Sei mutig und mach das Licht aus, denn im Dunkeln gibt es mehr wunderlichen Applaus. Und plötzlich bist du raus!

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 727

Die Dunkelkräfte halten ihre Sexualität im Dunkeln, da diese solch mörderisch geile Züge trägt, sodass sie diese (eben weil sie dabei nicht wissen was sie tun, und nur darauf aus sind ihren Nerven kitzelnden Blutrausch zu genießen) einfach nicht übers Wort vorstellbar beleuchten können, es gilt da für sie also die strikte Geheimhaltung. Ich frage mich aber nun, wie viel Lichtarbeiter sich jetzt darin wieder erkennen können, wenn sie dabei das Licht ausknipsen, im Glauben, den der Verschwiegenheit und mit vielen übergangenen Gewissensbissen, sie müssten sich mal wieder etwas entspannend Gutes gönnen. Wie sieht es nun aber mit der dargelegten Dunkelkammer-Triebproblematik (die der von Geilheit getragenen Ekelverdrängung) auf längere Sicht aus, wie lange spendet der eine dem andern dafür Applaus, oder wer ist dabei alsbald raus, hinein ins Aus? Wir werden den diesbezüglich auf Längerfristigkeit angelegten Beziehungsversuch bindender Art und dessen Folgewirkung nun in Worte gefasst einsehen, und sogleich verstehen: Wenn ich als Mann eine Frau, innerhalb einer festen Beziehung (natürlich stillschweigend und aus einem angenommenen Selbstverständnis heraus), über eine großzügige Unterhaltsfinanzierung zum Sex hin bestechen möchte, und sie sich mir plötzlich (entsprechend ihrer Empfindung bezüglich meiner unverkennbaren Geilheit), aus einer Art Ekelempfindung heraus, trotz dieser hoch angesetzten Bestechungsmaßnahme, immer wieder körperlich zu entziehen versucht, unter Zuhilfenahme sehr wortgewandter Ausflüchte und scheinbar vernünftigen Gründen, so macht mich das, als ihr gegenüber Harmonie liebender Mann, aggressiv, und ich werde dann versuchen, meine aufgestaute Aggression in anderer Weise orgiastisch abzureagieren. Es gibt heutzutage also viele in dieser Welt, die unter der globalisierenden Abreaktion diverser Geheimgesellschaften leiden müssen, welche aus machtbesessenen Männern bestehen, die diesen Weg gehen, da sie als Harmonie liebende Ehemänner vor ihren unbestechlichen Frauen ohnmächtig dastehen, diese Damen der Gesellschaft wollen dann nämlich ihr Reinheitsgebot, von ihren Männern, in dieser Welt durchgesetzt sehen, und dabei sollen alle die, die viel und gern herumficken, zuerst draufgehen.

Irgendwann sagen sich genau das alle muttersprachlich gewandten Regelfrauen, voller Selbstvertrauen und um Stress abzubauen: „Wenn die Männer zu blöd sind, dann nehmen wir eben das Ruder in die Hand, in diesem Fall ist der Kurs nämlich todsicher und, unserer Unfehlbarkeit wegen, von allen anerkannt.“ Ich empfinde das nun aber mehr wie ein Kurs im Wundern, bis hin (per Wundmal) zur tödlichen Wunderlichkeit, doch die unterwürfigen Männer sind ja in diesem Fall, nur damit sie endlich ihre Ruhe haben, zu allem bereit, denn schließlich sind sie ja auch gescheit.

Wenn ich ein mutiger Mann bin, so gehe ich mit viel Mut auf die reizende Dummheit zu, da sie für mich sehr gefragt ist. Und diese fragt sich dabei dann, wie sie, vom aufgesetzten Erscheinungsbild her, bei mir am besten kommt an. Ob sie wohl auch einen mutigen Mann, irgendwann für dumm verkaufen kann? Aber natürlich, denn schließlich möchte er ja etwas von ihr wissen (und nicht etwa sie von ihm, weil sie eben antestet, und durch seine daraufhin gezeigten Reaktionen, alles was sie wissen will, in scheinbar unfehlbarer Weise weiß, sodass sie völlig selbstsicher, immer wieder nur sagen kann: „Typisch Mann.“). Doch sie wundert sich sodann, wie sie plötzlich alles aus dem Erregungsaffekt heraus wissen kann, legt das etwa jemand einfach so auf ihrer Zunge an, den sie um sich herum nicht ausmachen kann? Mann o Mann, er hätte niemals gedacht, dass er nun, unter Wortfindungsstörungen leidend, so erstaunt über sie und ihre antestenden Äußerungen der Regelperfektion sein kann. Aber sie hat plötzlich eine böse Ahnung, gerade so, als bahnt sich bei ihm die Alzheimer Krankheit an, sie rätselt nun schon, welchen Arzt sie diesbezüglich, für den Ärmsten, zu Rate ziehen kann.

Jeder möchte doch eigentlich dem anderen etwas von sich geben, doch woher, wenn jeder eine ihn erschöpfende Leere bzw. Lehre in sich spürt, an die er noch dazu ganz fest glaubt, sodass ihm jeder, der seinen Glauben in Frage stellt, ihm sofort und absolut die Nerven raubt, denn derjenige mit seinen dummen Fragen hat sich nun zu viel erlaubt. Doch somit fällt dem Hinterfragten nun das Geben überhaupt nicht mehr schwer, denn er explodiert vor dem, der ihn anzweifelt, immer mehr.

Herzversagen? Sein Herz hatte keine Motivation mehr, um zu schlagen. Schlaganfall? Innerlich explodiert er vor jedem und überall, er hat ihn schon lange, diesen heimlichst verschwiegenen Knall.

Ja, ich hatte auch einmal einen Knall, aber Gott sei Dank unterlag er dem logischen Änderungsfall. Ich kläre euch am Besten einmal darüber auf, dann geht ihr vielleicht nicht mehr als Knaller drauf: Ohne logisch verknüpfende Wissensaneignung aus dem Wort heraus, da hätte ich niemals meine allergisch knallende Trotzhaltung gegenüber Gott und der Welt verlieren können. Wie ihr muttersprachlich regelautomatisierten Menschen das aber nun genau so gut könnt, das ist mir ein schleierhaftes Rätsel, doch ich tue es euch natürlich gönnen, euer Können. Da die Menschen nun aber, ohne das logisch verknüpfende Wort und durch die regelnd verzerrende Muttersprache voneinander getrennt sind, frage ich mich, wie sie aus dieser Trennung heraus Gott (den Logos als das Wort) in sich erkennen und anerkennen können, gerade so, als brächte die babylonische Regelsprache, die der Wortdistanz und Wortverdrehung, ihre Gottesüberzeugung so richtig schön in Schwung.

Siegelbruch

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2 Gedanken zu „Sei mutig und mach das Licht aus, denn im Dunkeln gibt es mehr wunderlichen Applaus. Und plötzlich bist du raus!

  1. siegelbruch Autor

    Was bringt Wunderlich unter seinen lichten Pinselstrich? Es ist das Wunder im Licht. Dichtet mir das bloß nicht an, denn von mir kommt das nicht:

    Jürgen Wunderlich bringt Licht in die Aus-Sicht

    Welch ein wunderlichtes Wunder, er ist bei ihr raus, aus die Maus.


    Ist die Masse wunderlich und bringt BIO unter dem Strich.

    Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    111. Kapitel – Leib, Geist, Lebensprinzip.
    Wenn man aber diesen Hauptgrund der Hölle gründlich erschauen will, so muß
    man ihn zuerst dort erschauen, wo das jeweilige Licht des Auges für die Eindrücke empfänglich ist,
    und von diesem Gesichtspunkte dann auch mittels geistiger Wendung auf das Geistige
    entsprechendermaßen folgerecht schließen. Will man aber das, so muß man zum voraus als
    unabänderlich bestimmt annehmen und einsehen, daß die Lebensverhältnisse und die Äußerungen
    derselben unter einem und demselben ewig unveränderlichen Herrn stets ein und dieselben sind.
    Mit anderen Worten gesagt:
    Der Mensch lebt im Geiste genau auf ein Haar genommen eben also fort, wie er
    mit seinem Leibesleben, welches nur ein Mit- oder Mittelleben ist, hier auf der Erde lebt.
    Man wird hier sagen: Das klingt sonderbar. Damit scheint es nicht seine völlige
    Richtigkeit zu haben, denn das geistige Leben muß doch sicher etwas anderes sein und muß unter
    ganz anderen Verhältnissen gedacht werden als das naturmäßige Leben.
    Ich aber sage: Wer also spricht, der hat sicher noch keine Ahnung davon, wie er
    naturmäßig lebt. Frage:
    Lebt bei Leibesleben der Leib oder der Geist? Was ist das Prinzip des Lebens? Ist
    es der Leib oder der Geist? Ich meine, wer nur etwas klarer zu denken vermag, wird die Prinzipien
    des Lebens nicht im Leibe, sondern allein im Geiste suchen. Denn wären die Lebensprinzipien im
    Leibe, so wäre der Leib unsterblich. Der Leib aber ist sterblich, somit kann er auch nicht die
    Grundfesten des Lebens in sich haben, sondern nur der Geist, der unsterblich ist. Das Leben des
    Leibes ist daher nur ein durch das Leben des Geistes bedingtes. Der ganze Leib verhält sich passiv
    und völlig negativ zum Geiste. Daher ist des Leibes Leben auch nur ein erregtes Mitleben, gerade
    also, wie irgendein Werkzeug in der Hand eines Handwerkers passiv wirkend mitlebt, solange es
    der Handwerker in seiner lebendigen Hand dirigiert. Läßt er es aber fallen oder legt er es zur Seite,
    dann hat es mit dem Mitleben des Werkzeuges und mit seiner effektiven Tätigkeit ein Ende.
    Wer wird wohl so toll und dumm sein und etwa den Satz aufstellen wollen: Der
    Handwerker muß sich nach den Verhältnissen des Werkzeuges richten, – statt das ganz Klare
    einzusehen, daß nur der Handwerker sich brauchbare Werkzeuge nach seinem Bedürfnisse wie nach
    seinem Verhältnisse verfertigt. Wenn also der Werkmeister die Verhältnisse des Werkzeuges nach
    seinem Verhältnisse bestimmt, so wird es etwa doch auch klar sein, daß die Verhältnisse des
    mitlebenden Leibes von denen des lebendigen Geistes abhängen, aber nicht umgekehrt.
    Und so lebt der Geist allzeit allein aus seinen eigenen Lebensprinzipien und in
    seinen eigenen Lebensverhältnissen, an denen der Leib so wenig zu ändern vermag, wie das tote
    Werkzeug an den Verhältnissen des Handwerkers.
    Wenn aber jemand einem Handwerker zusieht, wie er sein Werkzeug gebraucht,
    und hat Einsicht in den Plan, was der Handwerker mit dem Werkzeug hervorbringen will, kann der
    wohl vernünftigerweise behaupten und sagen: Es muß am Ende durch den Gebrauch des
    Werkzeuges doch etwas ganz anderes zum Vorschein kommen und müssen sich ganz andere
    Verhältnisse mit dem Produkte entwickeln, als wie sie in der klaren Absicht des Werkmeisters laut
    des vorliegenden Planes liegen? Wäre das nicht eine unsinnige Behauptung? Sicher, denn was da in
    Erscheinung tritt, ist doch der Effekt des lebenden Werkmeisters, nicht aber des Werkzeuges.
    Also ist auch das Lebensverhältnis des Geistes stetig, ob im oder ohne Gebrauch
    des werkzeuglichen Leibes. – Und wer demnach die Hölle hier gründlich beschauen will, der
    beschaue sie hier unter demselben Verhältnis im Leibesleben wie einst im absoluten geistigen. Denn
    die Hölle ist auf der Welt von Zug zu Zug genauso gegenwärtig, wie sie im absoluten geistigen
    Zustande sich beurkundet. Nichts mehr und nichts weniger gibt es weder hier noch dort. Und in
    diesem Bilde werden wir sie auch am klarsten und effektvollsten beschauen.
    Um aber das eigentliche Bild der Hölle für jedermann auf dieser Welt noch klarer
    und anschaulicher zu machen, wollen wir voraus noch den sehr kleinen Unterschied zwischen dem
    naturmäßigen und dem geistig absoluten Lebensverhältnis der Menschheit dartun, und das soweit
    möglich auf eine handgreifliche Weise.
    Stellet euch einen Schreiner vor. Dieser hat einen Kasten zu verfertigen. Zu dessen
    Verfertigung bedarf er mehrerer euch bekannter Werkzeuge. Er arbeitet fleißig und wird in etlichen
    Tagen mit seinem Kasten fertig. Dazu war besonders sein Trieb, der ihn zum Fleiße anspornte, der
    Grund. Warum war er denn fleißig und gehorchte seinem innern Triebe? Weil er des Nutzens wegen
    den Kasten sobald als nur möglich fertigmachen wollte. Frage aber weiter: Woher rührt denn dieser
    Trieb, was ist sein Grund? Dieser Trieb rührt her von der schöpferischen Fähigkeit des Geistes. Wie
    denn? Der Geist hat in sich die Eigenschaft, das, was er in seiner Idee geschaffen hat, auch sogleich
    objektiv zu realisieren.
    Im absolut geistigen Zustande kann er das, denn was er denkt, ist auch da. Aber in
    Verbindung mit seinem ihn hemmenden Leibe kann er das mit der äußeren Materie nicht. Daher
    muß er seinen Leib als das Werkzeug zur sukzessiven Tätigkeit antreiben, um auf diese Weise dann
    seine Idee nach und nach zu realisieren. Diese Einrichtung ist vom Herrn darum also getroffen,
    damit der Geist sich in diesem Leben bei jeder möglichen Gelegenheit vor allem in der
    allernotwendigsten Eigenschaft alles Lebens übe. Diese Eigenschaft, als die Mutter der Demut,
    heißt die göttliche Geduld. Denn das muß ein jeder nur ein wenig reif Denkende einsehen, daß die
    Geduld für das ewige Leben umso notwendiger ist, als dieses Leben kein Ende hat. Schon für das
    naturmäßige Leben ist sie ja der Grund aller guten und großen Wirkungen, und dieses Leben ist nur
    ein vergängliches.
    Könnte unser Schreiner seinen Kasten sogleich erschaffen, wie er ihn in seiner Idee
    sich vorgestellt hat, so wäre ihm das sicher lieber. Wo bliebe aber da die über alles wichtige Übung
    in der Geduld und wo die wechselseitige äußere naturmäßige Sicherheit, wenn in dieser materiellen
    Welt dem noch an seinen Leib gebundenen Geiste seine ursprüngliche schöpferische Eigenschaft
    unbeschränkt zu Gebote stünde?
    Nach der Ablegung dieses Leibes bekommt zwar ein jeder Geist diese Eigenschaft
    wieder, allein nur der Gute reell wirksam, der Böse phantastisch und chimärisch; denn wie sein
    Grund, so seine Wirkung.
    Nun sehet, in diesem vorgeführten Beispiel ist der Unterschied zwischen dem
    naturmäßigen und dem absolut geistigen Leben handgreiflich dargetan, welcher also darin besteht,
    daß der Geist im naturmäßigen Leben seine Ideen nur langsam und nie vollkommen zu realisieren
    imstande ist, weil ihn darin seine grobe Materialität, mit der er umkleidet ist, hindert, während er im
    absoluten Zustande seine Idee plötzlich realisiert haben will. Der Wille ist immer derselbe, ebenso
    die Idee, nur die Ausführung ist im naturmäßigen Leben beschränkt. Und so ist diese Beschränkung
    der einzige Unterschied zwischen den beiden Leben. Sonst ist kein Unterschied vorhanden. Daß
    dieser Unterschied in der Materie haftet, braucht kaum erwähnt zu werden. – Da wir nun solches
    handgreiflich und sonnenklar kennen, so wollen wir sogleich so ganz eigentliche Bilder der
    Fundamentalhölle anführen.

    Antwort

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