben kanalisiert (in veredelnder Weise, durch das Verwirbelungsprinzip), aufsteigt, wobei er das absteigende Sanduhrprinzip wäre, wobei alles von ihm (von oberen Geistesträger her), für sie, hinabsteigt. In dieser Art des Zusammenwirkens hielten sie sich also, in gegenseitig belebender Weise, im Gleichgewicht, unter dem Motto: „Wir sind die Schöpfer unseres zunehmenden Veredelungslebens und sterben nicht.“

Doch wie sieht es heutzutage aus? Alle menschlichen Fortbewegungsmittel stehen unter explosiven Druck, weil der Mensch das magnetisierende Sogprinzip nicht kennen will, denn dieses wäre ihm nun wirklich zu pervers, das wäre ja fast schon wie reine Liebe, und die passt nun einmal nicht in sein auslaugendes Druckgetriebe. Wir wollen also in dieser Welt einmal nicht von einer vorhandenen Liebe reden, denn nur der eitle Druck sich angeberisch zum Ausdruck zu bringen, interessiert, in Neidzeugung und damit einhergehender (neckischer) Schadenfreude, jeden.

Wunder-BAR02

Ich bin ein Irreführer der Muttersprache als Medium, damit sie sich auch einmal irrt, da es anders einfach nichts wird.

Wir werden von den Medien der Masse unterhalten, sodass es niemand mehr hören kann, wenn sich jemand plötzlich, vor allen anderen, selbst als (scheinbar unfehlbarer) Sender einschaltet, und sich so, wie es sich medial gehört, mündlich entfaltet. Man sollte den anderen also nicht auf den Sender gehen, damit sie die Medien, so wie es sich gehört, verstehen. Und einige gehen dann sogar noch in die Meditation, aber das hatten wir ja auch schon.

Mir geht es um die Abschaltung des geregelten Muttersprachsatzes, denn in der Regel, da liegt der Umsatz, doch ohne den muttersprachlichen Regelsatz kann dann kein Großkonzern mehr Umsatz machen, denn es geht dann nur noch um den logisch klärenden Wortschatz, und nicht mehr um den Satz.

Die Menschen, die die niederen Dimensionen (= Schlaraffenlanddimensionen, die sich da für sie sollen lohnen) anstreben sind niederträchtig in ihrem Leben. Zeigt mir also die, die sich aufrichtig geben.

Wir könnten ja ganz klar sagen, was uns interessiert, aber genau das ist es nun einmal worüber niemand ein Wort verliert, sodass es plötzlich nicht mehr für uns existiert, und uns somit nur noch der gute Geschmack (der öffentlich anerkannt ist) regiert, wobei sich unser Selbstbewusstsein immer mehr verliert.

Siegelbruch

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35 Gedanken zu „Die geistlose Verstoffwechslung über den Magen, tun sich Mann und Frau dadurch ihr selbst veredelndes Recyclingsystem versagen?

  1. siegelbruch Autor

    Du sollst nicht darauf warten, dass dir die Inkarnation etwas bringt bzw. gelingt, sondern, dass dich der Placebo Effekt des logischen Geistes in den höherdimensionalen Himmel bringt. Was tun die Menschen aber, um sich diesen Placebo Effekt zu versagen? Sie suggerieren sich: „Im Zuge der Gedankenfreiheit ist noch sehr viel Platz in meinem Magen, bis hin zum Herzversagen.“

    Siegelbruch

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  2. Fluß

    Ohne den Text gelesen zu haben, aber meine Aufmerksamkeit geht zum Zeitungsausschnitt hin.
    Da hockt da so ein ängstliches Mädel (is jedenfalls ihre Verkaufsstrategie) und als ich erfuhr daß sie nen Kind kriegen soll, dacht ich: wie will die dat hinkriegen? Ist doch selber eines, was andere braucht.
    Mal davon abgesehen, daß die Hupen nicht echt sind, ist da noch zusätzlich Milch drin?
    Es gibt so viele die meckern wegen Giften, aber das Silikon in den Hupen machts auch nicht anders.
    Wie viele werden über künstliche Mittel im Körper vergiftet, z.b. bei ner Hüftprothese.
    Also es ist ja nicht so, daß sie nur ängstlich is und bestimmt auch was in ihr drin steckt, nur bei nem Kind und dann diese Strategie.
    Das sieht jetzt schon so aus wie fürs Familiengericht gemacht 😦

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  3. Schnuffi

    wenn diese Welt zerfällt und alles existiert nur noch ohne Geld…
    dann tritt in Kraft die Welt die ohne Geld nur noch gefällt…
    aber jene die das anmutet als zu unsinnig werden gequält…
    und sprich zu mir und gib mir Geld, ja nur es wird nicht mehr hergestellt…

    aber spricht der Dragonier es wird schon noch eine Welt geben die regiert wird mit Geld…
    klar aber nur mit Gleichgesinnten und die sind nicht bereit für das Geld zu schuften…
    also was tun, man kann sich nichts mehr kaufen und auch niemanden mehr…
    so werden sie sich gegenseitig zerfleischen und es wird so gerecht sein…

    ui freu ohne Geld kein Leid und keine Ungerechtigkeit aber alle werden dumm sein…
    sie wollen zurück und wieder schick sein, hach hoffentlich ist wenigsten einer so schlau
    und gibt ihnen keinen erneuten Trau…
    ich verpiß mich lieber, ist zu anödend hier diese Welt, hat kein Taug und auch keine Freude…

    Antwort
  4. siegelbruch Autor

    Wir leben alle in einem „Süßtem“ (= in einem süßen Thema), zu dem alle Zuckerkranken neigen, und wenn dadurch alle Süßen nur noch hilflos, in all ihrer Bewusstlosigkeit, zucken, dann müssen sie die Konsequenzen ihrer Neigung nun einmal schlucken. Zucker möchte in den sexuell kreisläufigen Ergänzugsumlauf, aber die Süßen packen dann, zur Blockierung eines solchen, gleich noch einige Kilogramm Moral drauf. Wenn sie sich nun aber aufgrund dieser „Dia-Bett-iss-Verdrängung“ krepieren, so müssen sie sich eben, geistig erschöpft vor dem Schöpfer blamieren.

    Siegelbruch

    Antwort
    1. Schnuffi

      wieso man blamiert sich doch nicht wenn man versucht hat alles was möglich war zu tun… du bist auch immer nur auf Macht und Erfolg aus… ich seh das ganz anders, in einer anderen Welt kann ich mich wieder regenerieren und auch kapieren was hier lief und schließlich will ich nicht mehr hierher zurück kommen, alles was auf Erfolg und etwas darstellen beruht ist schon dem Ego zuzuordnen…

      Antwort
  5. Fluß

    Frosch, letzendlich gehts doch ums erkennen, was los ist.
    Die unteren „Themen“ sind nun mal so, weil sie „mißhandelt“ werden.
    Die einen nennen es Geld, ich nenn es Energie.
    Alles ist Austausch und wieweit man sich austauschen will kann jeder selber steuern. Dazu muß man ja nicht flüchten, um einen klaren Kopf zu bekommen – denn es ist ja alles gelich-zeitig da.

    Antwort
    1. Schnuffi

      kann jeder selbst steuern, etwas dümmeres hab ich noch nie gehört… man kann hier nichts steuern, man ist diesen Idioten ausgeliefert… und wer das nicht erkennt ist wirklich noch dümmer als dumm…

      Antwort
      1. Fluß

        Dumm heißt für mich, den Verstand ausgeschaltet zu haben – ver-rückt zu sein.
        Liebe kann man selber erzeugen, dazu brauchts kein „außen“.
        Und wer anderen die Macht gibt, sich über sie auzuregen, brauchts halt immer noch.

  6. siegelbruch Autor

    http://www.philosophische-praxis.at/erotik.html

    Erotik –
    Überlegungen zur Metaphysik der geschlechtlichen Liebe

    (Copyright: Eugen-Maria Schulak)
    Veröffentlicht in der Wiener Zeitung vom 6./7. Juli 2001

    „In der Liebe ist der Realismus genauso
    wenig wert wie in der Kunst. Auf der
    erotischen Ebene wird die Nachahmung
    der Natur zur Nachahmung des Tieres.“
    (Anm.1)

    1.

    Vor etwa 60.000 Jahren, zur Zeit des mittleren Paläolithikums, begann der Mensch – damals noch in Form des Neandertalers – seine Toten zu bestatten (Anm.2). Verstorbene wurden geschmückt und deren Gräber gekennzeichnet. Dies war ein Wendepunkt in der Geschichte: Man wälzte offensichtlich erstmals metaphysische Probleme, die geistige Entwicklung nahm ihren Lauf. 30.000 Jahre später, zur Zeit des Homo sapiens, entstanden in Frankreich die ältesten uns bekannten Ritzzeichnungen der westlichen Welt (Anm.3). Verewigt wurden sie auf rauen Felsblöcken und steilen, oft überhängenden Felswänden, manchmal auch auf flachen Knochenteilen oder kleinen Steinplatten. Der Inhalt jener ersten Kunst war einschlägig: Schamlippen und erigierte Glieder, üppige Brüste und fette Hinterteile, Paare beim Geschlechtsakt (Anm.4). Erst später stellte man Tier- und Jagdszenen dar. – Die Vergänglichkeit und die Geschlechtlichkeit, die Mysterien des Todes und des überschäumenden Lebens, waren damit zweifellos die ersten und zentralen Inhalte transzendenter kultureller Überlegungen.

    Dabei dauerte es viele Jahrtausende, bis sich der Mensch aus seiner ursprünglichen Animalität löste. Er ging daraus hervor, indem er sich seiner Sterblichkeit bewusst wurde und indem er von einer Sexualität ohne Scham zur schamhaften Sexualität überging, welche spezifisch menschlich ist. Der Zeitpunkt jenes Übergangs lässt sich wohl kaum bestimmen, das Auftauchen der Scham wurde im jüdisch-christlichen Schöpfungsmythos jedoch deutlich beschrieben: Als Eva und schließlich auch Adam vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, „da gingen beiden die Augen auf, und sie merkten, dass sie nackt waren. Deshalb banden sie Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen daraus. Als sie das Geräusch der Tritte Gottes hörten, […] da versteckten sie sich […]. Doch Gott der Herr rief nach Adam und fragte ihn: ‚Wo bist du?‘. Der antwortete: ‚Als ich im Garten das Geräusch deiner Tritte hörte, fürchtete ich mich, weil ich nackt bin. Deshalb habe ich mich versteckt‘ “ (Anm.5).

    Warum auch immer jener Übergang vollzogen wurde: Mit der Scham gewann die geschlechtliche Aktivität des Menschen zusätzliche Facetten: die Nacktheit, die Verhüllung sowie die bewusste Enthüllung, und jene Angst, welche der Scham entspringt, wurden zu bestimmenden Elementen menschlicher Sexualität. Nun gab es Verbote, Tabus und Grenzen, und wollte man sich geschlechtlich betätigen, galt es Verbote zu brechen, Tabus zu verletzen und Grenzen zu überschreiten.

    Diese neuartige und im Gegensatz zum Tier spezifisch menschliche Situation – die schamhafte Sexualität – markiert auch exakt den Beginn der Erotik. Das Wechselspiel zwischen Scham und bewusster Schamlosigkeit erzeugt jene Spannung, in der sich das erotische Erleben von Anfang an bewegt. „Wir sprechen immer dann von Erotik“, so der französische Philosoph George Bataille, „wenn ein Mensch sich auf eine Weise verhält, die zu den gewöhnlichen Sitten und Meinungen in betontem Gegensatz steht. Die Erotik zeigt die Kehrseite einer Fassade, deren einwandfreies Äußeres nie in Abrede gestellt wird: Auf der Kehrseite enthüllen sich Gefühle, Körperteile und Gewohnheiten, deren wir uns gewöhnlich schämen“ (Anm.6).

    Auf diesem Weg der Scham und Verbote trennte sich der Mensch vom Tier. Er versuchte dem maßlosen Spiel der Geschlechtlichkeit, dem das Tier ganz und gar ausgeliefert ist, zu entrinnen. Doch mit der Übertretung der Verbote und der Scham nähert sich der Mensch dem Tier wiederum an, ohne freilich dauerhaft in den tierischen Zustand zurückkehren zu wollen (Anm.7). „Im Augenblick der Überschreitung“, so Bataille, „empfinden wir die Angst, ohne die es das Verbot nicht gäbe: Das ist die Erfahrung der Sünde. Die Erfahrung führt zur vollendeten Überschreitung, zur geglückten Überschreitung, die das Verbot aufrechterhält, und zwar es aufrechterhält, um es zu genießen. Die innere Erfahrung der Erotik verlangt von dem, der sie macht, eine nicht weniger große Sensibilität für die Angst, die das Verbot begründet, wie für das Verlangen, das zu seiner Übertretung führt“ (Anm.8).

    Erotik, im Gegensatz zur Sexualität, ist somit notwendig an die Überschreitung einer Grenze, an die „Erschütterung einer Ordnung“ (Anm.9) gebunden. „Sexuelle Aktivität und Erotik sind [demnach] zweierlei: Während beim Tier nur die Sexualität festzustellen ist, kennt der Mensch jene mit gewissen ‚diabolischen‘ Momenten durchsetzte Aktivität, die der Begriff ‚Erotik‘ umschreibt“ (Anm.10). „Diabolisch“ wird eine Aktivität dann, wenn sie eine bewusste Regelverletzung beinhaltet, welche als Lust empfunden wird: „Niemals“, so Bataille, „taucht für den Menschen das Verbot auf, ohne dass er den Genuss entdeckt, und nie findet er den Genuss ohne das Gefühl des Verbots“ (Anm.11). Das Verbot wird dadurch zur Bedingung des Genusses. Es gäbe keine Erotik, gäbe es nicht die Achtung vor verbotenen Werten; und gäbe es diese Achtung nicht, wäre ein erotischer Verstoß weder möglich noch verführerisch (Anm.12).

    Platon, der gute Philosoph hingegen, der Mann der Tugend und des Anstands, will von Erotik nichts hören: Der wahre Eros sei das Streben nach dem Schönen, der Trieb nach philosophischer Erkenntnis, der Aufschwung in geistige Höhen. Der Mensch wird damit deformiert, gespalten und zerhackt: in einen ideellen und einen materiellen, in einen geistigen und einen sinnlichen Teil, in eine Seele und einen Leib. Der Leib sei ein Gefängnis, eine Strafe und ein Grab. Die Seele hingegen gleiche „dem Göttlichen, dem Unsterblichen, dem Eingestaltigen, dem Unauflöslichen“ (Anm.13). Als das Bindeglied zweier Welten, der seelischen und der körperlichen, hat der Mensch stets an beiden Anteil: Er ist rein und unrein zugleich. Er ist ein Reiner in seiner seelisch-geistigen, ein Unreiner in seiner fleischlichen Existenz; ein Reiner in seinem Denken, ein Unreiner in seinem Wollen. Der Mensch kommt damit zwangsläufig in Konflikte und muss sich klar entscheiden. Platon meint, dass dies notwendig und auch möglich sei. Nietzsche wird später sagen: „Seit Plato ist die Philosophie unter der Herrschaft der Moral“ (Anm.14).

    Im jüdisch-christlichen Kulturkreis wurden Verbote im Bezug auf Sexuelles absolut gesetzt, die Wolllust versank geradezu im Bösen. In diesem Sinne konnte Charles Baudelaire mit Recht behaupten: „Die einzige und höchste Lust der Liebe ruht in der Gewissheit, das Böse zu tun. Und Mann und Frau wissen von Geburt an, dass sich im Bösen alle Wolllust findet“ (Anm.15). Wenn aber das Wesen der Erotik tatsächlich in der Überschreitung liegt, so steigert die Brandmarkung der sexuellen Aktivität als Böses das erotische Empfinden zweifellos aufs Äußerste. Sowohl die Angst als auch das Begehren werden durch das Schwergewicht der Sünde gleichermaßen inspiriert, ja geradezu verursacht.

    Andererseits lässt sich das erotische Erleben durchaus mit den Erfahrungen der Heiligen und Mystiker vergleichen. Denn was die Intensität der Empfindung betrifft, steht die mystische der erotischen Erfahrung um nichts nach. Die Aufzeichnungen einer Theresa von Avila oder eines Bonaventura etwa beweisen dies mehr als deutlich. In seinen Tagebüchern hält Bonaventura beispielsweise fest, dass es nicht selten geschehe, dass diejenigen, die den mystischen Weg beschreiten, „durch das Wasser eines fleischlichen Flusses befleckt werden“ (Anm.16). Im Osten wiederum stützt sich die spirituelle Praxis des Tantrismus sogar bewusst auf die Möglichkeit, eine mystische Krise mit Hilfe sexueller Praktiken hervorzurufen: Indem der abschließende Spasmus immer wieder vermieden wird, soll die sinnliche Umarmung nach und nach in eine spirituelle Ekstase übergehen. Es scheint demnach, dass zwischen Sinnlichkeit und religiöser Ekstase, zwischen erotischer Erregung und mystischer Versenkung eine Kommunikation so gut wie immer möglich ist, und zwar deshalb, weil beide Tätigkeiten ähnlichen Prinzipien gehorchen, beide an Überschreitungstendenzen gebunden sind.

    Nach Platon, und in der Folge seit der Verbreitung des Christentums, hielt sich der sinnliche Eros weitgehend versteckt – innerhalb der Kunst sowie im Rahmen der christlichen Mystik wurde er bestenfalls sublimiert. Erst im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Aufklärung, begann man sich auch wieder in der Öffentlichkeit an die Erotik zu erinnern. So ist die Literatur des Rokoko mit zahllosen erotischen Sequenzen geradezu gespickt. Von einer „reinen“, einer „wahren“, einer „höheren“ Liebe ist hier nur mehr wenig zu bemerken. Speziell in Frankreich wurde auch das Genre der pornographischen Literatur dazu verwendet, Missstände aufzuzeigen sowie über politisch-revolutionäre Ideen offen zu diskutieren: Erotik und Philosophie gehen in vielen Romanen dieser Zeit Hand in Hand. Die Figuren kopulieren, treiben Spiele aller Art und diskutieren dann über Metaphysik und Moral, um sich geistig gestärkt ihren Genüssen weiter hingeben zu können (Anm.17). In der Mitte des 18. Jahrhunderts war diese literarische Strategie durchaus sinnvoll, weil sie zeigte, wie das Wissen vom Fleischlichen den Weg zur Aufklärung ebnen kann. Auch die französischen Philosophen der vorrevolutionären Zeit wie Helvétius, Diderot und d´Holbach verfochten einen radikalen Sensualismus, einen absoluten Vorrang der Sinne. Dieses Denken erreichte bald England und beeinflusste ebenso die deutsche Klassik und Romantik. Selbst Immanuel Kant räumte der sinnlichen Wahrnehmung, was die Erkenntnis betrifft, die erste Stelle ein. Die platonisch-christliche Philosophie wurde damit in die Vergangenheit gerückt und die europäische Moderne nahm ihren Lauf.

    2.

    Was die Diskussion der Gegenwart betrifft, so wird seitens der Biologen, aber auch der Theologen nach wie vor behauptet, dass der Zweck der sexuellen Liebe in der Vermehrung der Gattung liege, dass selbst das erotische Verhalten in einem „Fortpflanzungstrieb“ seine Gründe habe. Dagegen lässt sich freilich Folgendes einwenden:“ ‚Je höher es auf der Stufenleiter der Organismen hinaufgeht, desto mehr verringert sich die Potenz zur Vermehrung, während die Kraft der sexuellen Anziehung zunimmt … . So hat beim Menschen die Vermehrung geringere Ausmaße als im gesamten übrigen animalischen Bereich, während die sexuelle Liebe das höchste Maß an Bedeutung und Intensität erreicht‘. Es scheint demnach, dass ‚die sexuelle Liebe und die Vermehrung der Gattung umgekehrt proportional sind: Je stärker eines der beiden Elemente ist, um so schwächer ist das andere‘, und wenn man die beiden Extreme des animalischen Lebens betrachtet, so steht auf der unteren Grenze die Vermehrung, die Fortpflanzung ohne sexuelle Liebe, und auf der oberen Grenze, auf dem Gipfelpunkt, eine geschlechtliche Liebe, die sogar bei vollständigem Ausschluss der Fortpflanzung möglich ist, und zwar in allen Formen großer Leidenschaft“ (Anm.18). Es ist daher zu vermuten, dass der Zweck der sexuellen Liebe des Menschen – und im Besonderen sein erotisches Verhalten – mit einem „Fortpflanzungstrieb“ so gut wie gar nichts mehr zu tun hat.

    Dass erotische Aktivitäten zweifellos auch auf andere stimulierend wirken, lässt andererseits sehr wohl biologische Rückschlüsse zu. Beobachten wir etwa einen Mathematiker, einen Friseur oder einen Manager bei seiner Tätigkeit, so trifft es selten zu, dass wir sein Tun, sein Verhalten unmittelbar empfinden, dass wir versucht sind, es emotional mit ihm zu teilen. Die erotische Szene oder Aktivität hingegen wirkt unmittelbar, ist gleichsam ansteckend, wie das Lachen oder auch das Gähnen. Diese Tatsache ist wohl der Grund für den zeitlosen Erfolg der Pornographie.

    Grundlegend bleibt noch zu fragen, wie denn der Zusammenhang zwischen körperlicher Schönheit und Erotik zu erklären sei. Worin liegt der erotische Wert der Schönheit? Der Philosoph George Bataille gibt hier eine Antwort, welche sich nicht bloß auf den oberflächlichen Zusammenhang zwischen Ästhetik und Erotik beruft, sondern weitaus tiefer geht. Seine Antwort ist hart, doch zu denken gibt sie allemal: „Die Schönheit, die in ihrer Vollendung das Animalische ausschließt, wird [deshalb] so leidenschaftlich begehrt, weil gerade sie durch den Besitz in animalischer Weise beschmutzt wird. […] Die Schönheit ist in erster Linie deshalb wichtig, weil die Hässlichkeit nicht beschmutzt werden kann und weil das Wesen der Erotik die Beschmutzung ist. Die Menschlichkeit, das Kennzeichen des Verbots, wird in der Erotik überschritten. Sie wird überschritten, entweiht, beschmutzt. Je größer die Schönheit, desto tiefer die Beschmutzung“ (Anm.19).

    Eine letzte Überlegung, und wiederum wird George Bataille, der große Kenner der Erotik bemüht, betrifft den von ihm behaupteten Gegensatz zwischen erotischem Verhalten und bürgerlichem Leben. Denn rational betrachtet, so Bataille, ist ein erotisches Leben Ausdruck einer Art von Unvernunft sowie einer Verschwendung von Zeit und Energien: „Wenn wir uns vernünftig aufführen, versuchen wir Güter aller Art zu erwerben; wir arbeiten mit dem Ziel, unsere Ressourcen zu vermehren – oder unsere Kenntnisse; mit allen Mitteln suchen wir uns zu bereichern und unseren Besitz zu vergrößern. Unsere soziale Stellung verdanken wir grundsätzlich derartigen Verhaltensweisen. Aber im Moment des sexuellen Fiebers verhalten wir uns auf entgegengesetzte Weise: Wir verausgaben unsere Kräfte, ohne Maß zu halten, und unter der Gewalt der Leidenschaft verschwenden wir manchmal ganz umsonst beträchtliche Ressourcen“ (Anm.20).

    Die Überlegung, dass Erotik und Arbeit, erotisches und bürgerliches Leben einander oftmals ausschließen, lässt sich sogar an Hand der Ergebnisse des berühmten Kinsey-Reports empirisch belegen. Die höchste Frequenz an erotischen Aktivitäten, so der Report, findet sich in der Unterwelt, die zweithöchste Frequenz in der Gruppe der einflussreichen Berufe, bei jenen, die an der Spitze der sozialen Hierarchie stehen (Anm.21). Beide Gruppen, so lässt sich schließen, verfügen offensichtlich über ausreichend Zeit und Energien, sich einem erotischen Leben widmen zu können. Alle anderen Berufsgruppen, d.h. die konventionell arbeitenden Klassen, liegen, was ihre Sexualfrequenz betrifft, weit darunter. Ein traditionell geregelter Arbeitsalltag, d.h. eine bürgerliche Existenz, steht einem erotischen Leben offensichtlich entgegen.

    Sicher ist, dass erotische Aktivitäten eine enorme Bandbreite haben. Diese Vielzahl an Vorlieben, Neigungen, Gewohnheiten, Schrulligkeiten, Lächerlichkeiten, Fetischismen, Abartigkeiten und Lastern hat letztlich etwas Beeindruckendes. Liest man einschlägige Publikationen, etwa Krafft-Ebings Psychopathia Sexualis, drängt sich der Eindruck auf, man wandle in einem Garten menschlicher Möglichkeiten: All das ist Ausdruck der menschlichen Phantasie. Erotik ist in dieser Hinsicht vielleicht am ehesten einer Art von Geistigkeit verwandt, die jener der Kreativität des Künstlers gleicht.

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  7. Fluß

    So weit braucht man garnicht „zurückschaun“. Auch Kinder masturbieren und die einen Eltern finden es un-normal und die anderen normal.
    Ich las mal, daß sich dabei das 3.Auge öffnen kann, für den kosmischen Orgasmus.
    Und überhaupt wachsen einige mit FKK auf.
    Nackt sein ist nix unnormales, man wird so reingeboren in diese Welt.
    Nur da sie „kalt“ ist, brauchts Kleidung.

    Antwort
  8. siegelbruch Autor

    Wir Menschen müssen uns nun einmal des Umstandes bewusst werden, dass wir als konstruktive Schöpferwesen allein auf unsere zueinander passenden und ergänzenden Geschlechtsmerkmale zu reduzieren sind, wenn nicht, nämlich unser unersättliches Ego die Macht über uns gewinnt, und das bedeutet Mord und Totschlag, wobei uns das Blut, zum Herzinfarkt hin, in den Adern gerinnt. Ja ohne diese Erkenntnis, da sind wir gerinnend sauer, und das auf Dauer.

    Siegelbruch

    Antwort
  9. siegelbruch Autor

    Warum schweigt ihr Männer? Habt ihr Angst vor „Dolchevita“? Ja ihre Wut ist nur zu berechtigt, denn sie will euch Männer bluten sehen, ehe ihr nämlich ihre geregelte Monatsblutung stillt, da würdet ihr lieber über Leichen gehen, ja sie weiß es ganz genau, sie muss euer Blut fließen sehen, denn ihr wollt sie nicht verstehen, nur deswegen muss sie, wie ihr selbst, über eure Leichen gehen.

    Siegelbruch

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Ja ihr Männer habt keine Ahnung vom Tuten und vom Blasen, und genau dies bringt ihr messerscharfes Blut zum Rasen, es könnte natürlich sein, ihr entwickelt, durch ihre diesbezüglichen Suggestionen, vorher noch tödliche Metastasen, in diesem Fall nötigt ihr sie natürlich nicht dazu, auf euch mit einem Messer zu zu rasen.

      Siegelbruch

      Antwort
      1. siegelbruch Autor

        Die braven Deutschen glauben doch wirklich, in ihrer geistigen Umnachtung, sie könnten alles Regeln, doch ihre ausländischen Einwanderungskontrahenten nehmen einfach die Kugel, wie auf der Kegelbahn, und werden alle Regelgläubigen blutig kegeln. Ja nun schau an, es hat ein Ende, das Regeln.

        Siegelbruch

      2. siegelbruch Autor

        Ja ihr werdet bluten, denn genau so, wie die harmonischen Damen euch (als Blödmänner) zurückweisen, so werdet ihr Aggressionen in euch ansammeln und genau diese anderen gegenüber hervorbringen und sie ihnen zumuten. Ja der Schöpfer liebt euch alle, doch er wird euch nicht bedauern, geht ihr selbst zugrunde in eurer selbst gezeugten Aggressionsfalle.

        Siegelbruch

  10. siegelbruch Autor

    Ja alle die, sollen sich selbst ausrotten, die da aufs verblendende Licht fliegen, wie die Motten. Wer euch das sagt? Nein, ich bin kein frecher Bengel, ich bin nur ein aufsteigender Höllenengel.

    Siegelbruch

    Antwort
    1. dunkler Knopf

      möcht mal wissen wieso das Licht verblendend ist, kannst du das logisch begründen?… stellt das den Geist oder das denken ab oder wieso behauptest du das?

      Antwort
  11. spiritshiva58

    Echt ..die Bilder die Worte. .grauslich…
    Ließ mal zb. Der mond bote oder irgendwas was dich zu deinem SELBST hinführt oder hau dir mal ne große kartoffel aufs dritte Aug vielleicht hilfts ja und katapultiert dich in das sein/liebe die du immer bist und Grad unipervers pervertierst und verdrehst…good Luck…

    Antwort
  12. Der kleine Hunger

    Wenn ich es doch sage, nur bissl auuuuuuuuuuuuusführlicher *gähn*

    Der tantrische Liebesakt
    (von Osho)

    Sex kann tiefe Befriedigung bringen und dich in dein ursprüngliches Einssein, dein natürliches, wahres Wesen zurückwerfen, und zwar aus vielen Gründen.

    Diese Gründe müssen verstanden werden. Ein Grund ist, daß Sex eine so totale Handlung ist, daß man dadurch aus dem Gleichgewicht gerät. Daher kommt die ganze Angst vor dem Sex:

    Ihr seid mit euren Gedanken, eurem Verstand identifiziert, und Sex ist eine Sache, bei der man den Verstand verliert. Man wird kopflos, der Kopf spielt überhaupt keine Rolle mehr. Alle Vernunft, alle Gedankenabläufe kommen zum Stillstand. Und wenn das nicht geschieht, dann ist es kein wahrer, authentischer Sex. Dann gelangt man dadurch auch nicht zum totalen Orgasmus und findet keine Befriedigung. Dann wird selbst ein Liebesakt zur lokalen Angelegenheit, zur Kopfgeschichte – und das ist es, was mit euch passiert ist.

    Diese ganze Besessenheit, diese Gier nach Sex überall auf der Welt, kommt nicht daher, daß die Menschheit im Laufe der Zeit sexueller geworden ist, sondern daher, daß ihr selbst im Sex nicht mehr total aufgehen könnt. In der Tat ist es so, daß die Menschheit in früheren Zeiten sexueller war, deshalb gab es diese Besessenheit nicht. *Diese Gier nach Sex zeigt nur, daß die wahre Sache nicht stattfindet, daß nur noch Pseudo-Sex praktiziert wird*

    Die Gedankenwelt des modernen Menschen ist völlig vom Sex beherrscht, eben weil kein echter Geschlechtsverkehr mehr stattfindet. Selbst die Sexualität wird in den Kopf verlagert. Sie ist zur gedanklichen Turnübung geworden. Ihr denkt nur daran.

    Zu mir kommen Leute, die sagen, daß sie andauernd an Sex denken. Es macht ihnen Spaß, darüber nachzudenken, darüber zu lesen, sich pornographische Bilder anzuschauen – das genießen sie. Aber wenn sie dann mit der wahren Sache konfrontiert werden, haben sie plötzlich kein Interesse mehr. Sie werden sogar impotent. Vitale Energie fühlen sie nur, solange sie daran denken. Sobald es darum geht, tatsächlich in den Sex hineinzugehen, kommt ihnen alle Energie abhanden, sie verspüren noch nicht einmal mehr den Wunsch danach. Sie fühlen sich wie tot in ihrem Körper.
    Was geht in diesen Leuten vor? Selbst der Geschlechtsverkehr wurde zur mentalen Angelegenheit. Sie können nur darüber nachdenken, sie können es nicht tun, weil die Handlung verlangt, daß ihr gesamtes Wesen miteinbezogen wird, und immer wenn die Gesamtheit in etwas aufgeht, wird der Kopf unruhig, weil er dann nicht mehr Herr der Lage sein kann. Er kann die Kontrolle nicht länger behalten.

    Im Tantra wird der Geschlechtsakt dazu benutzt, euch wieder zu einer Einheit zu machen. Aber dann müßt ihr sehr meditativ an die Sache herangehen. Dann müßt ihr alles vergessen, was ihr je über Sex gehört und gelernt habt; alles was die Gesellschaft, die Kirchen, die Religionen und die Lehrer euch beigebracht haben. Vergeßt alles und laßt euch total darauf ein. Laßt alle Kontrolle sausen – Kontrolliertheit ist das Hindernis, laßt euch übermannen. Versucht nicht, in Kontrolle zu bleiben, sondern laßt euch gehen, als ob ihr verrückt geworden seid. Dieser Zustand ohne Gedanken, ohne Verstand, sieht tatsächlich wie Wahnsinn aus.

    Werdet der Körper, werdet zum Tier, denn das Tier ist noch heil und ganz – und so, wie der moderne Mensch gebaut ist, scheint Sex der leichteste Weg zu sein, ihn wieder heil und ganz zu machen, einfach weil das Sex-Zentrum das tiefste biologische Zentrum ist. Durch Sex werdet ihr geboren, jede Zelle ist eine Geschlechtszelle. Euer ganzer Körper ist eine Erscheinungsform sexueller Energie,

    (Auszug: http://www.lifeandlove.de/der-tantrische-liebesakt.htm )

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also kleiner Hunger, die wahre Sexualität ist es, wenn alles im Körper der Frau und im Körper des Mannes gebend kanalisiert (= zusammengezogen = Veredelung durch den Sog der Zusammenziehung) wird, und der Druck unter der Haut (der, der eigentlich das zeugt, was sie erogene Zonen nennen) immer mehr abnimmt und die innerlichen Kanalisierungsgefühle bzw. der innere Drüsenfluss immer intensiver wird. Die wahre Sexualität ist also eine Art kanalreinigender Sogeffekt, der bei der Frau (über ihren anschwellenden Herzbereich) die Stoffe freisetzt, die der Mann zum inneren Aufbau gebrauchen kann, und beim Mann strukturbildende Stoffe konzentriert, die die Frau zur Stabilisierung ihre Bindegewebsstruktur infiltriert. Bei der Frau steigt alles über ihre Kanalisation in ihren Herzbereich hinein nach oben, wobei beim Mann die Strukturierungsstoffe (sein Traumfrauenbauplan) von oben nach unten hinabsteigen, um in der Frau, blutbahnmäßig, einen veredelnden Aufstieg zu zeigen. Wenn alle Menschen dies begriffen haben, so wird auch keine Frau mehr zu einer ungewollten Schwangerschaft neigen. Zur Schwangerschaft neigen nur die Frauen, denen der Staudruck unter die Haut geht und dort, ohne reinigend hin zum Aufstieg kanalisiert zu werden, steht, und in den Regelgärungsprozess übergeht, der einmal im Monat für sie, überkochend, zur Debatte steht. Nun wisst ihr worum es geht.

      Siegelbruch

      Antwort
      1. Der kleine Hunger

        Siegelbruch, meinst Du ernsthaft, Du müsstest mir was über Sex erzählen? Mein ganzer Körper ist eine Erscheinungsform sexueller Energie, ich bin einfach nur geil und nicht der Geilheit, aus der Unform heraus, verfallen.

        Empfehle ein paar Dehnungsübungen, täglich.

        Besprechen sie das allerdings vorab mit ihren Körper.

        In diesem Sinne @Siegelbruch, ziehen sie sich mal zurück, also komplett, dann klappt das auch wieder mit dem „vor und zurück“ *lach*

    2. Fluß

      Dat is Suggestion. Jede Zelle…
      Womit da gearbeitet wird ist SCHAM und in Deutsch-Land ist vor allem Fremdschämen angesagt. Das nur so nebenbei.
      Man braucht, um zu lieben, sich nur die Natur anschaun. Sie wirkt, von ganz alleine. Da tut keiner was, da es nen BAU-Plan gibt.
      Jaja, sumsum.

      Antwort
      1. Fluß

        Ich mein natürlich die Herzliebe. Sex ist auch wieder nur Energie.
        Wer dankbar ist, nähert sich der Liebe, denn das macht frei.
        Und auch das hat nix mit dem Astral-Reich zu tun. Im astralen hocken Gedanken und Emotionen.
        Das UR-Vertrauen ist die Energie. Sie kann sich ent-falten. Sich selber zeigen und wenn man dann jemanden trifft, dens auch so geht – dann machts „peng“. Ich nenn das sowas „unkonventionell“ sein.

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