Der Mann, der sich seine Männlichkeit, aus dem Wort heraus, magnetisierend vorstellt, ist der besser dran als der, der den Frauen zum Opfer fällt, da er ihnen ununterbrochen nachstellt?

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 717

Die Liebe ist ein magnetisiertes Vorstellungsbild (= der Brennpunkt meiner Konzentration). Das heißt also, wenn mein Körper meiner Vorstellung entspricht, dann habe ich ihn magnetisiert, wenn nicht, so ist er aus der Magnetisierung raus, und ich lasse ihn, in mich betäubender Weise, masochistisch bzw. schmerzsüchtig fallen. Mein Körper ist nämlich nicht mehr im Betracht meiner Vorstellung, und somit zählt für mich nur noch die Außenwelt, dabei habe ich dann das, worauf alle schauen, und was allen schmeckt (= wo dran alle herum verdauen mit viel Vertrauen), in meinem Gedankenabbild besser gestellt.

Der Mann magnetisiert die Vorstellung von seinem Körper in sich, wenn er die Hoffnung hat noch eine Frau zu begegnen, die sich nicht vor ihrem Körper ekelt (die ihren Körper also nicht durch eine geschmackvolle Außenweltkonzentration massiv verdrängt), weil sie ihn liebt. Doch wenn seine diesbezügliche Hoffnung stirbt, dann ist es zumeist so, dass er sich (unter mütterlicher Anleitung nach außen auf die Welt konzentriert) intensiv verstoffwechselt und somit seinen Körper, bei lebendigen Leibe, innerlich verwest und verdirbt. Er verliert dabei jede Vorstellung davon, welche Vorstellung er von sich haben sollte als Mann, damit eine Frau ihn und sich selbst, durch ihn und seinen belebenden Geist, lieben kann, es kommt also innerlich auf die voneinander und von sich selbst aufgebaute Vorstellung, über das Wort des logisch klärenden Geistes, an. Wenn sie nämlich diese Selbstliebe, die sein Geist in ihr in Szene setzen soll, nicht in sich spüren kann (= wenn sie keine Vorstellung von sich selbst, in sich fühlend magnetisiert), dann nimmt sie, vom masochistischen Selbsthass getrieben, das Beziehungsruder geregelt materialisierend in die Hand, und das Mutter Kind Verhältnis fängt somit zwischen ihnen wieder an. Ist er nun aber froh, dass er sich nun, durch ihre Rudereinstellung, eines Tages, wieder über eine Mutter auf Erden inkarnieren kann? Was nun, kleiner Mann? Überall sehen wir ihn nun eitel aufgeblasen (also ohne magnetisierte Vorstellung von sich selbst) herumlaufen, den kindlich infantilen Mann, Wettkämpfe der Kräfte messenden Art, bis zum Krieg hin, führt er, weil er einfach nicht mehr mit der erdrückenden und noch dazu Moral bekleideten Muttermacht (die der Unantastbarkeit) klar kommen kann, denn schließlich möchte er auch einmal da stehen, als ein heldenhafte und siegreicher Mann, der nicht immer nur Mutters lieber Sohn sein kann. Im Ausnahmezustand des Krieges nimmt er dann vor allem die Weiber der Feinde kräftig ran, weil ja keine von diesen der Moral seiner Mutter entspricht, und er dies somit kann.

Der menschliche Körper ist von seiner gesellschaftlich gebräuchlichen Art und Weise her, eine Krücke für schwache Geister, die sich in ihrer infantilen Niedertracht, anders nicht mehr aufrecht halten können, und eine Krücke tut dabei der anderen nicht den Dreck unter dem Fingernagel gönnen.

Der natürliche Werdegang des Menschen? Der Mensch hat einen Mund zum sprechen, doch sich ständig auszusprechen (er empfindet es immer mehr zum Kotzen bzw. wie ein Erbrechen), damit ist es dann irgendwann aus (eben wegen des Ausspruchs), denn das wird ihm alles zu verblödend anödend und zu langweilig, doch somit hat er nun einen stichhaltigen Grund, und stopft ihn sich nur noch, nämlich seinen Mund. Geht es ihm doch dabei dann (bei der Liebe durch seinen Magen) um die signifikante Ausprägung seines guten Geschmacks, sodass er eines Tages einmal unter allen Geschmacksexperten mitreden kann, bis er sich in diesen dann selbst verdaut hat. Ja, seine geschmackliche Suggestion bringt ihn nun selbst und alle anderen um ihn herum um, er hält dies auf jedem Fall für klüger, als sich wahllos ohne jegliches Reinheitsgebot das Maul zu stopfen, diese Geschmacklosigkeit macht nämlich, nach seiner Auffassung dumm, ein Allesfresser kann sich ja schließlich nicht über den Geschmack streiten, weswegen auch und warum? Wer nun einmal mit seiner Angeberei, im guten Geschmack, ausgelastet ist, dem komme nur niemand mit logisch klärenden Geist, weil er diesen absolut nicht vermisst, der diesbezügliche Zuträger wird dann von ihm aufgefordert, dass er sich schnellstmöglich verpisst, weil das, was er da äußert, überhaupt nicht kompatibel zur gesellschaftlichen Sitte und Moral ist.

Der Gedanke ist die Veränderung, Liebe ist nichts weiter, als ein magnetisiertes Vorstellungsbild, auf welches man sich konzentriert, und durch diese Konzentration die Sache Idealisiert (sie zum Brennpunkt seines Lebens macht), also noch stärker magnetisiert. Beim Tod verlässt jedoch das Magnetfeld, welches den Körpermenschen zusammenhielt, die Materie, solch ein Mensch war zu sehr für die Lösung (er war zu sehr von den sinnlich wahrgenommenen Brennpunkten vereinnahmt, und während er sich über diesen genüsslich zerstreute ist er dann durch seine innere Leere, ohne ein Selbstbild, bindungslos, also unmagnetisiert, zugrunde gehend vereinsamt) und nicht für die Magnetisierung seiner Selbstvorstellung, was sich dann auch in seiner sich selbst zersetzenden Körperstruktur (= die vom intensiven Alterungsprozess) widerspiegelte, egal wo er dann daraufhin auch tot umfällt, genau dort wo ist nämlich sein Umfeld, welches er erschuf für und durch sein Lösungs- und Zerstreuungsmittel, welches sich da nennt: „Geld!“

Siegelbruch

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6 Gedanken zu „Der Mann, der sich seine Männlichkeit, aus dem Wort heraus, magnetisierend vorstellt, ist der besser dran als der, der den Frauen zum Opfer fällt, da er ihnen ununterbrochen nachstellt?

  1. siegelbruch Autor

    Wahre Männlichkeit, sie ist bereit, zum Durchschauen der seit Eva in Szene gesetzten Zeit, denn der wahre Mann ist die Strukturierung der Ewigkeit.

    Seit der Mann sich fühlt wie ein Gott gleicher Verstoffwechslungsriese, da befindet er sich gerade so, wie ein vor die Tür gesetzter Vorgartenzwerg, in der Krise.

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    1. siegelbruch Autor

      Wirklich komisch, unter dem Motto: „Männlichkeit“, da findet sich im Netz nur die absolute Lächerlichkeit. Sind die Männer etwa jemandem ins Netz gegangen, und müssen deswegen jetzt ganz von vorn anfangen?

      Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Der wahre Mann ist der, der aus dem Wort heraus überlegt und über jede seiner diesbezüglichen Äußerungen, die Innereien aller Totenköpfe dieser Welt, unfehlbar bewegt.

    Antwort
  3. siegelbruch Autor

    Die heutzutage sehr mütterlich orientierte Frau sagt nur zu ihm: „Nun reiß dich aber mal zusammen und sei gescheit!“ Ja, perfekter kann sie gar nicht scheitern, seine Männlichkeit.

    Antwort

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