Den Massenspeicherglauben, lasst euch diesen mal nicht durch euren Ursprungswillen rauben

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 726

Die Frage der Selbsterkenntnis sollte für jeden lauten: „Wo komme ich her, über welche Mitte gehe ich wo hin?“ Wenn ich in diese Frage einsteige erkenne ich irgendwann die Mittelwahl, hin zur Verbindung, oder eben hin zur stetig fortschreitenden Trennung, welche vom nachfolgend dargelegten Ursprung, den man eben, je nach Orientierung, anerkennt oder eben verwirft (z. B. seines guten Geschmacks der Gewohnheit wegen, den man nicht missen will), getragen wird. Genau so sieht es nun aber für euch unbewusste Träger der Mittel aus: Ihr habt die Möglichkeit das Wort des Schöpfers als geistig klärendes Informationsmittel zu verwenden (= wer die Motivation seiner geäußerten Worte und eben seine Worte selbst hinterfragt, mit denen er umgeht, der bekommt Antworte), oder eben die geregelte Muttersprache (die, die niemals definierte Worte innerhalb ihrer Verstrickungsregel gefangen nimmt und total unkenntlich macht, den wahren Geist im Wort also verzerrt bzw. verzehrt) als Verdauungs- und Zersetzungsmittel, um das Schöpferwort des Ursprungs zu vergessen beim Essen, im guten Geschmack selbstvergessen. Sie haben es in diesem Fall gefressen. Was? Das: „Die Gesundheit muss schon schmecken, ansonsten musst du daran verrecke.“ Oder eben noch einleuchtender gesagt: „Ja, die Gesundheit muss schon schmecken (= einen anderen schadenfroh necken, z. B. den der verspeist wird bzw. den, der neidisch auf das ist, was man verspeist), ansonsten möchte ich lieber gleich verrecken.“

Am Ende ihres Lebens (also bei der Ernte) unterscheiden sich die Menschen dann prozentual, bezüglich ihres Massenspeichers und der Intensität der geistigen Durchdringung und Strukturierung dieser Speichermasse, da sich dann offenbart, wie viel Prozent von ihnen gesellschaftskonforme Regelkopie ist (= Intellekt der materiellen Zugewinnkalkulation), und wie viel Prozent Original, aus dem klärenden Bindungsstruktur (= Ästhetik) erschaffenden Wort heraus, welches Massenspeicher in Lichtstruktur umwandelt. Es ist nämlich so, dass der Mensch, als Regelkopie-Massenspeicher, bzw. als dementsprechende Maschine und automatisierte Funktionseinheit zunehmender Gewohnheit, verwest, und letztendlich nur die Struktureinheit des geistigem Originals, nach dem irdischen Ableben bestehen bleibt. Viele Seelen sehen dann natürlich sehr Verkrüppelt aus, so völlig entleibt, weil das Meiste von ihnen im zu beerdigenden Massenspeicher verbleibt, sie dürfen dann über eine neue Inkarnation noch einmal klein anfangen, natürlich nur, wenn ihre Mutter sie nicht schon im Vorfeld abtreibt, da ihr die Erfahrung lehrte, dass sich ein Menschenleben nicht lohnt, da am Ende doch nur zu beerdigender Massenspeicher übrig bleibt.

Im irdischen Leben sollte ich mir ernsthaft einmal die Frage stellen, ob ich das überhaupt will, was ich glaube. Und wenn ich dann bemerke, dass ich das doch gar nicht will, so wäre die Zusatzfrage angebracht, woher mein Glaube kommt, es könnte nämlich sein, dass mir jemand einen vorgefertigten Glauben gegeben hat, damit ich nicht an das glaube, was ich eigentlich von meinem wahren Ursprung her will. Doch wie empfinde ich nun solch einen sehr irdischen Glauben? Eben gerade so, als ob sich das, was ich (Verbindendes) will, durch irgend solch eine undefinierte Moral, von selbst verbietet. Wenn jemand stirbt, dann sagt man ja nicht umsonst: „Er musste dran glauben.“ Und das ist auch logisch so, wusste er doch, durch die ihm gegebene Glaubensbekräftigungsmoral, nicht, dass er leben wollte (Leben wäre nämlich sein Wille, aus dem hinterfragend Wissen erwächst, welches dann das Fundament seines handlungsfähig machenden Glaubens bildet). Ja, so ist er nun einmal, der ganz gewöhnliche Mensch, der sich an alles gewöhnt, was ihm Glauben gemacht wird, und der somit glaubt (weil er dies ja nun einmal scheinbar nicht ändern kann), dass das, was er will, einfach zu unanständig ist um überleben zu können. Ist dies doch schließlich auch nur zur Überlebenssicherung da, damit die Menschheit nicht ausstirbt, deswegen darf man es schon mal so lange wollen, bis es die erwünschten Zeugungsresultate gebracht hat, danach regiert dann die Moral, die den Glauben wachsen lässt, dass jeder der Beteiligten seinen ursprünglichen Willen hat satt. Und außerdem ist das mit dem fragwürdigen Glauben ja gar nicht so tragisch, denn wen die Verstoffwechslung erst einmal im Menschen als Genuss reift, dann ist das mit dem, was man einmal wollte, sowieso alles gegessen, bei dieser unangenehmen Stoffwechselausdünstung (die Chemie stimmt zwischen ihnen nicht mehr, alles empfinden sie nun, in ihrer Distanzbeziehung zueinander, als total leer), wäre nämlich alles andere sehr vermessen. Also ist es schon besser für sie, den Willen ihres Ursprungs, über einen anständig suggerierten und programmierten Glauben zu vergessen.

Siegelbruch

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4 Gedanken zu „Den Massenspeicherglauben, lasst euch diesen mal nicht durch euren Ursprungswillen rauben

  1. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    110. Kapitel – Ein jeder Mensch trägt nach seiner Individualität den Himmel wie die Hölle in sich.
    Ihr werdet euch denken, mehr aber noch so mancher andere, so er bei dieser
    Mitteilung gegenwärtig wäre: Es ist wohl recht löblich und auch moralisch nützlich, dergleichen
    Eröffnungen zu vernehmen, durch welche gewisserart bildlich das Grundböse dargestellt wird; aber
    es gibt nun bereits eine Unzahl Beschreibungen der Hölle auf Erden. Sie scheinen alle ähnlichen
    Ursprungs zu sein, aber wie verschieden sind sie voneinander! Bei dem einen ist die Hölle ein
    feuriger Schwefelpfuhl, bei dem andern ein nagender Glühwurm, wieder bei andern ein wütend
    Feuer, eine ewige Finsternis, ein ewiger Tod. Bei einigen werden die Verdammten gepeinigt,
    gesotten und gebraten, bei den andern sind sie barste Freiherren. Einige wieder erblicken in der
    Hölle nichts als eine entsetzliche Kälte, andere wieder den glühendsten Zorneifer. Einige erblicken
    darin elendeste, verkrüppelte und ausgehungerte Menschengestalten, andere wieder eine
    Vereinigung der sonderbarsten, scheußlichsten Gestalten, die nur je menschlicher Phantasie
    entstammen können. Und so hat man unter dem Begriffe der Hölle einen wahrhaften Proteus vor
    sich, den man unter keiner Gestalt festhalten kann.
    Wird hier auch eine den menschlich reinen Begriffen vollkommen zusagende und
    für diese Zeit wohlbegreifliche Darstellung der Hölle gegeben, wer bürgt dafür, daß diese
    Darstellung mit der Zeit nicht wieder durch eine andere verdrängt wird? Denn nichts existiert so
    vielfach unter allerlei Gestalten unter den Menschen als eben dieser Schreckensort unter dem
    Begriff „die Hölle“.
    Gut, sage ich euch, meine lieben Freunde! Euer bedenklicher Einwurf hat seinen
    guten Grund, denn er stützt sich vollkommen auf die Realität des vorhandenen Begriffes der Hölle.
    Darum aber will und muß auch ich euch hier die Hölle in einem solchen allgemeinen Lichte zeigen,
    in welchem jede mögliche, bis jetzt irgendwo auf der Erde vorhandene Darstellung der Hölle ihre
    vollkommene Rechtfertigung finden soll.
    Wenn man die Hölle nur nach der Äußerlichkeit oberflächlich betrachtet, so ist es
    begreiflich, warum sie als ein wahrer Proteus in stets anderer Erscheinlichkeit auftritt. Aber ganz
    anders verhält es sich mit der Sache dann, wenn man sie vollkommen aus ihrem Grunde betrachtet.
    Damit ihr aber solches klar einsehet, wollen wir durch kleine Beispiele diese sehr
    verfängliche Sache so beleuchten, daß sie vor jedermanns Augen unter der Beleuchtung der Sonne
    dastehen soll.
    Nehmen wir einen Staat an, in dem es viele Tausende von Menschen gibt. Alle
    diese Menschen, Kretins, Trottel und unmündige Kinder ausgenommen, machen sich allerlei bunte
    Begriffe von der geheimen Staatspolitik. Wer solche näher kennenlernen will, darf sich darüber nur
    mit verschiedenen Menschen in ein Gespräch einlassen. Die einen sehen nichts als Krieg vor sich,
    die anderen nichts als geheime Verrätereien, wieder andere geheime Volksbetrügerei, andere wieder
    lauter Klugheit. Einige schreien laut über Ungerechtigkeit, andere können wieder nicht genug
    lobhudlerische Worte finden, um die Verfassung und die geheime staatskluge Politik über den
    grünen Klee zu loben.
    Das wären aber noch lauter nüchterne Ansichten des gebildeteren Teiles im Volke
    über die geheim-politische Staatsverwaltung. Wer aber Lächerlichkeiten vernehmen will, der
    begebe sich in finstere Dorfstuben mancher Landbauern. Da darf er überzeugt sein, daß er in
    solchen Kabinetten alles vernehmen wird, was eine ungebildete, rohe menschliche Phantasie nur
    hervorzubringen imstande ist. Zum Beispiel, daß der Kaiser die Absicht habe, eine Stadt vergiften
    zu lassen, oder daß er in einem Lande die Pest dem Volke einimpfen lassen will, oder daß er mit
    einem fremden Monarchen einen Bund geschlossen habe, irgendein Landesvolk mit dem Schwert in
    einer Nacht umzubringen und die Güter der umgebrachten Untertanen auf diese gewalttätige Weise
    an sich zu reißen, an andere Albernheiten nicht zu denken, wonach der Monarch bei irgendeiner
    Gelegenheit entweder seine eigene Seele oder die Seelen seiner Untertanen zur Gewinnung eines
    großen irdischen Vorteils dem Teufel leibhaftig verschrieben habe! Daß das alles sich so verhält,
    braucht keines näheren Beweises, indem es einem jeden freisteht, sich davon tagtäglich zu
    überzeugen.
    Daß sich die Sache so verhält, unterliegt also keinem Zweifel, frage aber: Wer aus
    all diesen tausend und tausend politischen Begriffsaufstellern hat den rechten Begriff, den rechten
    Grund der geheimen Staatsverwaltung aufgestellt? Im Grunde keiner; aber dessen ungeachtet hält
    ein jeder mit geheimnisvoller, weise tuender Miene den seinen für den richtigen. Wie aber ist es
    möglich, über etwas begründete Begriffe aufzustellen, wovon man selbst keinen Begriff hat?
    Sehet, der Grund davon liegt zum Teil in der äußeren Erscheinlichkeit wie in der
    Individualität dessen, der die Erscheinlichkeit betrachtet. Je weniger inneren geweckten Grund der
    Betrachtende hat, desto unsinnigere Begriffe kombiniert er sich von der Erscheinlichkeit. Und
    sehet, gerade also verhält es sich bis jetzt mit dem Begriffe der Hölle.
    Nur äußerst wenigen Sehern ward es vergönnt, in den Grund dieses Ortes einen
    tieferen Blick zu tun, aber sehr vielen ward es gestattet, eines oder das andere Erscheinliche dieses
    Ortes zu erblicken. Und so hat die Darstellung des Erscheinlichen durch ihre voluminöse Masse
    stets den wahren Grund überboten. Aus diesem Grunde hat sich dann die Hölle unter so
    mannigfachen Gestalten vervielfacht und niemand wußte und weiß es bis jetzt vollkommen, wie er
    mit diesem Orte daran ist.
    Frage aber weiter: Wer im Staate könnte wohl von der geheimen Staatsverfassung
    den richtigsten Grundbegriff aufstellen? Sicher niemand anderer als der kluge Monarch selbst.
    Wenn sich die Sache unwiderlegbar so verhält, da wird diese Frage auch für das
    düstere jenseitige Verhältnis passen, und die Antwort wird keine andere sein, als daß nur derjenige
    über diesen Ort den richtigen und allgemein geltenden Grundbegriff aufstellen kann, der da ein Herr
    ist wie über alle Himmel, so auch über alle Höllen!
    Wie aber jemand, der in den Grund der geheimen Staatsverwaltung eingeweiht ist,
    mit leichter Mühe den Grund aller im Volke kursierender Begriffe erschauen wird, so wird auch
    derjenige, der den wahren Grund dieses Ortes unter dem Begriffe der Hölle vom Herrn aus kennt,
    den Grund aller anderen albernen Begriffe darüber einsehen.
    Ein jeder Mensch trägt nach seiner Individualität den Himmel wie die Hölle in
    sich.
    Wird er nun durch einen gewissen Zustand seiner eigenen Individualität ansichtig,
    so wird er dadurch nur seiner eigenen unausgebildeten Hölle oder seines höchst unvollkommenen
    Himmels ansichtig. Auf diesem Wege können dann zahllosfache verschieden aussehende Höllen
    entstehen.
    Ist aber das hernach schon als Grund anzunehmen? Sicher so wenig, als wenn
    einer, der am seichten Ufer mit einem Spazierstäbchen das Meer mißt, wo es höchstens einen
    halben Schuh tief ist, dann im Ernste auftreten und fest behaupten möchte, das Meer sei nur einen
    halben Schuh tief, denn er selbst habe es gemessen. Ebenso gilt es auch hier von der Behauptung
    aller Seher, die da sagen: Ich habe die Hölle in diesem und jenem Zustande also gesehen. Wie
    wenig aber jemand das seichte Ufer, das wohl auch zum Meere gehört, als den eigentlichen
    Hauptgrund des Meeres ansehen kann, ebensowenig kann auch eine solche geschaute
    Erscheinlichkeit der Hölle als deren wahrer Grund angenommen werden.
    Wie sich aber der eigentliche Grund finden und gründlichst beschauen läßt, solches
    wird die Folge zeigen. –

    Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Ich bin einmal gespannt, ob dieser mein Kommentar bei Transinformation freigeschaltet wird, wenn nicht, so sind sie dort nicht unbedingt so hell, dass sie etwas Spezielles zur Dunkelheit sagen könnten:
    Ich hätte die Dunkelheit gern einmal Definiert gehabt, damit ich sie an den kleinen Dingen des Lebens und der damit verbundenen zwischenmenschlichen Interaktion erkennen kann. Wie sieht es damit aus, kann mir diesbezüglich jemand helfen?

    Freischaltungsseite: http://transinformation.net/sternensaaten-und-lichtarbeiter-zeit-sich-mit-seinen-dunklen-seiten-zu-befassen/

    Antwort

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