Ohne ein erklärbar verbindendes Körpergespür, wofür lebt ihr, wofür?

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 720

Rücken an Rücken, verrückt

Gesellschaftskonform bin ich, wenn mein Körper eine perfekte Funktionseinheit rationaler Art ist, ich aber ansonsten nicht spüre, dass ich einen Körper habe, denn wäre ich gesund und würde ihn ohne irgendwelche Krankheitssymptome spüren, so wäre ich plötzlich triebhaft sexuell (also nicht voller Anstand gesellschaftskonform). Spüre ich also meinen Körper durch gedankliche Systemanpassung, entsprechend der üblichen Regelart, nicht als Element körperlicher Verbindung (bezüglich des männlichen und weiblichen Aspektes) so entscheide ich nur noch aus dem Bauch heraus, denn ich spüre in diesen ständig einen übersäuerten Hunger, welcher säure bedingte Hunger, alle Menschen in der Gesellschaft, verstoffwechselnd (in Magenkonkurrenz zueinander) miteinander verbindet, und sie somit in Fressneid bedingter Konkurrenz hält. Er und Sie haben somit keinen körperlichen Verbindungsbezug mehr zueinander, denn sie mutieren, durch die sich immer mehr verschärfende Gewohnheit gemeinsam zu essen (= verdrängend alle weiteren Verbindungsinteresse), zurück zum Sächlichen bzw. zum sachbezogenen ES (also hin zum gedankenlosen Grundbedürfnis eines Kleinkindes). Ihre körperlichen Verbindungsorgane sind dann für solche Menschen nur noch schmutzige Ausscheidungsorgane fürs Stoffwechsel Endprodukt. Und somit spüren die Menschen, die gern miteinander über ihren guten Geschmack diskutieren und streiten, um sich gesellschaftlich hervorzutun, ihren Körper erst dann wieder, wenn dieser des Menschen Verstoffwechslungssucht nicht mehr verkraftet (also dann, wenn er plötzlich streikt) und somit an dieser Sucht schmerzlich zugrunde geht (welchen Umstand dann jeder als Alterungsprozess und Krankheit versteht), wobei er dann, als Stoffwechselendprodukt, unverbunden und allein dasteht. Ja, solch ein Mensch hätte lieber schon einmal als Jugendlicher über das triebhafte Verbindungsgespür seines Körpers, intensiv hinterfragend und geistig klärend, nachdenken sollen, anstatt sich in der Scheiße des gesellschaftskonformen Stoffwechsels immer mehr zu vertiefen und zu begraben, wahre Aufbauverbindung ist nämlich nicht geistlos zu haben, denn diese Belebung gibt es nur über den geistig logischen Verbindungsverstand, aus des Schöpfergottes allererster Hand.

So wäre der Mensch vielleicht darauf gekommen und hätte es anerkannt: Die-Gluecksehe-03

Und so gerät der Mann, der vom abschaltenden Geistverstand, dann hinein in den vergesellschaftenden Materialismusverband:

Muttermacht heißt nichts weiter, als dass Mutters Söhne dazu da sind, den Frauen die uneingeschränkte Muttermacht einzuräumen (doch dabei erreichen diese Jungs niemals, was sie sich so eigentlich von Leben erträumen), es ist die Macht, unter deren Anspruch sie dann verstoffwechselnd beerdigt werden. Und wenn die Frau zur Mutter hin, durch seine Angliederungsgliedzeugung, Anspruchsmacht bekommen hat, dann ist sein Glied, für alle Mütter, da es ja seine Pflicht genüge getan hat und nun nur noch das fünfte Rad am Wagen ist, ein lästiges Element männlicher Triebhaftigkeit. Die mütterliche Frau verwirft es also zumeist als schmutzig pervers und unmoralisch verachtenswert, weswegen er dann nur noch (schon seit Evas Zeiten) ihre anspruchsvollen Bauchendscheidungen (also die Liebe, die durch ihren Magen geht) erfährt.

Siegelbruch

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Ein Gedanke zu „Ohne ein erklärbar verbindendes Körpergespür, wofür lebt ihr, wofür?

  1. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    107. Kapitel – In der zweiten Hölle.
    Wisset ihr, warum die Menschen auf der Erde den Gehorsam leisten? Die Antwort
    ist sehr leicht. Etwa aus großer Achtung vor der Person des Herrschers? O nein! Denn was man
    hochachtet, über das schimpft man im geheimen nicht, noch weniger verflucht und verwünscht man
    es. Dergleichen aber geschieht nicht selten von seiten der Untertanen gegenüber ihrem Monarchen.
    Dem man aber nicht aus Achtung gehorcht, dem gehorcht man noch weniger aus Liebe. Also
    können wir hier keinen andern Grund des Gehorsams auffinden als die Furcht.
    Worauf gründet sich die Furcht? Diese gründet sich erstens auf die eigene
    Ohnmacht, zweitens auf die Übermacht des Herrschers und drittens auch darauf, daß man weiß, daß
    ein Monarch mit dem Leben seiner Untertanen bei gewissen Gelegenheiten nicht schonend umgeht.
    Einem Menschen, der nicht selten mit mehr als einer Million Mordwerkzeugen versehen ist und für
    die Tötung eines wie vieler Menschen niemandem eine Rechenschaft schuldig ist, dem ist in
    keinem Falle übers Maß zu trauen; denn der Zorn eines Herrschers kann der Tod von vielen
    Tausenden sein.
    Wenn wir die Sache betrachten, wie sie ist, so stellt sich immer mehr heraus, daßdie Todesfurcht das Hauptmotiv des Gehorsams ist.
    Nehmen wir an, in einem Staate wären lauter vollkommen wiedergeborene
    geistesgeweckte Menschen, so hätte es mit der Furcht vor der Todesstrafe seine geweisten Wege.
    Der Herrscher müßte da ganz andere Maßregeln ergreifen, wenn er ein Volksleiter verbleiben
    wollte.
    Worauf gründet sich aber die Todesfurcht bei den Menschen? Ich sage euch: Auf
    nichts anderes, als lediglich auf die Ungewißheit, ob es nach dem Verluste dieses Lebens noch ein
    anderes gibt (Unglaube). Wer von euch fürchtet sich wohl vor dem Schlafengehen, obschon der
    Schlaf nichts anderes als ein periodischer Tod des Leibes ist? Warum fürchtet man sich vor dem
    Schlafe nicht? Weil man die erfahrungsmäßige Sicherheit hat, daß man nach dem Schlafe wieder zu
    ebendemselben, wenn schon gewisserart neuen Leben erwacht. Könnte man diese Erfahrung
    hinwegnehmen, so würde sich ein jeder Mensch vor dem Schlafe ebenso fürchten wie vor dem
    Leibestode. So gibt es auch tatsächlich Menschen auf der Erde, die glauben, sie haben ein
    ephemeres Leben, welches alle Tage vergeht, und am nächsten Tage stecke ein ganz anderer in ihrer
    Haut als am vorhergehenden. –
    Dieser Glaube ist ein Zweig einer an die Seelenwanderung glaubenden Volksklasse
    in einem Teile Asiens, die der Meinung ist, ihre Seele fahre von Tag zu Tag von einem Tiere in ein
    anderes und wohne höchstens einen Tag im Leibe eines Menschen. Wenn sich in demselben
    Menschen anderntags eine andere Seele der Vergangenheit erinnert, so rühre das von der
    Einrichtung des Leibes her. Eine jede nachkommende Seele müsse notwendig in dasjenige
    Bewußtsein versetzt werden, das von der Einrichtung des Leibes bewirkt werde. Das ist also ihre
    Philosophie, derzufolge sich ein solcher Mensch vor dem Schlafe entsetzlich fürchtet, denn er sieht
    darin nur das Mittel, durch welches die alte Seele aus dem Leibe herausgeschafft wird, um einer
    andern Platz zu machen. Aus dem Grunde suchen diese Menschen auch so viel als möglich den
    Schlaf durch allerlei Mittel zu vertreiben. Dieses alles hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem sich
    Fürchten gewöhnlicher Erdmenschen vor dem Leibestode.
    Würde der Mensch eines geweckten Geistes sein, so würde er sich um den Abfall
    des Leibes ebensowenig kümmern und denselben fürchten, als sich ein gewöhnlicher Mensch um
    den Schlaf kümmert und denselben fürchtet. Denn des Geistes Erfahrung ist das ewige Leben,
    welches unzerstörbar ist, so wie der Seele Erfahrung es ist, daß der schlafende Leib anderntags
    wieder erwacht, darum sie auch vor dem Schlafe keine Furcht hat.
    Die Furcht vor dem Tode als vor einer möglichen Vernichtung des Daseins liegt
    demnach in der Seele so lange, als der Geist in ihr nicht erwacht und dann in ihr sonach auch ein
    ganz anderes Bewußtsein erzeugt. –
    Also gehen wir nun mit dieser Vorkenntnis wieder in unsere erste Hölle. In dieser
    ist die Seele nichts als ein Genuß- oder Freßpolyp, und zwar aus lauter stummer Selbstsucht und
    Selbstliebe, aus dem Grunde, weil sie in der Nichtrealisierung ihrer Genußsucht die
    Vernichtungsmöglichkeit fortwährend vor Augen hat.
    In der zweiten Hölle ist durch die starke Fastenbehandlung, wie uns bekannt, die
    begierliche Seele mehr und mehr eingeschrumpft, und dem mit ihr verschmolzenen Geiste ist durch
    diese Absonderungsmethode mehr Freiheit geworden. Im seltenen besseren Falle kehrt ein Geist
    hier um, kräftigt sich und erhebt dann seine Seele mehr und mehr. Im gewöhnlichen, schlimmen
    Falle erwacht der Geist zwar auch; da er aber in diesem Erwachen in solcher Vernachlässigung
    seiner Seele sich überaus gekränkt und beleidigt und auch selbst mitvernachlässigt zu fühlen
    anfängt, so wird er zornig und läßt in diesem seinem Zorne stets mehr die Idee in sich aufkeimen,
    derzufolge ihm für solche Unbill von seiten der Gottheit eine kaum zu berechnende große
    Genugtuung zugute kommen sollte.
    Allein, je mehr der Geist mit dieser Idee großwächst, desto stärker setzt er seine
    Rechnung an und auch desto unzufriedener wird er mit jeder der ihm vorgeschlagenen Maßgabe der
    ewigen Genugtuung.
    Aus dieser immer größeren Forderung, welche in der stets größeren
    Unzufriedenheit ihren Grund hat, geht dann der also mehr und mehr wach werdende Geist in ein
    sich rächenwollendes Selbstgenugtuungsgefühl über. In diesem Gefühle wird er stets mehr zum
    „Verächter Gottes“ (Teufel). Er ersieht auch stets mehr seine Unzerstörbarkeit und stärkt sich mit
    der Idee, daß der Geist sich durch die Erhöhung seiner Begriffe und Forderungen ins Unendliche
    stärken kann. Aus diesem Gefühle erwächst dann sogar die satanische Idee, daß die Gottheit sich
    vor der ständig wachsenden Macht solcher Geister fürchte, sich darum verberge, und diese ihre
    mächtigen Feinde durch gewisse furchtsame und schwache Spitzelgeister in ihrem Tun heimlich
    beobachten lasse. Sieht es bedenklich aus, ziehe sich die Gottheit wieder tiefer zurück und suche
    sich auf alle mögliche Weise vor einem übermächtigen Angriffe solcher Kraftgeister zu verwahren.
    Durch diese Idee wird das übermächtige Selbstgefühl des Geistes immer stärker,
    das Rachegefühl gegen eine vermeintliche Verschmitztheit der Gottheit stets größer. Die Gottheit
    wird dann natürlich stets ohnmächtiger, ja der Geist geht förmlich in Abscheu vor der Gottheit über,
    fängt an, sie zu verachten und bitter zu hassen, sich selbst aber als ein höheres Wesen anzusehen!
    Tritt dieser Fall ein, dann ist die dritte Hölle auch schon fertig. Wie sich diese so
    herausbildet, müssen unsere Schüler auf dem Wege der göttlichen schützenden Vorsehung geheim
    mitbeobachten, und dann in der untersten Hölle bis zum eigentlichen Grund des Lasters alles auf
    dem Wege der Erfahrung erkennen lernen. – Wie sich aber am Ende in dieser untersten und
    bösesten aller Höllen des eigentlichen Lasters Grund beurkundet, wird die Folge zeigen.

    Antwort

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