Ja, wer zählt heute wohl, in seiner Art vernunftbetont herum zu paradoxen, zu den dummen Ochsen?

Wäre ich der Schöpfer, so würde ich Geduld haben, bis alle, die geistig bewusst werden möchten, von selbst antraben, denn anders sind sie nicht zu haben, die, die die andere Richtung bevorzugen, die möchten sich gern, erschöpft, auf dem Friedhof begraben, um endlich ihre Ruhe zu haben.

Ich bin die Unendlichkeit, doch ihr habt dazu wohl leider keine Zeit

Beitrag Nr. 470

Rockzipfel03c

Das Paradox im Menschen, da 50 Prozent der Argumente für die Sexualität als Träger des schöpferischen Fortbestandes der Menschheit spricht und 50 Prozent, ihrer anrüchigen Schmutz Perversion wegen (da sie sich mit den Verdauungsendprodukt-Analen mischt), gegen sie spricht. So gebärdet sie sich, diese Paradoxe Sicht: Die Sexualität empfand ich schon immer als ungeheuerlich pervers (= Scham und ohnmächtige Blamage als ein ekelhaft allergisch machendes Gefühlsgemisch), doch genau so intensiv, wie ich sie als etwas Verdrängenswertes abstoßend Perverses empfand (eben weil ich sie nicht „per Vers“ zum logisch klärenden Ausdruck bringen konnte), so hat sie auch meine neugierige Aufmerksamkeit in erregt magnetisierender Art und Weise auf sich gezogen (die Energie folgt der Aufmerksamkeit, auch wenn das alles vor Perversion, scheinbar, zum Himmel schreit), welcher Zwiespalt dann die Ursache für den Ekel vor mir selbst (= wie ekelhaft dass ich mich auch immer wieder einmal, wie Zwangsläufig für so etwas in übererregter Weise interessiere) bedingte und dadurch meinen Selbsthass ankurbelte. Und genau dieser Umstand führte mich dann immer mehr in die Angst besetzte Unfähigkeit hinein, die mich so gut wie unfähig machte überhaupt noch einen Kontakt zum anderen Geschlecht aufzunehmen. Ja mich reizten viele Frauen, doch sie erschienen mir so unerreichbar fern, wie am Himmel der entfernteste Stern. Ja und so hat mich die paradoxe Innenausrichtung in die Kontaktunfähigkeit zum anderen Geschlecht hineingetrieben, mir ist also nichts weiter als der diesbezüglich geistig klärende Denkprozess geblieben, es ist der einzige Erkenntnisweg für den Mann, um sich einmal selbst zu lieben. Es gibt natürlich nicht nur solche Feiglinge, wie ich einer bin, andere Männer sind da besessener von ihrer Aussicht auf einen orgiastischen Beziehungsgewinn. Diese Männer springen dann einfach über den Aspekt des Selbstekels in verdrängender Weise hinweg, indem sie sich in Selbstdarstellung angeberisch aufgeblasen und protzend profilieren, wollen sie sich doch, vor dem scheinbar schwachen Geschlecht, nicht blamieren. Ihr Trieb treibt sie also immer in die sich anbiedernd unterwürfige und Herz erobernde Pose hinein, wollen sie doch nicht, so wie meine Wenigkeit, von der Masse der Frauen abgetrieben sein, sie reihen sich da lieber in die weibliche Klatschspalte ein. Ihr Sklaventrieb treibt sie dann zu einer Frau des unbefleckten Reinheitsgebotes, die für sie, in anzubetender Weise, zum Heiraten da ist. Na aber auch solch ein Mist, denn um auch die Seite, die in einem solchen Mann der große Herr ist, auszuleben, da muss der Herr schon noch heimlich eine Frau haben, die sich, Kraft seiner Potenz dafür zu zahlen, nicht verpisst, und somit unten für ihn offen ist, denn schließlich gibt es ja für solch einen Mann Frauen zum Heiraten und Frauen zum Ficken, dieser Umstand lässt aus dem unterwürfigen Sklaven auch einmal den hoch erhobenen Herrn herausblicken. Alle diese Frauen zusammen (da sie ja nicht so blöd sind, wie die Männer glauben), machen sich dann ihr definiertes Männerbild, ja ihr Männer, ihr könnt nichts dagegen machen, ihr seid die Verurteilten als Täter, und das gilt.

Seid ihr auch schon in der Vernunft versumpft, oder seid ihr derjenige, der über diese ganz groß (geistig erwacht) auftrumpft? Die Vernunft definiert sich durch das, was dem guten Geschmack dienlich ist. Doch die Vernunft versteht dann auch oftmals keinen Spaß mehr, wenn es jemand keinen Spaß mehr macht, dem guten Geschmack zu dienen, sie fühlt sich dann nämlich nicht geliebt, weswegen die Vernunft sich, noch ehe sie sauer wird, den guten Geschmack durch den Magen schiebt (essen um zu vergessen). Er möchte immer nur seinen Spaß mit ihr, doch sie möchte endlich einmal (entsprechend ihres Bauchgefühls) vernünftig ernst genommen werden, deswegen fragt sie sich nun aber immer wieder: „Wann vertraut (entsprechend dem, was sich in mir zusammenbraut) er mir?!“ Und genau deswegen (wegen der Chance sein Vertrauen zu ihr endlich durchzusetzen) will sie, dass er ihr endlich einen Antrag macht und sie heiratet, denn dann kann sie ihn (bis dass der Tod sie scheidet), völlig vernünftig und mit Brief und Siegel, einfordernd, den Vertrauensbeweis, und dieser ist, vom guten Geschmack her, natürlich unersättlich heiß (die Hitzewallungen der Wechseljahre sind dafür dann einst ihr zu zahlender Preis, hin zum Grabes Endverschleiß). Ja der absolute Spaßverlust, den er dann durch ihre distanzierte Einstellung zu verzeichnen hat, der ist für ihn, in zu zahlender Weise, ein hoher Preis, und die eiserne Vernunft generiert ihn dabei zum alten und einrostenden Greis. Wie und wodurch er nun genau dort hingekommen ist, das ist natürlich das, was er nicht weiß. Doch wodurch entsteht nun eine solchen Werdegang hervorrufender guter Geschmack? Natürlich durch das, worauf sich die Frauen, in ihrer Lust zu probieren, intensiv konzentrieren, und wenn sie dann von allen dafür Beifall ernten, dann kann kein Mann mehr dagegen protestieren, will er sich doch vor so vielen von der Fürsprache, nicht, als Außenseiter und Lachnummer, blamieren. Dass er nun über ihren vernunftbetont eingeforderten Vertrauensbeweis fällig ist, das muss er nun erst einmal, ganz einfach, kapieren, sonst tut er sich nämlich vor ihr wegen Begriffsstutzigkeit blamieren. Sie will nun einmal etwas Besonderes sein, und nur deswegen fällt ihr die Nummer mit dem guten Geschmack immer wieder ein, und das nun schon seit Adam und Evalein. Scheinbar geht es ihr dabei um das Sein und nicht um den Schein, doch leider stellten sich alle Männer, anhand der regelnden Muttersprache, nur auf die Scheinheiligkeit ein. Ja genau, denn genau solange, wie sie nichts, durch ihn und seinen gereiften Geist, vom Leben hat, da wird sie, bezüglich des geschmacklichen Nummernkontos, nicht satt, und genau dieser Umstand setzt ihn schachmatt.

Wer sich in der Schöpfung des Schöpfergeistes, den Hervorbringer des männlichen und weiblichen Prinzips, nicht selbst erkennt, der geht, erschöpft, an der Beziehungskrise, zwischen Mann und Frau, zugrunde, denn er möchte, in dieser verhaftet, seinen geschlechtlichen Lebenstrieb nicht hinterfragen, doch ohne geistige Klärung geht alles immer schlechter, ja der Kampf der Geschlechter, er wird immer härter, aber durch seine gedankenanstößige Art auch immer entlarvender und gerechter.

Nein, ich bin noch nicht gestorben, denn die Menschheit hätte gern über mich ihren Spaß verdorben, es könnte gut und gerne sein, dass ich dadurch die Unsterblichkeit habe erworben.

Siegelbruch

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429 Gedanken zu „Ja, wer zählt heute wohl, in seiner Art vernunftbetont herum zu paradoxen, zu den dummen Ochsen?

  1. Sabine

    aber vor allem fffffüüüüühhhhhllllllllllbar . und der spiegel sagt es auch jeden tag klarer .
    auch die krankenkassenstatistiken und die gewaltrate . auch die kriegsbereitschaft und gewaltbereitschaft die sich etwas hebt . sogar das soziale gefälle . ganz zu schweigen von der Natur selbst . und dem alltäglich kleinkrieg …. wo der eine dem anderen nichts mehr gönnen mag , an manchen orten . und freude missgefallen erzeugt .

    Antwort
    1. Sabine

      und was ist mit den Lichteffekten die auf einem Foto erscheinen ?
      ich habe wunderschöne Bilder von wundervollen Lichtern , die ich real gar nicht sehe . (meistens nicht nur sehr selten)
      vielleicht sind diese visuellen euren gar keine organischen Störungen , sondern wesenhafte dinger . vlt Mosche Volants auch . auf killianfotografien kann man das ja auch sehen und manche menschen sehen es ja immer .
      :)) wir gehen heute Ziegen shoppen :))))))
      freu 🙂

      Antwort

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