Ich bin dumm und stelle Fragen, ohne das Dasein eines Kavaliers und Ehrenmannes muss ich somit natürlich vor den zeitgeistigen Frauen versagen, über Herz und Magen

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 732

Warum stellen die heutigen Männer keine Fragen, weil sie befürchten, dass sie dann Probleme mit ihrer besseren Hälfte bekommen, welche eventuell Fragen aufwerfen könnten. Und außerdem kann sich ja schließlich kein Mann besser als dumm outen, als über das stellen dummer Fragen, von seiner vorbildlichen Frau hörte er solche auch noch nicht, sie ist nämlich eine kluge Hellseherin und kann ihm somit immer das, was sie plant klipp und klar vorhersagen, unter dem Motto: „Und wehe du outest dich als dumm über diesbezüglich lästige Fragen, ein Ehrenmann würde nämlich mit viel Bewerkstelligungsverstand und Freude, die dadurch entstehenden Umstände und Lasten, mit Leichtigkeit, auf seinen Schultern tragen, und bei dieser Art seiner Schuldabtragung, vor mir, die absolute Ruhe bewahren und niemals versagen.“ Warum ist er für sie von vorn herein schuldig, war er irgendwie zu ungeduldig?

Ein Kavalier schweigt und genießt, wenn nicht, so bekommt er nämlich das Maul gestopft mit einem guten Gericht, und dann gibt es für ihn nur noch ihre Liebe durch seinen Magen, bis hin zum endgültigen Herzversagen, sein Herz kann den Magen ja nicht gleich deswegen erschlagen.

KugelgeberKoechin03a

Für was schlägt euer Herz, etwa für die Magenausdehnung mit viel Schwung? Der intellektuelle Zeitgeist der kalkulierenden Regelsprache will sich innerhalb der Materie, in sich ihr bemächtigender Weise, immer mehr ausdehnen, wenn er aber dazu nicht mehr in der Lage ist, dann wird es ihm zu eng (er ist nun einmal nicht gerade der Geist eines göttlichen Engels), und genau das zeugt dann, im Träger dieses intellektuellen Regelgeistes Geistes, Angst, wegen des ihn umgebenden engsten Raumes, den er sich einfach nicht mehr einverleiben kann. Doch wenn er dann bemerkt, dass ihn seine Verlustängste, die durch die Unfähigkeit sich in ergreifender Weise auszudehnen, nicht umbringt, so wandelt sich die Angst und er wird besetzt vom glühenden Zorn und Hass, somit stark übersäuert (= im Selbstverzehr begriffen), beißt der Mensch dann zumeist, vom Krebs getrieben, ins Gras, oder eben, er wird vom Herzinfarkt gepackt, wobei der Überdruck, in ihm, ansteigt, und er dann daraufhin, plötzlich und unverhofft, in sich zusammensackt.

Der suggestiv programmierte Gewohnheitsmensch der Vergesellschaftungsart, der stirbt eines natürlichen Todes bzw. an das, was man dafür hält, denn nur der Wort bezogene und logisch klärende Geistgedanke ist wahres Leben, und dieses kann sich in keiner Gewohnheit integrieren bzw. sich mit dieser auch nicht verbinden, deswegen hat nun aber die Gewohnheit auch kein eigenes Leben, diese (entleert des geistig logischen Sinnes = motivationslos) macht den Menschen nämlich immer träger, bis er dann seiner Trägheitssteigerung (= Bequemlichkeitssteigerung) ohnmächtig unterliegt, die Schwerkraft hat über ihn gesiegt.

Geld ist eine Bequemlichkeit zeugende Religion der geistigen Entleerung (eine, ohne eigenständig logische Geistesmotivation), im Glauben daran, dass wir morgen noch jemand damit bestechen können für uns zu handeln (doch der heute noch Handelnde wird morgen auch immer geistloser und träger), der Geld Erzeuger hat also nichts anderes im Sinne, als die ganze Menschheit so an seinen Marionettenfäden zu halten, er möchte nämlich Gott spielen und jeden einzelnen über Geld Gewährung oder Entzug verwalten, doch der Mensch wird sich dadurch immer mehr zur krankhaften Selbstzersetzung hin gestalten, der Stress ums Haben oder ums nicht Haben, wird diese Zersetzung in ihm versauernd entfalten.

Ist Geld eure Wahl, und ein diesbezüglich gesteigerter Unterhalt eure Moral? Da wir nun schon einmal von den Wahl redet, ich wähle den Logos-Gott als das motivierende Wort, welches eure babylonische Muttersprache auslöscht. Und wen wählt ihr dann, etwa eure Mutter für die sich das Baby lohnt? Ja das Babylonprinzip in euren verkalkenden Kalkulationsgehirnen thront.

Sagt jetzt nicht: „Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.“ „Wie heißt du?“ Du weißt, weil du heißt.

Siegelbruch

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5 Gedanken zu „Ich bin dumm und stelle Fragen, ohne das Dasein eines Kavaliers und Ehrenmannes muss ich somit natürlich vor den zeitgeistigen Frauen versagen, über Herz und Magen

  1. siegelbruch Autor


    Der Ehrenmann, der seine Ablösung erwarten kann

    Aussagen zum Höllenprinzip

    116. Kapitel – Alle Geheimnisse werden im geistigen Zustande offenbar.
    Nicht selten geschieht es, daß eine solche gekränkte Jungfrau aus bloßer Rache
    gegen ihren früheren Liebhaber einen andern heiratet, für den sie keinen Funken Liebe in ihrem
    Herzen trägt. Mit dieser Tat wollte sie ihren früheren, sie verkennenden Liebhaber aufs
    empfindlichste strafen, ja womöglich ihn durch diese Kränkung sogar aus der Welt schaffen. Was
    geschieht aber?
    Der alte Liebhaber kränkt sich nicht, sondern sucht sich guten Mutes eine andere
    Geliebte. Nicht selten eine bessere, als die erste war. Welche Wirkung aber hat das bei der
    verheirateten ersten Geliebten? Sie wird mürrisch und verschlossen. Ihr Mann fragt sie um die
    Ursache, aber umsonst! Was sie bedrückt, ist vor ihren Augen zu groß und schwer und zu
    verdächtig gegen ihren neuen Gemahl, als daß sie es ihm anvertrauen wollte. Sie unternimmt zwar
    keine weiteren Schritte mehr, um ihrem alten Geliebten Steine unter die Füße zu legen und ihn über
    Abgründe zu locken, aber desto tiefer begräbt sie die Ursache ihres Grams in ihr Herz. Es vergehen
    Jahre, und wie gewöhnlich die Zeit das beste Pflaster ist zur Heilung mancher Wunden, freilich nur
    ein palliatives (umhüllendes), so heilt sie auch diese. Solche Menschen werden dann nicht selten
    noch recht gute Freunde.
    Man wird hier sagen: Nun, wenn das der Fall ist, da wird wohl auch die Hölle ihren
    letzten Rest empfangen haben; denn wo Freundschaft an die Stelle ehemaliger Feindschaft tritt, da
    tritt doch sicher entsprechendermaßen auch der Himmel an die Stelle der Hölle. So scheint es wohl
    dem außen nach. Aber da sehen wir eben vor uns einen Krieger, der viele Wunden auf seinem Leibe
    trug. Diese Wunden haben ein palliatives Pflaster und die Zeit geheilt. Wenn das Wetter schön ist,
    geht unser Krieger munter einher und weiß kaum, daß sein Leib voll vernarbter Wunden ist. Aber
    nun kommt ein böses Wetter. Seine Wunden fangen an, sich zu rühren, und je böser das Wetter wird,
    desto unausstehlicher brennen ihn seine Wunden. Wie ein Verzweifelter wälzt er sich auf seinem
    Lager. Er flucht über das Kriegswesen, über alle Feldherrn, über den Kaiser, ja über Gott, über seine
    Eltern und über den Tag, an dem er geboren wurde.
    Sehet, in dem haben wir ein treues Bild für dergleichen moralische
    Palliativfreundschaften, welche eine Folge der irdischen vergeßlichen Zeit sind. Lassen wir aber ein
    böses Wetter kommen, das heißt, lassen wir solcher Freunde absolute Geister jenseits in dem
    Momente zusammentreten, in dem sie auf der Erde gegeneinander gesündigt haben, dann im
    Momente, wo sie mittels des hellen Schauens ihres Geistes die aus ihrer gegenseitigen
    Versündigung hervorgegangenen Nachteile erschauen, daneben aber auch die Vorteile, welche sie
    auf dem Wege der Nichtversündigung hätten erlangen können, und wir werden sie einander mit
    größter Verachtung und entsetzlichen Verwünschungen begegnen sehen. Und das ist doch sicher
    kein Himmel im entsprechenden Maße, wie es sich nach außen zu erschauen gab, sondern die barste
    Hölle in unterster Potenz.
    Daher heißt es auch in der Schrift, daß sich ein jeder gar wohl prüfen soll, und: es
    ist nichts so verborgen und so Geheimes im Menschen, daß es dereinst nicht laut von den Dächern
    der Häuser verkündet würde. Das will sagen: Der Mensch hat nichts so vollkommen
    Allerinwendigstes in sich, daß es sich im absolut geistigen Zustande nicht äußerlich erschaulich
    beurkundet. Aus diesem Grunde ist einem jeden Menschen nachdrücklich zu raten, alle freundlichen
    und feindlichen Verhältnisse, in denen er sich je befunden hat, genauest zu prüfen, welche Wirkung
    sie auf sein Gemüt ausüben würden, so er in diese zurückversetzt würde. Denn darauf muß sich ein
    jeder hier auf der Erde lebende Mensch gefaßt machen, daß er jenseits im absolut geistigen
    Zustande in alle jene verhängnisvollen Zustände lebendigst versetzt wird, welche ihm hier als die
    größten Steine des Anstoßes galten; – denn der Herr Selbst ist mit diesem Beispiele vorangegangen.
    Zuerst wurde Er auf der Welt von Seinen Feinden gerichtet und inmitten von
    Missetätern gekreuzigt, dann stieg Seine wesenhafte Seele nicht sogleich auf in den Himmel,
    sondern hinab zur Hölle, wo Seine größten Feinde Seiner harrten, wennschon auch manche alte
    Freunde wie die alten Väter und gar viele Propheten und Lehrer. –
    Wenn jemand auf dieser Welt nicht den letzten Heller zurückbezahlt hat, wird er
    nicht vermögen, in das Himmelreich einzugehen. Darum heißt es hier fleißig alle diese alten
    Schuldbücher durchgehen und besonders diejenigen, welche das Wort Liebe als Aufschrift führen.
    Liebeschulden sind für Jenseits die hartnäckigsten. Ein Millionenraub wird leichter aus der
    geistigen Gedächtniskammer vertilgt als eine Liebeschuld. Warum? Weil ein Millionenraub nur eine
    äußere, den Geist nichts angehende, große Verschuldung ist; aber die Liebeschuld betrifft zumeist
    den ganzen Geist, weil alles, was Liebe ist, das eigentliche Wesen des Geistes ausmacht. Aus
    diesem Grunde ist für den Menschen auf dieser Welt nichts so gefährlich, wie das sogenannte
    „Verliebtwerden“; denn dieser Zustand nimmt den ganzen Geist in Anspruch. Treten hernach äußere
    Hindernisse ein, welche dergleichen vorzeitige gegenseitige Geschlechtsliebe nicht verwirklichen
    lassen, so ziehen sich die beleidigten Geister wohl zurück, lassen sich durch allerlei Weltgeflitter
    ihre erhaltenen Wunden wohl palliativ verheilen; aber nichtsdestoweniger werden sie aus dem
    Grunde geheilt.
    Kommt dann das geistige böse Wetter hinterdrein, so brechen diese Wunden von
    neuem auf. Dieser zweite Zustand wird um vieles ärger sein als der erste; wie auch in der Schrift
    von den ausgetriebenen sieben Geistern die Rede ist. Da wird auch durch äußere Mittel wohl das
    Haus gereinigt und der böse Feind durchwandert dürre Wüsten und Steppen; aber weil er da keines
    Bleibens findet, nimmt er noch sieben andere, die ärger sind denn er, zu sich und zieht dann wieder
    in sein altes, gereinigtes Haus ein.
    Das alte, gereinigte Haus ist der Geist, der auf dieser Welt durch äußere Mittel
    gereinigt wird; der böse Geist ist der schlechte Zustand, in dem sich ein Mensch auf dieser Erde
    einmal befunden hat. Dieser wurde durch die äußeren Mittel völlig hinausgeschafft. Er
    durchwandert nun dürre Wüsten und Steppen, das heißt, der Geist des Menschen heilt und vernarbt
    seine Wunden, daß sie dürre werden und nicht mehr bluten. Aber der böse Geist kehrt zurück mit
    noch sieben anderen, das heißt, im absolut geistigen Zustande werden alle Wunden wieder
    bloßgestellt, brechen von neuem und mit bei weitem größerer Heftigkeit auf; und das ist dann der
    Zustand, der schlimmer ist als der erste.
    Überall aber, wo ihr ein Wesen gegen das andere im höchsten, verderblichsten
    Zorne auftreten sehet, da ist auch schon die Fundamentalhölle vollendet da!
    Aus diesem Grunde rate ich, Johannes, als nun wohlerfahrener, ewiger Diener und
    Knecht des Herrn allen Menschen, besonders aber den Eltern, daß sie ihre Kinder vor nichts so
    sorgfältigst warnen wie vor dem sogenannten Verliebtwerden. Wie sehr der Geist darunter leidet,
    könnet ihr bei jedem studierenden Jünglinge, der sich unzeitigermaßen verliebt hat, schon
    naturmäßig klar erschauen; denn ein solcher Jüngling ist sicher für seine ganze Lebenszeit
    verdorben und keines geistigen Fortschrittes fähig. Mag er sonst auch was immer für eine
    Leidenschaft haben, so könnet ihr sie ihm durch eine gerechte Leitung hinwegnehmen und aus ihm
    einen ordentlichen Menschen machen. Aber ein gewisses lebendiges Zauberbild, das sich mit dem
    Geiste einmal verbunden hat, bringet ihr schwerer aus einem jugendlichen Gemüte, gleich welchen
    Geschlechtes, als einen Berg von seiner Stelle.
    Und eben solchem unzeitigen Verliebtwerden liegt die größte geistige Unzucht
    zugrunde; denn Unzucht oder Hurerei ist alles, was auf den Betrug des Geistes absieht.
    Da aber die Liebe am meisten des Geistes ist, so ist ein Betrug der Liebe oder eine
    offenbare Verschuldung an dieser der wahren geistigen Unzucht tiefster und unterster Grad oder die
    eigentliche unterste Hölle.
    Das bisher Gesagte hat jedermann überaus und lebendigst zu beherzigen. –
    Nächstens solcher speziellen Betrachtungen mehr. –

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