Was gedenkt ihr nun zu klären, um eure inneren Verwesungszustände, die der depressiven Art, nicht mehr in euch zu nähren?

Ich bin der Verankerungspunkt des deutschen Geistes in dieser Welt und erwarte jeden freudig, der sich meinem Wort entgegenstellt, dort wo sich trifft der Rest der Welt und die Bibel fällt

Beitrag Nr. 735

Warum hat Gott sich wohl als das Wort unter die Menschen (gerade so wie den Menschen der Schnabel eben gewachsen ist) eingebracht, hat dieses die Menschen doch noch niemals zum Denken gebracht, denn es ist für sie eine viel zu ungreifbar luftige (Schall und Rauch) Fracht. Doch warum hat er sich nun genau über diese Fracht in die Menschen eingebracht? Weil der Mann sein Wort ist, und nicht ihre geschmacklich gute (babylonische) Muttersprachregellist. Das heißt nun aber, dass er vom Schöpfer dazu beauftragt ist, der Frau, über seine logisch verknüpfendes Vorstellungsbild zum Wort, den Lebenstrieb, den sie, wegen ihrer stärkeren Konzentration auf den guten Geschmack vom Gaumenverkehr und verstoffwechselnden Selbstverzehr, als unmoralisch ansieht (eben wegen ihrer allergischen Haltung entgegen allen höhergeistig schöpferischen Lebensregungen, die ihr nicht logisch einleuchtend sind) bewusst macht. Wenn er dies jedoch nicht will oder eben nicht kann, dann wird auch keine Lebenslust in diese Welt hineingebracht (= der Tod in ihr über Depression und Frust erwacht), und das bedeutet, die unbewussten Erregungen kochen immer mehr hoch, sodass es in dieser Welt an allen Ecken und Enden laut kracht.

Die Erregung mangels des Willens erkennen zu wollen, diese entspricht unserer körperlichen Selbstvergiftung, hin zur Entzündlichkeit und Verknöcherung, ja sie bringt unsere depressive Neigung so richtig schön in Schwung.

Die Depression ist eine, sich selbst gegenüber, immer gleichgültiger werdende Selbstaufgabe (= die aufzuwertende Minderwertigkeitsgefühle hervorrufende Dummheit siegt, wobei sich, jeder gegen jeden, extern, in aufwertender Weise, bekriegt), die man zumeist durch einen materiellen Ausdehnungskonsum zu kompensieren bzw. auszugleichen versucht, bis diese Ausdehnungssucht dann zwangsläufig (über die dadurch herbei provozierte körperliche Handlungsunfähigkeit) zum Stillstand kommt, und man sich somit (in dieser Aussichtslosen Lage) selbst bzw. die ganze Welt um sich herum, trotzig verflucht. Ja, die depressionszeugende Unwissenheit macht sich nun einmal, ausdehnend in dieser Welt, breit (unter dem Motto: „Seid bereit, immer dazu bereit!“), und wer den Depressiven dann wahres Wissen vermitteln will (= Hilfe zur Selbsthilfe) der ist für sie nicht ganz gescheit. Sie fühlen sich nun einmal ungerecht behandelt und wollen dabei, dass diese selbstbezogene Welt der Ungerechtigkeit zum Himmel schreit, unter dem Motto: „Gott komm herab und schlag sie mit deiner eisernen Faust breit!“ Doch genau wegen dieses Wunsches spielen hier in dieser Welt nun einige Leute Gott, und produzieren, wo es ihnen möglich ist, nur noch Schrott. Ja ihr seid euch diesbezüglich alle einig, und eure Einigkeit macht euch stark, sie eint euch alle und bringt euch dabei in den Sarg. Mann o Mann, ist Gottes Gesetz, über euch, welches jeden Dummen seine eigene Dummheit schmerzlich fühlen lässt, denn nicht unheimlich stark?

Das Sterben fängt im schweren und geistig leeren Kopf an, und dann?

Wenn uns das erkennende Wort nicht davon entbindet, so bleiben wir ewig blinde Erfahrungswesen, und integrieren dabei die Erfahrung in uns, die uns immer stärker erregend (in ohnmächtiger Weise) überfährt, denn es wurde unsere Erfahrung nicht durchs logisch verknüpfende Wort geklärt (das ist der Umstand, der die Depression in uns nährt). Wird die Erfahrung nun aber nicht durchs logische Wort geklärt, so landen wir in einen immer unerträglicher werdenden Erregungsstau, und in diesem verstoffwechseln wir uns dann, dabei unantastbar nebeneinander her lebend, als Mann und Frau, denn gerade wegen der fortschreitender Verstoffwechslung (= inneren Verwesung) unseres Körpers, nehmen wir es dann, mit der Distanzmoral und dem dazu gehörenden Reinheitsgebot, ganz genau. Ja, das zwischen Mann und Frau ist dann nun einmal alles ungenießbar, aber wahr, die Chemie stimmt zwischen ihnen nicht mehr, deswegen sind sie auch schon lange raus, aus dem gemeinsamen Antastbarkeitsverkehr. Durch die fehlende Ergänzungsfülle des wahren Wissens, fühlt sich nun aber auch ein jeder von ihnen total leer, der eine wie der andere, sie wollen plötzlich nicht mehr. Der Tod sie nun aber, Gott sei Dank, scheidet, welcher Umstand hoffentlich weitere Erregungen, über ihren innerlichen Verwesungsgestank, für sie vermeidet.

Alle Vergesellschaftungsmenschen sind heutzutage nur noch die zerstreute Karikatur ihrer selbst, also zum Fortlaufen, sie befinden sich in einem fortlaufenden Verkrüpplungsstadium des so sein Wollens, wie sie zweckmäßig sein möchten, um ihrem guten Selbstverdauungsgeschmack zu genügen. Ich glaube, ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen.

Ist er denn nicht wirklich süß?!

Da haben wir ihn schon, den karikaturistischen Weg hinein in die herzliche Depression.

Nichts wissen wollen, und dafür euer süßer Lohn?

Siegelbruch

Advertisements

4 Gedanken zu „Was gedenkt ihr nun zu klären, um eure inneren Verwesungszustände, die der depressiven Art, nicht mehr in euch zu nähren?

  1. siegelbruch Autor

    Aussagen zum Höllenprinzip

    119. Kapitel – Der Geist, Schöpfer seiner eigenen Welt.
    Ein guter Landschaftsmaler und zugleich ein großer Freund schöner Landpartien
    kommt von einer Landpartie nach Hause. Die Gegend, die er bei dieser Landpartie gesehen hat,
    gefällt ihm so überaus, daß er sich für immer in derselben aufhalten möchte. Seine Geschäfte aber
    lassen solches nicht zu. Was bleibt ihm daher übrig, um sich wenigstens dem Scheine nach in dieser
    für ihn so herrlichen Gegend zu befinden? Er malt diese Gegend mit großer Kunstfertigkeit auf
    zwei leere, große Wände seines Wohnzimmers so vortrefflich, daß ein jeder Besucher sich hoch
    verwundernd augenblicklich die herrliche, allgemein bekannte Gegend erkennt.
    Frage: Wo hat denn unser Maler das Vorbild für diese Gegend hergenommen? Hat
    er etwa Kupferstiche vor sich gehabt? Oder hat er selbst an Ort und Stelle früher die Gegend
    konturmäßig aufgenommen? Nein, weder eins noch das andere, sondern er hat die lebendige Kontur
    der Gegend in seiner Phantasie festgehalten und sie hier auf der Wand getreu wiedergegeben.
    Das ist richtig, und ein jeder Mensch sieht davon die Möglichkeit ein, aber sicher
    sieht es nicht ein jeder Mensch ein, auf welche Weise unser Maler die schöne Gegend in seiner
    Phantasie auf die Wand gebracht hat. Hier fragt es sich also: Wie und auf welche Weise hat dieser
    Maler die Gegend in seiner Phantasie auf die Wand gebracht? Sehet, das ist ein wichtiger
    Lebensprozeß und besagt gar viel; daher wollen wir ihn auch ein wenig näher beleuchten. Wir
    haben bei der Gelegenheit der Beschauung unserer Zentralsonne so klar als möglich kennen und
    einsehen gelernt, was alles in dem Geiste des Menschen vorhanden ist. Wäre es nicht in dem
    menschlichen Geiste vorhanden, woher wohl könnte er von dem je eine Idee fassen und sich
    irgendeine Vorstellung machen, was noch nie ein sterbliches Auge geschaut hat?
    Nun aber kann der Mensch in sich selbst zu unbegreiflich hohen und übersinnlich
    geistigen Anschauungen gelangen, und so muß er ja alles das in sich haben, was je eine Phantasie
    hervorbringen kann.
    Die Phantasie eines Menschen aber kann rein und unrein sein. Rein ist sie dann,
    wenn, freilich selteneren Falles, der unsterbliche Geist des Menschen in seinem Leibe schon so
    absolut dasteht, daß seine reinen Bilder durch die Bilder der Außenwelt nicht getrübt und
    verunreinigt werden. So kann auch die Phantasie durch Auffassung bloß äußerer Bilder rein sein,
    wenn sie durch die Kraft der Seele die geschauten Bilder festhält und sie dann bei Gelegenheit
    naturgetreu wiedergibt. Unrein aber ist die Phantasie, wenn sich der Geist noch zu sehr passiv in
    seinem Leibe sowohl zu seinen inneren Bildern wie zu denen der Außenwelt verhält, wo sich dann
    alles durcheinandermengt, Geistiges und Naturmäßiges, und niemand daraus klug werden kann,
    wenn er ein Phantasiebild aufstellt, was es so ganz eigentlich vorstellt, ob Geistiges oder
    Naturmäßiges. Zu dieser Klasse unreiner Phantasiebilder gehören alle jene mittelalterlichen
    mystischen Obszönitäten (Unanständigkeiten), laut welcher der Himmel seine wunderliche Gestalt
    erhalten hatte, die Hölle und das sogenannte Fegfeuer zu einem Bratofen wurde und dergleichen
    Torheiten mehr.
    Daraus aber geht hervor, daß im Geiste, der das ganze Leben seiner Seele wie
    seines Leibes ausmacht, vorerst schon alles vorhanden sein muß, vom Kleinsten bis zum Größten,
    was die ganze Unendlichkeit faßt, also Himmel und Hölle, und zwischen diesen beiden Extremen
    die ganze naturmäßige Welt. Und dieses endlos lebendigreiche Vermögen des Geistes ist das, was
    ihr im allgemeinen Sinne die „Phantasie“ nennet.
    Wenn dann jemand, aus dieser reichen Kammer etwas hervorholen will, so darf er
    nur seine Liebe erwecken. Je stärker die Liebe wird, desto heftiger ihre Flamme und desto heftiger
    ihre Wärme und ihr Licht.
    Durch diese Eigenschaft der Liebe wird das von ihr erfaßte Bild selbst lebendig,
    prägt sich durch das Licht der Liebe immer deutlicher aus, bis es endlich wie die Gegend unseres
    Malers die Vollreife erlangt hat. Und dieses durch die Eigenschaft der Liebe ausgereifte Bild im
    Menschen selbst ist die eigentliche innere Welt des Geistes.
    Nun wissen wir, woher der Maler das Bild genommen hat. Allein das ist das
    geringere, wir wissen noch etwas mehr, und das besteht darin, daß der Geist auf diese Weise der
    Schöpfer seiner eigenen Welt ist. –
    Wir wissen aber auch, daß jedes Ding in der Welt entsprechend gut oder schlecht
    sein kann, und dazu wird es von der Liebe gemacht. Ist die Liebe nach der Ordnung Gottes, so wird
    durch sie alles gut; ist diese gegen die Ordnung Gottes, so wird durch sie alles schlecht. – Auf diese
    Weise entwickelt dann ein jeder Mensch in sich entweder den Himmel oder die Hölle.
    Eine jede Tat und Handlung muß eine Ortsunterlage und an und für sich selbst eine
    gewisse Form oder besser Zeremonie haben, unter welcher sie geschieht.
    Wie kommt euch aber eine Gegend auf der Erde vor, in welcher ihr Denkmäler
    vieler Greueltaten findet? Sicher wird euch bei ihrem Anblicke ein geheimer Schauder befallen.
    Sehet, das ist schon die Form des Höllischen; denn im Geiste bildet sich hernach ebenfalls eine
    solche Welt aus, die voll Denkmäler von Greueltaten ist. In dieser Welt erschaut der Geist
    unendliche Tiefen zurück und in ihnen sein unverbesserliches böses Verhalten. Aber ganz anders
    verhält es sich, wenn ihr in eine Gegend kommt, in der von jeher edle Menschen gewohnt haben,
    die viel Gutes und Edles taten. Gar anheimelnd wird es euch da vorkommen, und es wird euch ein
    verklärendes Gefühl überkommen, als befändet ihr euch etwa im Schoße Abrahams. Das ist ein
    Vorgefühl des Himmels. – Im absolut geistigen Zustande prägt sich dann eben dieses Gefühl samt
    der Form auf das Lebendigste aus. Diese Form ist des Himmels geistige Örtlichkeit und ist, wie ihr
    leicht einsehet, ebenfalls ein Werk des Geistes.
    Aus dem aber geht dann klar hervor, daß ein jeder Mensch durch die Art seiner
    Liebe der Schöpfer seiner eigenen inneren Welt wird, und daß er nie in irgendeinen Himmel oder in
    irgendeine Hölle kommen kann, sondern nur in das Werk seiner Liebe. Darum heißt es auch: „Und
    eure Werke folgen euch.“ – Und auf eben diese Weise, wie wir jetzt die Erscheinlichkeit der Hölle
    durchgemacht haben, machen es unsere bekannten Sonnenschüler durch. Was aber mit ihnen
    hernach geschieht, wollen wir nächstens betrachten. –

    Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Ein Glück, ich bin nicht heilig, sonst würde es mir das Leben auch ohne Sex mit dem Teufel bzw. mit der Teufelin zu langweilig.

    Nein ich habe es nicht eilig, denn die Sexualität ohne schöpferisch aufbauenden Ergänzungsaspekt geistiger Klärung ist mir zu langweilig. Ja, die meisten Menschen sterben nun aber einmal, an ihrer masochistischen Eile in Langeweile.

    Antwort
  3. siegelbruch Autor

    Seht ihn euch an, diesen Mann, er hat Angst davor in den Tod hinein gesogen zu werden, warum entwickelt er nun aber nicht voll bewusst (aus dem klärenden Wort heraus) seine eigene Saugkraft, sodass die Frau, die ihn sonst herabziehen würde, mit ihm gemeinsam, den Aufstieg schafft, also über seine voll bewusste Saugkraft?

    Christian sagt es zwar anders, aber es gibt auch Wege zurück, die da beinhalten mehr erfüllendes Glück.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s