Babylonisch versüßen sie sich die letzten Tage ihres Lebens, denn was sie als Schall und Rauch betrachten, ist nicht mehr Ziel ihres Strebens

Solange wie wir nicht wissen, dass uns das Wort existentielle Fragen beantwortet, solange führen wir eine Nullexistenz im Leerlauf, alle Depressionen bauen darauf auf

Beitrag Nr. 733

Was passiert eigentlich wenn ich mir als unbewusster Mensch der geistlosen Art eine Menge Ersparnisse angehäuft habe, aber ich, dabei und dadurch, plötzlich alt und gebrechlich bin? Um zu überleben, kann ich dann nur noch Ersparnis abbauend geben (alles hat eben einen Preis, und wenn jemand nicht mehr kann, dann ist dieser besonders heiß), wobei ich das Gefühl habe, dass die Unersättlichen (eben die lebendigen Leichen, die zwar noch nicht von meiner gebrechlichen Konstitution sind, aber mir sonst schon gleichen) in ihrer Erbschaftsgier, schon, die Umstände scheinbar gut verknüpfend, an meinem Ende herumweben, wobei sie meinem Leichentuch den letzten Schliff geben. Ja, und somit kann ich nur sagen: „Macht das Beste aus eurem Leben, denn es kommen Zeiten auf euch zu (die ihr selbst herbei provoziert habt), da müsst ihr Geistlosen dann alles abgeben, denn schließlich möchten eure Erben auch einmal das Beste machen aus ihrem Leben, ehe sie sich genau dadurch die Kugel geben.

Beim hören der Wahrheit kann natürlich niemand „HURRA“ brüllen (das machte nämlich schon die große Hure Babylon, aber natürlich nicht beim hören der Wahrheit), weil jeder die eingeborene Lüge selbst ist (der durch die Hurra-Brüllerin geboren wurde), und viele diese auch, im Zuge ihrer Gewöhnung an ihre Gedankenlosigkeit (nämlich die, gesagt bekommen zu wollen, was sie tun möchten, um eine harmonische Gesellschaft zu sein) beibehalten wollen, woraus dann wird ein Sollen.

Von welcher Nutte bekommt man eigentlich Nutella als Mann, damit man sich, unter dem Einfluss der großen Hure-Babylon, den Rest seines verbleibenden Lebens noch versüßen kann, danach stellt er sich nämlich in der Reinkarnationswarteschlange wieder an, damit er von der großen Hure Babylon (für die sich das süße Baby lohnt) wird auserkoren, und mit großer Freude wird wiedergeboren, und schon hat sie dann auch viele ihrer muttersprachlichen Regelformworte in ihn hinein verloren, und ein ganzes Leben hindurch, hat er diesen Regeln dann auch die absolute Treue, in peinlichster Weise, geschworen, er ist verloren.

Wer die Größe des wahren Geistes in sich verankert weiß, der kann vor allen anderen zurückhaltend, bescheiden und klein bleiben. Wer dies jedoch nicht weiß, ermangelst seines Bewusstseins, der neigt großspurig dazu, sich vor allen anderen eitel aufzublasen, um Größe vor ihnen zu symbolisieren, und vielleicht sogar zum Wachstum seiner Metastasen, denn es bringt ihn alles innerlich zum Rasen.

Hässlich werden die sehr schnell, die glauben, ihre Empfindungen wären falsch, wenn diese mal wieder, auf Hass und Ekel beruhend, in ihnen aufsteigen will, sie lassen solch Empfinden dann einfach verschwinden, unter einem rationalen Drill, unter dem unbewussten bzw. verdrängten Motto: „Wenn ich ihn auch hasse und mich vor ihm ekle, was soll es, denn schließlich tut er noch in anstandsloser Weise das, was ich will, denn bei einem Mann, da kommt es nicht so sehr auf alles andere an, sondern nur darauf, wie er mir, meinem Willen entsprechend, dienen kann.“ Ja, durch ihre babylonische Art ist er dann dran, weil sie jeden Tag etwas anderes will, was er nach ihrer Auffassung ruhig wissen kann, da hängt nämlich sehr viel dumme Gedankenvertreibung für ihn dran.

Siegelbruch

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7 Gedanken zu „Babylonisch versüßen sie sich die letzten Tage ihres Lebens, denn was sie als Schall und Rauch betrachten, ist nicht mehr Ziel ihres Strebens

  1. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    117. Kapitel – Himmel und Hölle – Polaritäten im Menschen.
    Man wird hier sagen: Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, daß die Sache am Ende
    eine solche Wendung nimmt und jede dem Geiste versetzte Wunde in dessen absolutem Zustande
    offenbar wird und reagiert. Aber nach der Grunderläuterung der Fundamentalhölle sehen wir noch
    immer nicht ein, wie dergleichen Reminiszenzen auf dieser Welt beleidigter Liebe sich dann im
    absoluten geistigen Zustande als Grundhölle beurkunden sollen. Denn es gibt ja doch nicht leicht
    einen Menschen auf der Erde, der nicht ähnliche Kränkungen entweder selbst erlitten hat oder
    Ursache derselben war. Nimmt man aber das an, daß sich im absolut geistigen Zustande solche
    lebhafte Erinnerungen als grundhöllisch beurkunden, so möchten wir im Ernste wissen, wieviel
    Menschen eines ganzen Jahrhunderts in den Himmel gelangen?
    Wie kann solches dem Menschen auch zu einem so verdammlichen Gerichte
    gereichen, wenn er sich in einem höchst passiven Zustande gegen eine göttliche Ordnung
    versündigen muß, die in sich aufrecht zu halten ihm die dazu erforderliche Kraft vielfacher
    Erfahrung gänzlich mangelt?!
    Gut, sage ich, wer mir solchen Einwurf macht, den ersuche ich, das Frühere etwas
    gründlicher durchzugehen. Er wird da dargetan finden, wie ich durchaus nicht darstellte, wer in die
    Hölle kommt und wie viele; sondern lediglich nur das jedermann kundtue, was bei den Menschen
    rein Hölle in ihrer Erscheinlichkeit ist. Denn auf der ganzen Erde gibt es keinen so vollkommenen
    Menschen, der nicht ebensogut die ganze Hölle vom Grunde aus in sich trüge, als wie er in sich
    trägt den ganzen Himmel.
    Wie ich aber zuvor hinreichend dargetan habe, was im Menschen der Himmel ist
    und wie dieser in ihm geschaffen und fortgepflanzt wird, ebenso muß ich ja auch zeigen, wie im
    Menschen die Hölle geschaffen und fortgepflanzt wird.
    Es wäre traurig und höchst unbarmherzig, wenn ein Mensch aus dem Grunde, weil
    er das vollkommen erscheinliche Bild der Hölle in sich trägt, auch schon ein Bewohner derselben
    sein sollte. Wäre das der Fall, so müßten auch alle Engel höllische Geister sein; denn auch sie
    tragen das vollkommene Bild der Hölle erscheinlich in sich. Wäre das nicht der Fall, da wäre es
    keinem Engel möglich, je in diesen Ort einzudringen und da die empörten Geister zur Ruhe zu
    bringen. Ich selbst könnte euch die Hölle nicht zeigen und enthüllen, hätte ich sie nicht vollständig
    in mir. Zudem wäre das für die Bewohner des Himmels auch sehr gefährlich, so sie nicht das
    entsprechende erscheinliche Bild der Hölle in sich hätten, indem sie da nicht erschauen könnten,
    was die Hölle alles gegen sie unternimmt.
    So aber kann kein Geist in der ganzen Hölle irgend etwas unternehmen, was wir
    nicht augenblicklich in uns zu erschauen vermögen.
    Zugleich verhalten sich Hölle und Himmel in den Menschen wie die zwei
    entgegengesetzten Polaritäten, ohne die kein Ding existierbar gedacht werden kann.
    Und so dient das zu jedermanns Kenntnis, daß hier durchaus nicht davon die Rede
    ist, wer in die Hölle kommt, denn das hieße die Menschheit auf der Erde richten, sondern allein
    davon, was die Hölle in sich selbst ist.
    Daß aber dergleichen Liebeveruntreuungen in sich selbst rein Hölle sind, kann ein
    jeder daraus ersehen, daß diese Veruntreuungen Eigenliebe und Herrschsucht zum Fundamente
    haben.
    Denn was ist die Eifersucht anderes als die Erweckung der Eigenliebe, der Selbstund
    Herrschsucht? Der Eifersüchtige ist nicht darum eifersüchtig, weil etwa sein erwählter
    Gegenstand zu wenig Liebe hätte, sondern nur darum, weil er selbst in seiner Forderung verkürzt
    wird und seinen Wert zu gering angesetzt findet in demjenigen Gegenstande, von dem er eben die
    höchste Achtung erwartete.
    Frage: Ist das nicht der ganz entgegengesetzte Pol von dem Zustand, wo man seiner
    selbst aus Liebe zu seinem Nächsten was immer für eines Geschlechtes gänzlich vergessen soll, um
    sich ganz zum Wohle seines Nächsten bereit zu halten?
    Wie aber kann ein jeder Mensch diese Grundhölle in sich unterjochen, sie nicht
    aktiv, sondern rein passiv machen?
    Das ist überaus leicht. Man vergebe dem beleidigten wie dem beleidigenden Teile
    von ganzem Herzen im Namen des Herrn und segne den Beleidigten wie die Beleidigenden
    ebenfalls im Namen des Herrn (es versteht sich von selbst, daß solches alles vollernstlich geschehen
    muß) – und die ganze Hölle ist im Menschen schon unterjocht!
    Ich sage euch, fürwahr, ein reumütiger Blick zum guten Vater genügt, um der Hölle
    für alle Ewigkeit zu entrinnen! – Sehet an den Missetäter am Kreuz, er war ein Räuber und Mörder;
    aber da blickte er zum Herrn empor und sprach mit großer, schmerzlicher Zerknirschung seines
    Herzens: „O Herr! Wenn Du in Dein Reich kommst und wider uns große Missetäter zu Gerichte
    ziehen wirst, da gedenke meiner und strafe mich nicht zu hart für meine großen Missetaten, die ich
    verübt habe!“
    Und sehet, der große, allmächtige Richter sprach zu ihm: „Wahrlich, heute noch
    sollst du bei Mir im Paradiese sein!“
    Aus diesem wahrhaftigen Begebnisse kann doch hoffentlich ein jeder nur
    einigermaßen gläubige Christ entnehmen, wie überaus wenig es im Grunde bedarf, um die ganze
    allerunterste, mächtigste Hölle auf ewig zu unterjochen.
    Das Beispiel des samaritischen Weibes am Jakobsbrunnen, das mit sieben Männern
    gebuhlt hatte, ist obigem Beispiele gleich, wo der Herr zu ihm spricht: „Weib, gib Mir zu trinken!“
    Und wieder: „Wenn du wüßtest, wer Der ist, der zu dir spricht: Weib, gib Mir zu trinken, so würdest
    du zu Ihm sagen, daß Er dir vom lebendigen Wasser zu trinken gebe, auf daß dich ewig nimmer
    dürste!“ Also lauten die Worte getreu, wie sie an Ort und Stelle gewechselt wurden.
    Wer aber sieht hier nicht, welchen geringen Ersatz der Herr von dieser Sünderin für
    die Hingabe des Himmelreiches verlangt – bloß einen Trunk Wassers! Also ist auch einem jeden nur
    einigermaßen in der Schrift bewanderten Christen das Begebnis mit der Ehebrecherin und das
    Leben der Maria Magdalena bekannt. Der ersteren Schuld schreibt der Herr zweimal in den Sand
    und Magdalena durfte Ihm die Füße salben und war diejenige, zu der der Herr nach Seiner
    Auferstehung zuerst kam! Ebenso zeigt der Herr auch beim verlornen Sohne und im Suchen des
    hundertsten verlornen Schafes, wie wenig Er von dem Sünder zur Erlangung der Gnade und
    Erbarmung verlangt!
    Darum wollen wir hier auch nicht kundtun, wer in die Hölle kommt, sondern nur,
    wie die Hölle in sich selbst beschaffen ist. –

    Antwort
      1. Laubfrosch

        ich wills doch auch mal schön haben, es ist so schrecklich hier auf der Welt… so grauenhafte Leute…

      2. siegelbruch Autor

        Also Laubfrosch, der Himmel wird sehr streng überwacht, da fliegt nämlich jeder raus, der nicht über seine Dummheit lacht. Schlechte Karten haben die, die da sagen: „Aber ich habe doch mein ganzes Leben hindurch noch keine Dummheiten gemacht.“ Warum? Sie wissen nicht wie man lacht.

      3. Laubfrosch

        ich hab viele Dummheiten gemacht, wollte es ja richtig machen aber war da voll überfordert mit dieser Welt… weil es war so das geistige was für mich zu stark gezählt hat und so konnte ich dieses weltliche kalkulieren und machtgehabe einfach gar nicht verstehen… bin halt ein Engel, der lieber fliegt als hier zu siegen…

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