Männer die muttersprachlich bitten, warum nehmen die sich hinterher so aus, als hätten sie bitter gelitten, durch Anstand und gute Sitten?

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 728

Bitterer-Spielverderber04e

Verbitterung: „Das Resultat vom Versuch, der dich verfolgende Fluch.“

Ihr Männer, verschont die Frauen mit eurem Problem, sie um etwas zu bitten, weil sie sonst glauben, die höchste Ehre und Erfüllung eines Mannes wäre es, noch bevor er gehört zum alten Eisen, den Frauen in dienender Weise seine Liebe zu beweisen.

Die absolute Verbitterung greift in eines Menschen Leben, wenn er seinen Beziehungspartner um alles bitten muss, damit dieser sich dazu herablässt seinem Verlangen entsprechend etwas für ihn zu tun, welche Bitte dann aber bei ihm immer, ziemlich offensichtlich, bitter anstoßen tut. Was dieser nun aber plötzlich völlig freiwillig für den sonst immer verbittert Bittenden tut, für wen ist das wohl gut?

Er trinkt immer wieder bitteres Bier, denn durch ihre Entzugserscheinung zittert er ständig, wenn er kein Blut mehr im Alkohol hat, in verbitterter Weise, vor ihr. Ja, warum musste er es auch in mutigster Weise probieren, sich mit ihr zu liieren, denn nun verzweifelt er an ihren guten Sitten, denn wenn er etwas von ihr wollte, so müsste er sie mit Kniefall darum anflehen und höflichst darum bitten.

Mann o Mann, wie bitter das doch für einen richtigen Mann sein kann!“

Warum sind gerade deutsche Männer wirtschaftlich so ausufernd fleißig und erfinderisch, auf ihren Spielplätzen für sich? Weil ihre Frauen sie nicht so gern zu Haus haben, denn für sie zählen nur Männer, die immer etwas zu tun haben, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen, und für sie somit anständig etwas herauskommt unter dem Strich. Der dumme Gedanke wäre es nämlich, wenn sie als Männer über die Genüsse nachdenken würden, die sie ihren Frauen finanzieren, und darüber, dass die, die zu ihnen peinlichst Distanz halten und von ihnen nichts mehr wissen wollen, über sie regieren und sie (mit schönen und beschönigenden Worten, unter dem Motto: „Das Beste für alle.“) auf einen ununterbrochenen Arbeitsfleiß programmieren. Ja, die heutigen Frauen haben wirklich Glück, denn die Unwissenheit ist für ihre Männer ein Segen, wollen diese sich doch nicht unnötig, über das, was sie sowieso nicht ändern können, erregen.

Möchte sie an ihm, als typischen Mann, eine Gräueltat begehen, so lässt sie sich einfach neben ihm, durch ihren Hass gepeinigt und hässlich werdend aus den Nähten gehen, um seinen Abscheu ihr gegenüber bestätigt zu sehen. Frauen die somit ihre Erfahrungen gesammelt haben, die sie erfahren wollten, die geben sich von ihrer affektgeladen reagierenden Art her ungenießbar und machen sich zusätzlich auch noch so ungenießbar zurecht (wird er ihr Ansichtig, so wird ihm gleich schlecht), dass ihre Männer, vor ihnen, immer mehr dicht machen. Aber genau das ist für die heutigen Frauen der Rundumabsicherung nicht mehr so schlimm, denn dadurch können sie ihr Leben ungestört und in geschmackvoller Art und Weise genießen, und in stiller Erwartung der ewigen Selbstzersetzungsruhe stilvoll abschließen. Das Schlimmste was sie sich nämlich hätten vorstellen können in ihrem Leben, dass die süßen Blödmänner, die ihrer mütterlichen Erwartungsprägung, sie ständig wollten, von Kopf bis Fuß, genießen.

Wenn die Frauen annehmen, dass Männer Männer sind, und sie nichts mit deren Probleme zu tun haben, dann ist das eine glatte Fehlannahme, denn schließlich sprechen die Männer, die in ihnen hineinkopierte, geregelte und automatisierte (babylonische), Muttersprache der Erregungsäußerung. Den Mann also das in Probleme hineinbewegt, was ihn durch Verstehensentzug erregt. Immer die, die mit der Sprache, zielsicher, wie aus der Pistole geschossen umgehen, die prägen sie nun einmal ganz entsprechend ihrer Ansprüche, um dabei denen, die ihre eigenen Worte nicht verstehen, diese im Munde herumzudrehen.

In der Jugend und im mittleren Alter, da vergleichen sich die vergesellschafteten Menschen mit anderen um Unterschiede zu finden, mit denen sie vor allen anderen, des guten Geschmacks wegen, mehr glänzen können. Im fortgeschrittenem Alter vergleichen sie sich dann nur noch bezüglich der Krankheitssymptome mit allen anderen, um sich entsprechend derer aneinander anzupassen. Ja sie sind süchtig nach irgend einer Kommunikation, deswegen können sie das einfach nicht lassen, was sie eigentlich hassen, sich nämlich über ihren Vergleich der Neid und Missgunst zeugenden Art, der sich wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht, kränken bzw. krank machen zu lassen.

Siegelbruch

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2 Gedanken zu „Männer die muttersprachlich bitten, warum nehmen die sich hinterher so aus, als hätten sie bitter gelitten, durch Anstand und gute Sitten?

  1. siegelbruch Autor

    Reserviert für den, der noch probiert.

    BITT ER

    „Bitte ein BITT!“
    „Aber bitteschön“, so lange es schön ist zu bitten, die Unwissenheit zeugt nämlich gute Förmlichkeitssitten.

    Am Ende hält ihn nur noch die Verbitterung in Schwung.
    http://www.xo-forum.de/attachment.php?attachmentid=26775&d=1368323268

    So, jetzt habe ich mal wieder ein Bilderbergversammlung aus meinem Blogbeitrag gemacht, über einen Berg voller Bilder, ich möchte ja schließlich nichts verbergen.

    Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    112. Kapitel – Irdische Bilder der Fundamentalhölle.
    Erstens. Stellet euch einen reichen Spekulanten vor. Beschauet diesen ewigen
    Nimmersatt recht. Was ist seine Liebe und was sein Wollen? Nichts anderes als sich auf jede
    mögliche, nur einigermaßen bürgerlich gesetzlich erlaubte Art die Habseligkeiten eines ganzen
    Landes, endlich eines ganzen Reiches zu verschaffen, und ist ihm das gelungen, sich auch mehrerer
    Reiche, wenn nicht der ganzen Erdoberfläche zu bemächtigen. Es gelingt ihm solcher Plan freilich
    nicht ganz und gar, und er wird seine Idee schwerlich gänzlich realisieren. Trotzdem geht sie in ihm
    nicht zugrunde und wird heimlich also lauten: Hätte ich nur eine Kriegsmacht von wenigstens ein
    paar Millionen unbesiegbarer Krieger, so holte ich mir alles Gold und alles Silber, alle Edelsteine
    und alle Perlen der ganzen Welt auf einen Haufen zusammen.
    Mancher hat auch diesen Wunsch: Wenn doch über ein ganzes Land eine Pest
    käme, welche bis auf mich alle Menschen ins Gras beißen ließe, so bliebe ich der natürliche
    Universalerbe des ganzen Landes. Und wenn dann Menschen irgendeines anderen Landes kämen
    und möchten mir meine Universalerbschaft streitig machen, da sollte sie gleich an der Grenze die
    Pest packen und erwürgen! –
    Sehet, das ist ein Bild der Fundamentalhölle, das ihr tagtäglich unter den Menschen
    finden könnet, bei allen Klassen, angefangen vom gemeinsten Krämer bis hinauf zum größten
    Großspekulanten. Was hindert diese daran, daß sie solche löbliche Ideen nicht realisieren können?
    Nichts als die fatale Materie. Nehmen wir aber nun diese hinweg und betrachten darauf mit
    denselben Eigenschaften den absoluten Geist, und wir haben die Fundamentalhölle in bester Form
    vor uns. – –
    Zweitens. Da steht ein geringer Offizier vor uns. Welcher Hauptgedanke wohnt in
    dessen Brust? Etwa der, dem Staate nützliche Dienste zu leisten? O nein, das ist der letzte.
    „Avancieren“, das ist der Hauptgedanke; wenn es möglich wäre, jede Stunde eine Stufe höher zu
    klimmen, in einem Jahre wenigstens ein General zu werden und als solcher so bald als möglich in
    die höheren Rangstufen aufzusteigen. Hat er, setzen wir den Fall, die höchste Stufe erreicht, so wird
    sein Plan, oder wenigstens sein Hauptgedanke sich darin aussprechen: Nun hinaus mit ungeheuren
    Kriegsscharen zur Besiegung aller Völker. Sind diese besiegt und habe ich die Macht in meinen
    Händen, dann müssen alle Kaiser, Könige und Fürsten vor meinem Schwerte zittern!
    Wer hier die Herrschsucht in unserem Offiziere nicht erkennt, der muß mit
    siebenfacher Blindheit geschlagen sein. Was ist hier wieder der Unterschied, daß unser Offizier
    solches nicht zu realisieren vermag? Wie oben die materiellen, naturmäßigen, beschränkenden
    Verhältnisse. Die Materie klopft unserem Helden auf die Finger, und er muß sich wohl oder übel
    seine geringe Offiziersstelle gefallen lassen. Dafür aber schimpft er nicht selten und sucht seine
    Herrschlust seinen Untergebenen so fühlbar als möglich zu machen. Das geringste Verschulden von
    seiten eines Untergebenen wird mit tyrannischer Unbarmherzigkeit geahndet. Nehmet bei diesem
    Offiziere die materiellen Hindernisse hinweg, und ihr habt ein zweites vollkommenes Bild der
    Fundamentalhölle in einer unübertrefflichen Form vor euch.
    Auch dieses Bild könnet ihr vielfach finden, besonders in jener Menschenklasse,
    welche berechtigt ist, einen Degen zu tragen, wie auch bei derjenigen, die das Privilegium hat, ein
    sogenanntes adeliges Wappenzerrbild vor ihrem wenig sagenden Namen zu führen. Überall werdet
    ihr da die Herrschlust finden, und das im ausgeprägtesten Zustande. Und das ist ja eben der Grund
    der untersten aller Höllen, welcher unersättlich ist und seine Herrschlust und Gier bis ins
    Unendliche ausgedehnt haben will. – In der Folge der Bilder mehr! –

    Antwort

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