Mann und Frau als Kameraden, denn durch ihre unterschiedlichen Kameraaufnahmen verlieren sie zueinander den belebenden Verbindungsfaden

Die Überzeugung eines Menschen ist seine Lebenskraft. Hat eine muttersprachliche Regelmarionette jedoch Überzeugungen? Wenn ja, aus welcher Regelgeburt heraus sind sie entsprungen?

Beitrag Nr. 672

Die Liebe zehrt alles auf, auch sich selbst (= hin zur Hassliebe = Masochismus), wenn der Mann sie nicht durch seinen logischen, und konstruktiv aufbauenden Geist in stabilisierend befruchtender Weise erreicht.

Dieser Beitrag handelt von der Frau als scheinbar ganz natürlich aufnehmende Kamera und der Mann als auf sie konzentrierte Kamera, und wie sie dann beide Kameraden werden, die sich ab und zu einmal gegenseitig, kameradschaftlich, auf die Schulter klopfen, denn schließlich weiß ja niemand von beiden, wer an dieser Situation, mangels geistig definierbarer Einfühlsamkeit, Schuld ist. Na solch aber auch ein Mist.

Ja, Mann und Frau führen nun lange genug gegeneinander Krieg, somit müssen sie sich schon einmal untereinander kameradschaftlich verpflichtet fühlen, als alte Kriegskameraden, da haben sie viele Kamerabilder in sich abgespeichert, die sie nun, des guten Geschmacks wegen, gemeinsam herunterschlucken und herunterspülen.

Ganz einfach gesagt ist ein materieller Frauenkörper eine Art Kamera auf zwei Beinen, in die hinein eine weibliche Seele inkarniert ist, welche ihre Kameralinsen scharf auf die vielfältigen Farben und Reizformen dieser Welt einstellt (eben auf alles, was sie sieht und sich ihr noch entzieht). Eine Männerseele inkarniert, ist nun aber auch in einen Kamerakörper infiltriert, welcher seine Linsen aber auf das scharf einstellt, was ihm an dem Kamerakörper der Frau, welcher durch seine optisch infiltrierende Sicht des guten Geschmacks seine äußere Form entwickelt hat, reizend gefällt.

Nehmen wir doch nun einmal an, eine männliche Seele würde sich einen Aufnahmekamera-Körper zulegen (natürlich in der Annahme, dass sie dann, durch ihre aufgenommenen und schon vorher vorhandenen Erfahrungsbilder könnte die Welt bewegen), welcher dann durch das aufgenommene Bild, ganzkörperlich wirksame (= Blutdruck anheizende) und teilkörperlich sichtbare Reaktionen zeigen würde. Was würde der Mann dann aber in seinem Kameradasein aufzunehmen beabsichtigen, damit solche belebenden Erregungs- und Wirkkräfte innerhalb seines Körpers, bis hin zur körperlichen Äußerung entstehen? Er würde in diesem Fall natürlich das sehr konzentriert aufnehmen, was sich ihm als Körper, welcher anders gelagerte Interessen hat, entzieht, da diese körperliche Existenz nicht auf das fixiert ist, was sich ihr aufdrängt, indem es sie mit verzehrenden Blicken ansieht. Der männliche Bild-Aufnahmekörper würde also das als optisches Reizbild infiltrieren, was ihn innerlich (in seiner Vorstellung) so sehr beeindruckt, dass dieser Druck bei ihm gleich (zumeist völlig haltlos, wie ein sich erdender Blitz der Kurzschlussart) nach unten hin, als Erregungsenergie, durchschlägt, und sein unterster Zeiger auf sein Aufnahmeziel anschlagend zeigt, keine Worte findend er sich dann sogar sehr hörig und hochachtungsvoll, versunken in stiller Anbetung, vor diesem seinem künftigen Schlaganfallziel der Überreizung, verneigt.

Was ist nun aber, wenn er als begierig Bildinformationen aufsaugende Kamera, eben als Kamerad der höchsten Reizempfängnis, an solch ein weibliches Projekt, auf welches sein unterer Zeiger (heimlich bis unheimlich) anschlägt, heranzukommen versucht. Er muss ihr dann erst einmal, in einer für sich werbender Art und Weise, Komfortables vor Augen führen, um somit ihre überschwänglichen Gefühle für sein überaus reizvolles Angebot zu spüren, das kann dann bei ihm natürlich zur eitlen Aufgeblasenheit und zum Stolz der Hochmütigkeit führen, und weil er sie dann als ständigen Lobaspekt, eben als sein so gelagertes Lebenselixier braucht, deswegen kann er sie dann noch nicht einmal mehr, als sein Reinheitsgebot der Unbeflecktheit, körperlich (so wie er es sich damals noch erträumt hatte) anrühren. Ja solch eine Lebenskameradin der attraktiven Art, die sich an keinem Kameraden unter Wert verkauft, da sie ihren Wert hoch einzuschätzen weiß, die macht eben jedem mit Komfort schon einmal gut angereicherten Kameramann mächtig heiß, sodass sie sich ihm als Hüterin seines Komforts anbietet, weil sie nach dem Einstieg in ihr neues Geschäft, sein heißes Annäherungstemperament, sehr geschickt, zu kühlen weiß. Als gesellschaftskonform inkarnierte Kamera, da fühlt sie sich eigentlich wie eine einfühlsame Lebenskameradin des Komforts, ausgerichtet auf eine, ganz große, für sie mit unendlichen Komfort eingerichtete Kammer, um sich von dort ausgehend an der aufzunehmenden Form und Farbenvielfalt der Welt zu berauschen, denn das Auge isst ja schließlich mit, und die somit von ihr geschmackvoll aufzuzehrende Welt, ist dann für sie ein großer Hit. Eine männliche Seele der Kamera-Körperinkarnation, die wird dann aber auch einen großen Aufnahmeappetit, bezüglich eines solchen weiblichen Projektkörpers, der durch den guten Geschmack geformt wurde, bekommen, zumal der Kamerakörper der Frau ihn mehr oder weniger ignoriert, ist ihr Körper doch an die zerstreuende Vielfältigkeit der aufzunehmenden Weltenformen (der Abwechslung wegen) viel mehr interessiert. Als weiblicher Weltaspekt menschlicher Art, kann sie nämlich irgendwie mit dem nichts anfangen, der sich mit seinen scharf eingestellten Aufnahmelinsen, die Druck zeugend in seiner Hose den Ausschlag geben, auf ihren Körper der guten Geschmacksform konzentriert, und dann auch noch, bei jeder Körperberührung mit ihr, sie mit seinem unteren Ausschlaganzeiger völlig geschmacklos unter Druck setzend, überreagiert. Über ständige Liebesbeweiseinforderungen der Komfortart sie sich dann von ihm distanziert und er somit neben ihr nur noch als Kamerad her vegetiert, eben deswegen, weil er sich über seine Aufnahmekamera, wie ohnmächtig und völlig handlungsunfähig, auf die geilen Aussichten an ihrem Körper, die ihm Bildhaft beeindrucken, konzentriert, bis der innere Druck, der ihn erdrückt, dadurch so groß wird, dass er seine Kameraaugen endgültig zudrückt und es heißt: „Durch den Tod der sie scheidet sind sie nun nicht mehr miteinander liiert.“

Doch bevor dies scheinbar Endgültige passiert, sie natürlich für ihn, über ihre perfekte Sprache, die der suggestiven Art, zu einem Bildprojektor (= Bild – Projekt – Ohr), im Versuch der Weglenkung seiner Konzentration von ihrer Körperlichkeit, ihm das Bild ihres guten Geschmacks einleuchtend zugänglich zu machen, er macht dann aber zumeist über die Alzheimer Krankheit vor ihr dicht, und will nicht mehr, in sich vergegenwärtigender Weise, erwachen. Ja er geht dann an dem Druck seiner innerlich widergespiegelten Erinnerungs- und Überreizungsbilder, bezogen auf für ihn einst ausschlaggebende Frauenkörper des guten Geschmacks, immer erweichter und in die Selbstauflösung übergehend, krachen, in geistiger Umnachtung ohnmächtig (unter dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“), so wie er ein Leben lang vor dem weiblichen Reizkörper, den seiner phantasievoll begierigen Kameraaufnahme, war, hat er dann am Ende, wenn seine Hoffnung zuletzt stirbt, nichts mehr zu lachen.

Ich befinde mich in eine materiellen Körperwelt, als Mann verbinde ich mich, in dieser, auch, symbolisch, mit einer Person des weiblichen Geschlechts, verdränge dabei aber immer mehrt (des unbefleckten Haussegens wegen), meinen körperlich verbindenden und auf sie bezogenen Lebenstrieb (= Belebungstrieb), um von ihr nicht als pervers abgestempelt zu werden. Was ist nun aber genau dieser peinlich saubere Trennungsumstand für sie und für mich? Es ist der glatte Selbstmord, über den dadurch einsetzenden Verdrängungsstoffwechsel ihrer guten Geschmackskonzentration. Eine belebende Zellauffrischungsverbindung zwischen ihr und mir? Aber auf keinen Fall, die Moral sagt zu solch einer Perversion strikt „NEIN!“ Aber der Verdrängungsstoffwechsel, der uns nebeneinander her vegetieren lässt und uns erstarren lassend ausbrennt, der muss natürlich (= Was ist natürlich?) sein, denn für sie geht die Liebe (über alles von ihr Empfohlene) durch den Magen nur ganz allein, es kann für sie in ihrer Unwissenheit, durch mich als ihr höriger und dummer Mann, gar nicht anders sein.

Möchte mein Magen nun aber von ihrer ständigen Nachladung erschossen oder nur, in Liebe erschlossen sein?

Von ihrer Kameraeinstellung her ist sie, als Trommelfeuer, ein echtes Kameradenschwein, muss das sein?

Kameradinnen

Da haben wir nun den Salat, denn der alte Kameradenknochen ist immer noch nicht durch die Unsterblichkeit gebrochen, wie lange lassen sich die Leichtmatrosen noch von ihm unterjochen?

Siegelbruch

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9 Gedanken zu „Mann und Frau als Kameraden, denn durch ihre unterschiedlichen Kameraaufnahmen verlieren sie zueinander den belebenden Verbindungsfaden

    1. siegelbruch Autor

      Es wird schon werden, wenn die Frauen sich nicht mehr durch die Aufgabe ihres Stoffwechselzwangs gefährden. Die sonst nichts vom Leben haben, nämlich bei diesem Aufgabegedanken immer gleich, in panischster Weise, kriegerisch werden.

      Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also Laubfrosch, ich beteilige dich jetzt einmal am Wissenserbe, denn wer kann das schon bezahlen.

      Und so sei es nun: Wer das Geld herausgibt, der hat auch Schuld an dessen Mangel, denn er kann ja wohl kaum behaupten, dass es zu wenig Papier und Druckfarbe gibt, sodass diesen Mangel niemand finanzieren kann. Wenn es doch wenigstens Papier geben würde, dann schrieben wir die Zeche erst einmal an, bis dadurch der Rohstoff fürs Gelddrucken wieder finanziert werden kann.

      Antwort
  1. siegelbruch Autor

    Das Beste wäre natürlich die gegenseitig sich veredelnde Unsterblichkeit, doch leider sind die gesellschaftsmoralisch gehirngewaschenen Männer und Frauen zu diesem Ergänzungsaustausch der stetigen Verfeinstofflichung noch nicht bereit, in ihnen ist noch zu viel Dunkelkrafthörigkeit, und somit schmoren sie schon bei lebendigen Leibe, im Leichengift bildenden, also übersäuerten, Verwesungsleid, man nennt dies auch Alterungsprozess und die damit verbundene Krankheit.

    Antwort

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