Dumm gelaufen, hoffentlich können wir uns über die Dummverteilung wohl noch eine neue kaufen, ist unsere Uhr erst einmal abgelaufen

Ihr Richter des getätigten Systemrechts, vernehme nun jedes von mir geäußerte Wort, es entstammt der Christus-Quelle als Ursprung. Jeder Richter, von der unverrückbaren Überzeugung berufen zu sein, ist nun in der Pflicht, diesem etwas entgegenzusetzen, um seine Berufung nicht selbst zu verletzen. Kann er dies nicht, so darf er sich von seiner Berufung abberufen fühlen, da er sich nicht über den Ursprung hinaus ermächtigen will. Er hat somit nicht das relevante Logos-Wort, welches seinen Rechtsbestand sichern könnte, ab sofort.

Beitrag Nr. 749

Wie läuft eigentlich die Geld-Dummverteilung? Paradoxer Weise immer hin zu den Schlauen, denn sie glauben, sich dadurch etwas völlig Nützliches zu erlauben, nämlich die Dummheit abzubauen. Wen wollen sie damit wohl die Nerven rauben, etwa denen, die so dumm sind, dass sie nur noch ans Geld glauben? Ja die Schlauen, die lassen einfach nur ihre Buchungscomputer und Druckmaschinen laufen, um alle Dummen dieser Welt, die dran glauben, darüber einzukaufen, diese werden in ihren Religionskriegen dann auch nicht mehr hinter Allah, Buddha oder Christus her laufen, denn dafür können sie sich nichts kaufen. Wer kann diesen Umstand nun aber abblasen? Wie bitte, das will niemand, dann übernehmen es eben einfach die Metastasen, bei denen, die sich immer mehr aufblasen.

Weil sie zu viel Auftrieb haben, deswegen bin ich zu dumm, mich mit aufgeblasenen Heißluftmenschen intellektuell zu messen, da diese nun einmal, als Intelligenzbolzen, niemals das, was sie sauer machend stört, vergessen, nur übers sauer Werden können sie nämlich die Optimierung ihres Genusses expansiv bemessen, das entspricht dann aber auch sogleich der uneingeschränkten Einmündung, mit viel gutem Geschmack, hinein in ihren übersäuerten Alterungsprozessen.

Der anständige Mensch überlegt, was er so zu sagen pflegt, damit sich niemand darüber erregt. Solche Menschen werden dann später auch einmal, völlig abgeregt, im Altenheim gepflegt, der innere Geheimdienst hat sie nämlich, wegen ihrer ständigen Überlegenheitsäußerungen, innerlich zerlegt, denn so ist es nun einmal, wenn der Mensch nicht äußert, was ihn innerlich (übersäuernd) erregt, eben weil er überlegt, und somit über seinen Gedanken an das, was er äußern kann, die Harmonie zwischen den Menschen pflegt. Ja, er fürchtet nichts mehr, als die Empörung, die ihn, wegen seiner niemals bekannt gegebenen Erregungsgeheimnisse, nehmen könnte in die Anhörung.

Was will der eheliche Geheimdienst eigentlich verheimlichen, und dann auch noch unter welchem Motto? In etwa unter dem: „Unter der stillschweigenden Übereinkunft sind wir leider abgekommen von der großen Nummer, und das bereitet uns nun, bis hin zu dem Umstand, dass der Tod uns deswegen scheidet, einen mächtigen Stillschweigenskummer.“

Die schöpferische Dualbeziehung aus dem klärenden Wort der Verbindung heraus, dreht sich um Gott-Logos, der die Klärung ist. Im Gegenzug dazu dreht sich nun aber aus der Regel der Muttersprache heraus, für Mann und Frau, alles um das goldene Kalb, eben um das, was sie in dieser Welt ihr anzubetendes Eigentum nennen. Weil der klärende Geist sie nun aber, da er durch die geregelte Muttersprache eliminiert wurde, nicht schöpferisch miteinander verbindet, deswegen können sie sich nun aber auch nicht, wegen dem gemeinsamen Eigentum, welches sie verbindet, voneinander trennen, ohne Vergeistigung wird dann aber der materielle Tod ihren Endpunkt benennen.

Der Mensch hat einen materiellen (= mütterlichen) Körper bekommen, damit sein regelnder Zeitgeist (eben sein diesbezüglich freier Wille) etwas zum Zerstören hat, oder eben sein Wort bezogener Klärungsgeist, den der Befähigung zur dualen Vereinigung, etwas (in ergänzender Art) aufzubauen und zu veredeln hat. Wenn der verbindende Klärungsgeist nun aber nicht vom Menschen angenommen wird, so geht er hinein in denn körperlichen Verstoffwechslungszeitgeist, denn er hat das körperliche Leben satt, er davor sogar eine absolute Ekelempfindung inne hat.

Wie der Mensch seinen Körper aus der gegenwärtigen Existenz hinaus abtreibt? Er tut es, indem ihm, über seinen Zeitgeist, nur noch die schöne Erinnerung bleibt. Die Erinnerungsversauerung ihn entleibt.

Als Gemisch kommen die Menschen mir immer komischer vor, leben sie dabei doch unter dem unfehlbaren Motto: „Gut gemischt ist halb gewonnen.“ Und in der nächsten Inkarnation wird dann von ihnen damit neu begonnen, denn schließlich geht es dabei ja um ihr Glück, und dieses definiert sich durch ein ständiges Hin und Zurück.

Ja, der Mensch hat sich in seinem Leben so sehr angestrengt, doch sein Himmelreich bricht dann plötzlich zusammen, wenn er mitbekommt, dass er das alles nur deswegen tut und getan hat, weil man ihn lenkt, hat er doch immer gedacht, er ist ein freier Mensch der denkt.

Ich glaube die Menschen spinnen, können sie dieser Welt doch wirklich etwas abgewinnen, und wollen deswegen, nach jedem ihrer Tode, neu in ihr beginnen. Sie haben dabei das Gefühl, dass sie noch nicht alles in ihr probiert haben, sie ist also noch nicht vollständig in ihnen drinnen. Dass dabei alles wieder, vom Anfang bis zum Ende, durch ihren Magen geht, das ist etwas, was man dadurch, dass sie ihr scheiß Leben mal wieder, als Angeschissene, verfluchen, ganz eindeutig versteht, bleibt doch ganz einfach das nicht in ihnen drin, was als Liebe durch ihren Magen geht.

Siegelbruch

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14 Gedanken zu „Dumm gelaufen, hoffentlich können wir uns über die Dummverteilung wohl noch eine neue kaufen, ist unsere Uhr erst einmal abgelaufen

  1. siegelbruch Autor

    Alles eine Sache der gerechten Umverteilung!


    Sie schaut ganz genau auf die Uhr, kommt er nun schnell oder langsam auf Tour?


    Durch den ungewohnten Stress beschleunigt das natürlich seinen grau werdenden Alterugsprozess, der Herr hat ihm diese Götterspeise nun einmal noch nicht gesegnet. Weiter unten könnt ihr es nachlesen, Bischhof Martin wäre auch beinah merkurianisch darauf reingefallen, in seinen heiligen Hallen.


    Die Wohlfühlbox, ein einträgliches Geschäft für Frauen, die mit ihrem Kapital nicht erst auf einen Dummverteiler warten, sondern einfach selbst durchstarten.


    „Die freien Wilden!“


    Wild und frei, denn schließlich sind Männer kein Freiwild.


    Ich kann sie gut verstehen, sie müssen wegen der gerechteren Umverteilung schon einmal auf die Straße gehen.

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Bischof Martin erforscht die kosmischen Gemächer seines jenseitigen Hauses, und geht dabei fast über die schöne Brüstung, sodass der Herr ihn noch schnell retten muss.

      40. Kapitel – Die zwölf kleinen Kabinette mit den verdeckten, noch ungesegneten geistigen Speisen. Die Herde der schönen Mädchen. Die schöne Merkurianerin. Die formvollendeten nackten Venusmenschen. Wichtigkeit des Segens des Herrn.
      (Bischof Martin:) „Aber jetzt fällt mir was ein! Neben diesem Saale gibt es ja noch 12 Nebengemächer, in die man durch diese 12 Türen gelangen kann. Richtig, die hätte ich bald vergessen und auch die etwas verhängnisvollen verdeckten Speisen in denselben. Oh, die muß ich nun sogleich durchpatrouillieren! Also, in des Herrn Namen ,Glück auf!‘ wie auf der Erde die Bergleute sagen. Gibt es hier auch keine Stollen und Schächte, so gibt es doch gewisse 12 geheime Gemächer, wo man noch nicht weiß, was sie enthalten; daher auch hier im Himmel: Glück auf! –
      Da wär‘ einmal die Türe Nr. 1! Also nur aufgemacht und eingetreten! Oh, oh, oh! Oh, Tausend, Tausend, Tausend! Da ersehe ich ja in aller Form meine schöne Herde! Ah, das laß ich mir gefallen! Bei solcher Bescherung wird einem die liebe Ewigkeit freilich nicht zu lang! Aber jetzt heißt es halbrechts – umgekehrt! Das ist schon eine verdeckte Speise Nr. 1! Daher nur zur Türe Nr. 2!
      Da ist sie schon! Also im Namen des Herrn nur hübsch fein und sachte aufgemacht; denn man kann nicht wissen, was alles sich darinnen befindet! Schau‘, diese Tür geht etwas schwerer auf als die frühere; aber es geht doch! Gott sei’s gedankt, offen ist sie! Aber es ist etwas dunkler in diesem Gemache als in dem früheren, daher muß ich schon etwas tiefer hinein meine Schritte setzen!
      Oh, oh, oh! Ja, was ist denn das schon wieder? Dies Gemach ist ja größer als die ganze große Vorhalle! Und im Hintergrunde entdecke ich eine große Menge ganz nackter Menschen beiden Geschlechtes; ihre Anzahl ist unübersehbar! O jemine, was das für schöne Menschen sind, besonders die weiblichen!
      O sapprament, sapprament – da kommt gerade eine auf mich zu! Soll ich sie abwarten? Ja, ganz ja, ich muß sie abwarten; denn diese Speise ist wahrlich nicht verdeckt, – nein, nein, nein, diese ist nicht verdeckt!
      O Tausend, Tausend – ist aber das eine Schönheit non plus ultra! Diese Weiße, diese üppigste Fülle, diese Brust! Nein, das ist nicht auszuhalten! Dieser rundeste, weichste Arm, diese göttlichen Füße und dieses – man könnte sagen – selbst für den Himmel zu freundlich-schönste, allersüßeste Gesicht mit einer so himmlisch zart lächelnden Miene!
      Ahahahah! Nein, nein, nein – ich halte es nicht aus! Ich muß gehen, – kann doch nicht, nein ich – es ist rein unmöglich! Vielleicht will sie mir was sagen? Sie ist schon – da –, ist da, da! Stille nun, sie will ja reden mit mir; darum still nun, meine lose Zunge!“
      Das Weib spricht: „Du bist sicher der Eigentümer dieses Hauses, auf den wir schon lange warten?“
      Spricht Bischof Martin: „Ja – o ja, doch nein, und doch wieder halbwegs ja! Bin nur erst einlogiert worden. Der eigentliche Eigentümer alles dessen ist so ganz eigentlich dennoch der Herr Jesus, Gott von Ewigkeit! Womit kann ich euch dienen und besonders dir, du überhimmlische Schönheit über alle Schönheiten der ganzen Unendlichkeit?“
      Spricht das Weib: „Preise mich nicht so sehr! Denn siehe, dort rückwärts gibt es noch eine zahllose Menge meines Geschlechts, die alle ums unvergleichliche schöner sind als ich, darum ich als die Häßlichste auch zu dir hergesandt wurde, damit du im Anfang nicht allzusehr geblendet würdest.
      Unser Anliegen aber besteht darin: Siehe, wir sind alle Menschen aus der Erde, die ihr Kinder des Allmächtigen ,Merkur‘ nennet, wie wir es nun hier erfahren haben. Dies Haus ist dein; es kommt nun auf dich an, uns zu behalten zu deinem Dienste oder auch zu verstoßen. Wir bitten dich aber alle, daß du uns gnädig sein möchtest!“
      Spricht Bischof Martin: „Oh, ich bitte dich, du himmlische, du erhabenste, allersüßeste Schönheit: oh, wenn eurer noch tausendmal soviel wären, so ließe ich euch nimmer von der Stelle! Denn ich bin ja aus lauter Liebe zu dir ganz weg! Komm nur her, du allerschönste Merkurianerin, und lasse dich umarmen! Ohohoh – nein, nein; ach, du wirst ja immer schöner, je freundlicher du mich anlächelst! So komme, komme und lasse dich umarmen!“
      Spricht das Weib: „Du bist ein Herr; ich aber bin ewig nur deine Sklavin! So du gebietest, muß ich ja wohl tun deinen Willen, der uns allen heilig sein muß!“
      Spricht Bischof Martin: „Oh, bitte, du meine Allerhimmlischste! Was Sklavin – das kenne ich nicht! Du bist von nun an eine Gebieterin meines Herzens! Komme nur, komme, du allerreizendste, ja namenloseste Schönheit! – O Gott, o Gott, das ist aber eine Schönheit! Nein, nein; mir bleibt schon ordentlich der Atem aus vor lauter Entzückung!“
      Bischof Martin will dieser schönsten Merkurianerin gerade an die Brust fallen, als Ich Selbst ihn auf die Achsel klopfe und sage: „Halt, Mein lieber Sohn Martin, das ist auch schon eine verdeckte Speise. Erst wenn Ich sie für dich werde gesegnet haben, dann kannst du ihr an die Brust fallen, so es dich noch gelüsten wird! Mache daher auch hier dein Halbrechts!“
      Spricht Bischof Martin: „Oohoh – oh, Du mein allergeliebtester Herr Jesus! Ich liebe Dich sicher, wie einer nur immer Dich lieben kann; aber ich muß Dir nun offenherzig bekennen! Ja – was wollte ich denn so ganz eigentlich sagen? Ja, ja, ich muß Dir offenherzig bekennen: so lieb ich Dich habe, aber diesmal wäre es mir beinahe lieber gewesen, so Du um ein paar Augenblicke später gekommen wärest!“
      Rede Ich: „Das weiß Ich wohl und habe es dir auch schon vorhergesagt, daß du so zu Mir reden wirst in Kürze, obschon du dich damals von Mir durchaus nicht trennen wolltest. Aber Ich verlasse den nimmer, der Mich einmal ergriffen hat, also auch dich nicht! Darum komme nun schnell aus diesem Gemache! Warum? Das wird dir zur rechten Weile bekanntgegeben werden! – Du, Weib, aber ziehe dich wieder zurück!“
      Das Weib tut sogleich, wie ihr geboten, und Bischof Martin folgt Mir mit einem etwas verlängerten Gesicht, aber dennoch willigst, zur Türe Nr. 3.
      Wir kommen nun zur vorbezeichneten Türe, und siehe, sie tut sich von selbst auf!
      Der Bischof Martin sieht sehr neugierig hinein und fährt völlig zusammen, als er hier wie in eine neue Welt schaut und in selber nebst den wunderbarsten Herrlichkeiten eine Menge seliger Wesen in vollkommenster Menschengestalt erblickt, die so schön sind, daß darob unserem Bischof Martin förmlich die Sinne vergehen.
      Nach einer Weile erst ruft Bischof Martin aus: „O Herr, Du herrlichster Schöpfer und Meister aller Dinge, aller Wesen, Menschen und Engel, das ist ja unendlich! Das ist zu hoch über alle menschlichen Begriffe!
      Ja was ist denn das schon wieder? Was sind das für Wesen? Sind das schon Engel oder wohl noch seligste Menschengeister? Sie sind zwar auch nackt, – aber ihre sonnenweiße Haut, der vollkommenste, üppigste Wuchs, die höchste, vollkommenste Harmonie in ihren Gliedmaßen, ein eigener Glanz, der sie umgibt, das alles ersetzt millionenfach die herrlichsten Kleider. Ich kann mir unmöglich eine herrlichere, schönere und erhabenere Form denken!
      Ja, Herr, kein Lob, kein Preis und keine Ehre kann gedacht werden, um Dich gebührend zu loben, zu preisen und zu ehren damit! Wahrlich, wahrlich, Du bist heilig, heilig, heilig: Himmel und Erden sind voll Deiner Herrlichkeiten! Dir sei darum Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit!
      O Herr, ich bitte Dich, gehen wir da weiter, denn diesen zu herrlichen Anblick kann ich nicht länger ertragen! Nur das sage mir gnädigst, was das für Wesen sind?“
      Rede Ich: „Das sind Menschengeister aus dem Planeten, den ihr ,Venus‘ benannt habt. Ihre Bestimmung ist, euch, Meinen Kindern, zu dienen, wo und wann immer ihr ihrer Dienste benötigen mögt. Dieser Dienst ist ihre höchste Seligkeit. Daher wirst du sie auch allzeit um so seliger machen, je öfter und weiser du sie benützen wirst!
      Das sind jedoch nicht die einzigen, die auf deine Winke harren, sondern es gibt noch eine zahllose Menge anderer aus andern Planeten, die du in der Zukunft weise zu benutzen erst lernen mußt. Nun weißt du vorderhand, was dir zu wissen not tut; alles andere wird folgen!
      Daraus kannst du aber nun schon entnehmen, was Paulus mit den Worten andeutete, da er sagte: ,Kein Auge sah es und kein Ohr hat es je gehört, und in keines Menschen Sinn ist es je gekommen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben!‘
      Als du auf der Welt warst, da ahntest du freilich nicht, warum dich manchmal die Sterne so mächtig angezogen haben. Nun aber siehst du den Magnet vor dir, der dich auf der Welt oft so magisch anzog und dir manchen Seufzer und manches ,Ach, wie herrlich!‘ aus deiner damals sehr verknöcherten Seele entlockte.
      Siehe, das ist schon eine Art Dienstes dieser Wesen, daß sie durch ihr festes, unerschütterliches Wollen nicht selten empfängliche Gemüter der Erdenmenschen beschleichen und sie hinauf zu den Sternen lenken. Das taten sie auch dir, als du sie noch nicht kanntest. Und sie werden es nun um so mehr tun, da sie dich sichtlich kennen, wie du nun auch sie, wenn auch noch etwas unvollkommen.

      Quelle: http://www.neue-offenbarung.de/page/de/revelation/BM/40/Die_zwoelf_kleinen_Kabinette_mit_den_verdeckten_noch_ungesegneten_geistigen_Speisen_Die_Herde_der_schoenen_Maedchen_Die_schoene_Merkurianerin_Die_formvollendeten_nackten_Venusmenschen_Wichtigkeit_des_Segens_des_Herrn

      Antwort
  2. siegelbruch Autor

    Die barmherzigen Nonnen, sie haben das jenseitige Himmelreich für sich gewonnen.

    59. Kapitel – Die Werkheiligkeit der römischen Klosterschwestern. Wie die Arbeit, so der Lohn!
    Der Redner begibt sich sogleich zurück gegen die Tür dieses Hauses, wo sich die Schwestern befinden, beruft sie und führt sie dann dem Bischof Martin vor.
    Als sie nun samt und sämtlich sich um Bischof Martin befinden, fragt dieser sie sogleich: „Liebe Schwestern und Damen, wie sieht es denn eigentlich mit euch aus? Wie seid denn ihr in solches Elend gekommen? Ihr habt doch sicher gebeichtet und genug kommuniziert und habt Chor gesungen und zahllose Rosenkränze herabgebetet, wennschon manchmal vielleicht mehr geschnattert als gebetet.
    Auch an anderen Andachtsübungen wird es nicht gemangelt haben. Auch habt ihr sicher alle Fasttage streng gehalten und habt in großen Ehren gehalten die heiligen Reliquien, den Weihbrunn und den Weihrauch und Glocke und Glöckchen. Auch habt ihr in euerm sonstigen Amtswesen sicher unverdrossen eure Pflichten erfüllt. Es fragt sich daher hier, wie ich euch gleich anfangs gefragt habe: Wie möglich wohl seid ihr in dieses Elend gekommen?“
    Spricht eine von den Barmherzigen Schwestern: „O du lieber Freund, das alles wird der liebe Herrgott besser wissen als wir! Ich sage dir: ich und auch alle diese Schwestern meines Ordens waren wahre Märtyrerinnen!
    Tag und Nacht waren wir auf den Beinen; unverdrossen pflegten wir die Kranken; taten manchmal sogar mehr, als was uns die ohnehin allerstrengste Ordensregel auferlegte. Wir fasteten dabei und beteten ohne Unterlaß; wir gingen wöchentlich mehrmals zur Beichte und Kommunion. Und so uns manchmal dennoch ehestandliche, sinnliche Gedanken kamen, da schrien wir laut: ,Jesus, Maria und Joseph, stehet uns bei und bewahret unsern keuschen Leib vor solchen Teufelsanfechtungen!‘
    Und hat das dreimal nacheinander noch nichts genützt, da liefen wir in die Kirche. Half auch diese nicht, da kasteieten wir uns oft blutig und legten uns die allerschärfsten Zilizien an den bloßen Leib; und hatte manchmal auch das nicht den erwünschten Erfolg, so hat dann freilich müssen der Beichtvater mit exorzistischen Mitteln zu Hilfe kommen, die aber leider nur bei den jüngeren Schwestern mit Nutzen konnten angewendet werden. Bei uns älteren mußten dann eiskalte Bäder statt des Exorzismus angewendet werden, mitunter auch ein Aderlaß.
    Siehe, du liebster Freund, so strenge war unser Leben; ja mancher Kettenhund hätte uns darum sicher nicht beneidet, so er Verstand hätte!
    Daß wir für solche Strapazen hier die himmlischen Freuden mit Recht erwarteten, wird etwa für unser wahres Kettenhundeleben auf der Welt doch nicht zu unbillig sein? So erwarteten wir solches mit ungezweifelter Zuversicht, wie es allen verheißen ist, die um Christi willen auf der Welt alles verlassen und sich wegen der himmlischen Glorie den schmalen, dornigsten Kreuzespfad erwählt haben!
    Aber da siehe nun unsere erhoffte himmlische Glorie! Sehen wir nicht aus wie die barsten Blocksberghexen? Die Gesichtsfarbe dunkelgrau, die Kleidung besteht aus den schmutzigsten Fetzen. Fett sind wir schon wie die Mumien, die man dann und wann in den Wüsten Afrikas findet, und hungrig wie ein Haifisch und durstig wie die Sandwüste Sahara! Das ist nun unser so bestimmt und gewiß erhoffter Himmel! Was soll man sich von solch einer göttlichen Gerechtigkeit wohl für einen Begriff machen?
    Als ich von der Welt hier anlangte, da sah ich wohl ein sehr schlechtes Mensch, die nichts als eine Hure war, von leuchtenden Engeln abholen und sie gegen den Himmel führen – so eine Kanaille! Zu mir aber kam bis jetzt noch keine Katze, geschweige erst ein besseres Wesen aus dem Himmel! Frage: Ist das auch eine Gerechtigkeit?! Ach, ist das doch ein Elend, ist das ein Elend!
    Ich habe so manche ehrliche Mädchen, die jung, reich und schön waren, zu meinem Orden gebracht, die mir nun fluchen, daß ich sie so schändlich geprellt hätte. Das geht mir nun gerade auch noch ab! Für solch meinen Eifer gar noch eine verdammliche Verantwortung vor dem ewigen Richter!“
    Hier treten mehrere jüngere Barmherzige Schwestern hervor und schreien: „Ja, ja, ja – du altes Luder, du alte Bestie bist an allem schuld! Hast du dir nicht die Zunge nahezu bis in den Magen hinab ausgeschrien, um uns zu überreden für deinen barmherzigen Lumpenorden? Als wir den Profeß nicht ablegen wollten – da wir in der Welt doch bessere Aussichten hatten, als wir sie in deiner Hurenanstalt kennenlernten – liefst du da nicht zum Tod und allen Teufeln, damit uns nur der Austritt verleidet wurde?!
    Und als wir – zum größten Teil gezwungen – den schmählichen Profeß ungefähr so ablegten, wie ein Rekrut den militärischen Treue-Eid schwört, nämlich unter ,Du mußt, sonst bist du des Teufels!‘, – da wurden wir dann behandelt ärger als die ärmsten Seelen im Fegfeuer oder gar in der Hölle selbst. Wir durften bei strengster Ahndung nicht einmal unsern lieben Eltern auch nur eine Silbe vermelden, wie schändlich und schmählich wir gehalten wurden! Nur dem Beichtvater durften wir klagen, und das nur im Beichtstuhle, weil er über eine solche Anklage dann selbst verstummen mußte!
    Wir fordern nun den verheißenen Himmel von dir, und das mit mehr Recht als du den deinigen! Wo ist er? Führe uns hin, – oder wir vergreifen uns an dir für ewig!“
    Die erste Nonne wirft sich nun vor dem Bischof Martin nieder und fleht ihn um Schutz an.
     
    60. Kapitel – Martin als Friedensstifter. Die werkheiligen Torheiten der Schulschwestern und ihre jenseitigen Folgen. Martins Mahnung.
    Bischof Martin aber spricht hier: „Höret ihr alle, meine lieben Schwestern! Lasset den Herrn Jesus allein entscheiden unter euch; Er allein ist ein gerechter Richter! Ihr aber vergebet einander von Herzen, so wird alles gut werden. Dies mein Haus ist ein Haus des Friedens und der Liebe, und nicht ein Haus der Rache! Daher beruhigt euch und seid frohen Mutes, darum ihr hier bei mir eine so gute Unterkunft gefunden habt – sicher nur durch die unsichtbare Gnade des Herrn! Werdet ihr euern Haß in Liebe umgestalten, da werdet ihr schon auch zu einem bessern Aussehen gelangen!
    Es gehen aber auf der Welt gar viele einen verkehrten Weg der Tugend; wie solltet davon ihr eine Ausnahme sein! Ihr habt zwar viel getan, aber nicht des Herrn, sondern des Himmels wegen, – und das ist noch lange nicht evangelisch! Man muß alles tun und dann erst ausrufen: ,Herr, siehe, ich war ein fauler Knecht! O Herr, sei mir, Deinem nutzlosesten Knechte, gnädig und barmherzig!‘ Wenn ihr, meine lieben Schwestern, so urteilen werdet über euch und werdet einander nicht richten und verdammen, da werdet ihr schon Gnade vor Gott finden!
    Wisset ihr denn nicht, was da der weise Lehrer Paulus spricht, der für sich auch ein schlechter unnützer Knecht ist und sein Tun nicht achtet, sondern allein die pure Gnade des Herrn? Sehet, dieser Lehrer spricht: ,Du wirst nicht aus deinem Verdienste, sondern lediglich durch die Gnade des Herrn selig werden!‘ – Beherziget das und werfet all euere vermeintlichen Verdienste dem Herrn zu Füßen! Bekennet vor Ihm die volle Nichtigkeit alles dessen, was ihr bisher als etwas Verdienstliches zum ewigen Leben angesehen habt, so wird die Gnade des Herrn sogleich über euch ersichtlich werden!
    Sehet, ich war gar ein Bischof auf der Welt und glaubte auch, so ich aus der Welt gehen werde, daß mir da gleich ganze himmlische Scharen entgegenziehen würden. Aber, dem war ganz anders! Ich selbst habe noch bis jetzt den eigentlichen Himmel nicht gesehen, obschon ich mit dem Herrn schon sehr oft geredet habe und dies Haus auch unmittelbar aus Seiner allerheiligsten Hand empfing. Wie wollt demnach ihr schon mit aller Glorie gekrönt sein? Daher nur Geduld, Sanftmut und Liebe und einen heitern Mut angezogen, alles andere wird sich dann schon von selbst geben!“
    Die Barmherzigen Schwestern treten nun ganz besänftigt zurück. Bischof Martin ruft die Schulschwestern vor, die sich während dieser Belehrung in einem Winkel soeben ein wenig die Augen auskratzen wollten, und fragt auch sie, wie und auf welche Art sie in dies Elend gelangt sind und wo sie auf der Erde eigentlich gelebt haben.
    Und eine von diesen antwortet: „O geliebtester, hochgeehrtester, allerhochwürdigster Freund! Wir sind nicht alle von einem Orte, sondern sind teils aus Frankreich, teils aus der Schweiz, aus Welschland und Tirol und teils auch aus der Steiermark.
    Wir lebten übermäßig fromm: Tag für Tag beteten wir wenigstens 14 Male, und allzeit wenigstens eine Viertelstunde lang; täglich wohnten wir einer heiligen Messe bei und fehlten nie bei der Vesper. Sonn- und feiertags wohnten wir wenigstens drei Messen bei, einer Predigt und der nachmittäglichen Litanei und beiden ,Segen‘. Wir gingen wöchentlich, besonders in der Advents- und Fastenzeit zum wenigsten dreimal beichten und empfingen täglich das allerheiligste Altarsakrament. Wir fasteten alle Wochen fünfmal zu Ehren der allerheiligsten Fünf Wunden und gaben uns am Freitage zu Ehren der allerseligsten Jungfrau Maria 7 Schmerzensstreiche, und zwar 4 auf die linke und 3 auf die rechte Brust mit Strick oder Rute.
    Die übrige Zeit widmeten wir frommen Betrachtungen und dem Unterrichte junger Mädchen. Dabei richteten wir unser Augenmerk hauptsächlich darauf, daß in den jungen Herzen schon frühzeitig der Drang erwachen sollte – wenn aus finanziellen Rücksichten möglich –, so früh als möglich in unsere Fußstapfen zu treten und all ihr irdisches Erbe Gott zu Füßen zu legen, um so eine reine und würdige Braut Jesu Christi zu werden!
    Ebenso durfte auch keine von uns mit unverschleiertem Haupte auf die Straße und bei strengster Ahndung keinen weltlichen Mann ansehen: nicht einmal einen Weltpriester, sondern allein nur einen heiligen Bruder aus dem Orden des heiligen Franziskus, wohl auch einen heiligen Jesuiten und den Bischof oder auch einen sehr frommen Domherrn. Kamen uns dabei etwa dann und wann unzüchtige Gedanken, so zeigten wir solche sogleich der würdigsten Mutter an und baten sie um eine recht scharfe Strafe zur Abwendung solchen Höllenspuks von unseren keuschesten Herzen.
    Die gute würdige Mutter, die sehr heilig war, gab uns dann sogleich die weisesten Lehren und nachher erst die gebührenden Strafen, die verschieden waren je nach der Größe der unkeuschen Gedanken. Für einen ganz kleinen Gedanken war ein Streich auf die nackte Natur, darauf 3 Rosenkränze und ein vollkommener Fasttag. Auf einen größeren Gedanken waren 7 starke Rutenstreiche auf die nackte Natur, daß es Blut gab, darauf 12 Rosenkränze und 3 volle Fasttage in der Woche. Auf einen noch stärkeren Gedanken – etwa gar an den allerverdammlichsten Ehestand, wie er jetzt besteht – waren 15 Streiche mit spitzigen Ruten, 30 Rosenkränze und 9 volle Fasttage 3 Wochen hindurch und ein spitziges Zilizium über die nackte Brust oder Lenden als Strafe diktiert und sogleich ausgeführt.
    Dazu kamen noch die geistlichen Bußen, oft noch ärger als jene, die uns die liebe würdige Mutter gab. So mußten wir auch bei Nacht vom besten Schlafe oft aufstehen und Chorbeten gehen, was besonders im Winter sehr bitter war. Wurden wir krank ob der vielen Strapazen und Marter, so durften wir uns nie die liebe Gesundheit, sondern allzeit nur den bittersten Tod wünschen wegen Abbüßung unserer läßlichen Sünden, und dergleichen schrecklichste Selbstverleugnungen mehr. – Du siehst aus meiner zwar kurzen, aber überaus wahren Schilderung unsern sehr bitteren irdischen Zustand.
    Wir haben also für Christus viel und meist geduldig erlitten und haben uns ohne Murren willigst gefügt den harten Regeln unseres strengen Ordens! Wir haben all unser Vermögen diesem Orden vermacht zu seiner heilsamen Ausbreitung zur Ehre der allerseligsten Jungfrau Maria und zur stets größeren Ehre Gottes! So glaubten wir denn, an Gott keine unbillige Forderung gestellt zu haben, so wir nach unserem bitteren Leibestode sogleich in die ewige Glückseligkeit möchten aufgenommen werden! Aber nicht nur, daß wir alle unsere begründeten Hoffnungen hier wie einen Schaum zerfließen sahen, sondern höre:
    Als wir alle, die wir hier stehen, fast zu gleicher Zeit uns hier in dieser Welt trafen und von einigen Bauern angerufen wurden, daß wir nun in der Geisterwelt wären, da sahen wir von einer andern Seite ganz liederliche und wohlbekannte Weibspersonen in diese Welt ankommen. Wir waren ganz sicher der Erwartung, daß sogleich eine Menge Teufel daherkommen würden, um diese schlechten, ausgelassenen und ketzerischen Weiberseelen sogleich verdientestermaßen in die Hölle zu ziehen!
    Allein – ah, wer hätte sich das je können träumen lassen! Statt der Teufel kamen sichtbare Engel vom Himmel herab und umkleideten diese schlechten, sündigsten Seelen sogleich mit wahren himmlischen Kleidern! Sie gaben ihnen leuchtende Palmen und trugen sie schnurgerade in den Himmel; uns aber würdigte kein Engel auch nur eines Blickes! Wir schrien, wir beteten, ja wir beschworen Maria und Gott bei allen Seinen Heiligen und Auserwählten, – aber all unser sicher Millionen Jahre langes Schreien war bis jetzt noch fruchtlos! Sage, ist das nicht zu arg!? Sind wir nicht betrogen, zeitlich und ewig! Ist das wohl auch eine Gerechtigkeit Gottes zu nennen?!“
    Spricht Bischof Martin: „No, no, habt nur Geduld! Für jetzt seid ihr versorgt. Und wenn’s auch in die Ewigkeit nicht besser würde wie nun mit euch, so könntet ihr es schon ertragen! Denn auf euer Verdienst dürfet ihr euch eben nicht zu viel einbilden. Warum waret ihr so dumm auf der Welt, euch einsperren und prügeln und am Ende gar förmlich umbringen zu lassen? Was Gutes habt ihr dadurch euren Nächsten wohl getan? Ihr habt nur für eure Haut gesorgt und hättet euch wenig daraus gemacht, so Gott auch die ganze Welt verdammt hätte, wenn nur ihr den Himmel erworben hättet!
    Sehet, mit solcher Nächstenliebe kommt hier niemand weiter. Darum seid geduldig und werft euer Verdienst von euch! Betrachtet euch als schlechte, nutzlose Mägde des Herrn, so werdet auch ihr bei Gott Gnade finden! Tretet nun zurück und lasset die Herz-Jesu-Damen hierher kommen!“
     
    61. Kapitel – Rede der Herz-Jesu-Damen. Deren körperliche Verirrungen und geistige Torheit. Martins Belehrungsversuch und Moralpredigt.
    Die Schulschwestern treten nun etwas murrend zurück. Die Herz-Jesu-Damen treten hervor und beginnen sogleich folgende Rede zu führen: „Allerhochwürdigster Herr! Wir sind Damen des allerersten Damenordens der Welt, in welchen Orden nur Mädchen von sehr reichen, angesehenen und adeligen Häusern aufgenommen werden, wo sie alles lernen können, was es in der Welt nur immer zu lernen gibt!“
    (Bischof Martin bei sich: „Nicht übel, – die fangen schon gut an! Gerade so wird’s der Herr am besten brauchen können, oder was anders?“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „Alle Sprachen, Musik und Tanzen, allerlei andere Gymnastik – wie Fechten, wo tunlich auch das Reiten –, dann Zeichnen, Malen, allerlei Kunststickereien und Kunstnähereien! Daneben natürlich werden auch alle andern Wissenschaften traktiert wie die vollkommene Geographie, Mathematik, Physik, Astronomie, Geschichte, Nautik, Hydraulich, Geometrie, Trigonometrie, Stereometrie, Poesie in den nobelsten Sprachen Europas und noch eine Menge anderer nützlicher Gegenstände.
    Kurz und gut, in unserm Orden werden aller Welt Wissenschaften gelehrt und aller Welt Künste geübt – natürlich nur, so es verlangt und dafür gezahlt wird. Die übrige Zeit aber wird mit Beten, Singen, mitunter auch mit Fasten zugebracht, täglich eine Messe gehört und wöchentlich dreimal Beichte und Kommunion. Auf die Übertretung der strengen Ordensregeln sind auch angemessene scharfe Strafen gesetzt, welche allzeit leider genauer beachtet werden als die Ordensregeln selbst!“
    (Bischof Martin bei sich: „Schau, bin doch auch ein Bischof gewesen, aber die Geheimnisse dieses Ordens habe ich nie so ins Detail eingesehen wie eben jetzt! Ah, an diesem Orden muß der Herr ja eine ganz besondere Freude haben!?“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „Du lieber, allerhochwürdigster Freund, du siehst daraus, –“
    (Bischof Martin bei sich: „daß ihr die dümmsten Gänse seid!“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „welche schwere Regeln unser allerstrengster Orden hat und welche Größe“
    (Bischof Martin bei sich: „der Dummheit“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „von Selbstverleugnung dazu gehört, alle diese tausend schwersten Regeln genau zu beachten. Ja, ich sage dir, nur wahre Riesen“
    (Bischof Martin bei sich: „von Narren“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „von Geistern gehören dazu, um alle die schwersten Regeln zu beachten! Dennoch haben wir alle wie wahre Heldinnen fürs Himmelreich all diese Regeln genauest beachtet und geglaubt, der Himmel könne uns auf diese Art unmöglich entgehen!“
    (Bischof Martin bei sich: „Da gehört wirklich ein sehr starker Glaube dazu!“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „Aber da siehst du uns jetzt nach einigen Millionen von Erdenjahren noch ganz so elend, wie wir uns zum ersten Male hier in dieser Geisterwelt befanden. Dies dein Haus ist der erste herrliche Gegenstand, der uns in dieser Welt zu Gesichte gekommen ist. – Frage: Ist das wohl auch eine göttliche Gerechtigkeit?!“
    (Bischof Martin bei sich: „O nirgends mehr als eben hier bei euch dummen Gänsen!“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „Anstatt, daß man uns den wohlverdienten Himmel gegeben hätte, mußten wir von einem ganz roh und ungebildet aussehenden, gemeinsten Bauernbengel, als wir bei einer Pforte anklopften, über der geschrieben stand ,Tür in den Himmel!‘ die Worte anhören: ,Zurück mit euch, ihr dummen und törichten Jungfrauen! Warum habt ihr eure Lampen nicht zuvor mit Öl gefüllt!‘“
    (Bischof Martin bei sich: „Nichts mehr als billig! Diese Gänse könnte ich schon beinahe selbst aus meinem Hause treiben!“)
    (Die Herz-Jesu-Damen:) „Darauf verschwand diese Himmelspforte, und wir waren sogleich von einer Menge kleiner Teuferl umringt, die aussahen wie Irrlichter. Diese Teuferl hüpften fortwährend um uns herum und neckten uns jämmerlich die ganze endlose Zeit hindurch, bis wir erst vor kurzem diese gegenwärtige Gesellschaft trafen auf unserer schon nahezu ewigen Flucht!
    Was sagst du, liebster, allerhochwürdigster Freund dazu? Was ist das, – was sollen wir denn tun, um vielleicht doch einmal in einen etwas bessern Stand zu gelangen? Oh, rate uns, du liebster, hochwürdigster Freund!“
    Spricht Bischof Martin ganz lakonisch-ironisch: „Ah, ah, ah, da hat euch der Herr freilich sehr unrecht getan! Denn ihr habt ja doch genau nach dem Evangelium gelebt! Ah, das muß ich sagen, da ist der Herr Jehova Jesus sehr ungerecht, wenn Er auf die sehr evangelischen Regeln eures Ordens den Himmel verheißen hat – und ihn euch hernach nicht geben will! Das könnte man von Ihm sogar impertinent und très mal honnête nennen! So zarten und doch so übergelehrten Herzerln den Himmel versagen, – ah, das ist doch alles, was man sagen kann? Es müßte nur sein, daß ihr vielleicht heimlich untereinander sodomitische Unzucht getrieben hättet? Oder ihr hättet etwa neben euren tausend gelehrten Ordensregeln die beste christliche Regel der Nächstenliebe ganz hintangesetzt?!“
    Spricht eine andere, stark französisch wirken wollende Dame: „Aeh ne, aeh ne, mon ami, mer leben schon all‘ sehr Keußeit, ond Religion habe mer aug sehr gehabt! O mon dieu, was brauk mer plus pour le Imel? Der Näckstelieb sein le ons, und den sodomitischen Onzuckt könn‘ mer nikt, we sein der für Fih!? Mer habe urdenlik geleben ond verstege, mon ami, keiß wie den Blumen! Was will mer plus Monsieur Jesu Christ?“
    Spricht Bischof Martin: „Ich bitte dich, höre mir um Gottes willen auf mit dieser Sausprache! Bist doch eine Deutsche und kannst aus lauter Sprachenmodedummheit deine Muttersprache nicht reden? Glaubst denn du, so eine deutsche Franzosengretel wird hier in den Himmel kommen? Ich sage dir, du extra dumme Gans, da hat’s noch lange Zeit! – Nein, das ist mir noch nicht vorgekommen hier im Geisterreiche! Geister sogar anderer Planeten haben mit mir ganz rein deutsch gesprochen, und dieser dummen Herz-Jesu-Dame gefällt noch’s Französische besser, als deutsch mit einem Deutschen zu reden! – Warum hat denn deine Vorgängerin, die doch eine geborne Lyonerin ist, mit mir gut deutsch reden können, und warum du stolze Gans nicht?!“
    Spricht die Dame: „O Freund, weil ich glaubte, mich dadurch bei dir recht einzustellen!“
    Spricht Bischof Martin: „Das war wohl ein ganz dummer Glaube gleich dem, durch den ihr alle für eure grenzenlose Dummheit von Gott den Himmel erwartetet! Meint ihr, der Herr hat den Himmel für solche dummen Gänse gemacht? Oh, da seid ihr in einer sehr großen Irre! Ich sage euch: Eher kommen alle Esel und Ochsen hinein denn ihr, merket euch das! Gehet dort in den hintersten Winkel und lernet zuerst die Demut! Dann erst kommet und fragt, ob für euch irgendeine Kuhmagdstelle im untersten Himmel zu vergeben sein wird – woran ich sehr zweifle. Gehet, wohin ich euch beschied!“
     
    62. Kapitel – Zwiegespräch zwischen einem Jesuiten und Bischof Martin. Belehrung einer höllenängstlichen Barmherzigen Schwester.
    Tritt ein Jesuit hervor und spricht: „Edler Freund, du scheinst eben kein großer Freund von Künsten und Wissenschaften zu sein, weil du an diesen so überaus wertesten Damen des Herzens Jesu so wenig Wohlgefallen findest. Und doch sind sie sozusagen der einzige weibliche Orden, der mit allem Fleiße den Wissenschaften und Künsten von früh morgens bis spät abends obliegt und dadurch uns Brüdern der Gesellschaft Jesu am nächsten kommt! Ah, Bruder, Freund, diese Damen solltest du doch mit mehr Achtung und Liebe behandeln!“
    Spricht Bischof Martin: „Warum nicht gar, diese dummen, eingebildeten Greteln mit mehr Achtung? Ich sage dir, für diese ist das noch viel zu viel, was ich ihnen an Achtung zolle! Diesen sollte man die Türe weisen und sie noch auf einige Millionen Jahre hinausstoßen. Vielleicht verlernten sie dadurch ihre fremden Sprachen – was wirklich gut für sie wäre!
    Siehe, wie ich sie nun anschaue, so sehe ich Zorn und Hochmut aus ihren Augen sprühen! Sie möchten sich wohl sehr gerne verstellen, aber das tut sich nicht hier im Reiche der Geister. Denn hier durchschaut man besonders so lockere Geister mit einem Blick und erschaut bald und leicht, wie sie so ganz eigentlich von innen beschaffen sind. Weil ich aber diese Gänse nun noch besser durchschaue und sie ob ihrer großen Torheit mich sehr anekeln, muß ich sie ja wenigstens in jenen Winkel hinbescheiden, damit ich mich nicht ärgere an ihrem Anblicke.
    Du selbst und alle deines löblich-dummen Kollegiums aber müsset euch auf euern höchst ungebührlichen Namen eben auch nichts einbilden. Denn denke selbst nach und sage mir, mit welchem Rechte ihr euch Jesuiten nennet, und wer euch da zu solcher Entheiligung des göttlichen Namens die Befugnis erteilt hat? Du wirst dann leicht einsehen, wie schändlich ihr selbst diesen allerheiligsten Namen mißbraucht habt und wodurch ihr alle nun solchen Frevel wieder gutmachen könntet!
    Kann einer von euch sagen: ,Jesus, der Herr, hat uns so berufen wie etwa einen Paulus oder Petrus‘? Oder hat je einer von euch Jesus gesehen oder gesprochen oder bei Lebzeiten eures Leibes etwa das Evangelium höher gehalten als den Ignatius von Loyola? Seht, ihr waret in der Tat die entschiedensten Feinde Jesu Christi und nennet euch ,Jesu-iten‘?!“
    Spricht wieder der Jesuit: „Liebster Freund und Bruder, diese Sache scheinst du entweder schlecht oder gar nicht zu verstehen! Verstehst du denn nicht, was das heißt: Omnia ad maiorem dei gloriam!? Siehe, in dem liegt der Grund unseres Namens! Nicht, als wenn uns Jesus, der Herr, nominativ gestiftet hätte, sondern wir nur erwählten diesen Namen zu Seiner größeren Ehre! Ich weiß wohl, daß das Mittel an und für sich nicht löblich ist. Aber was liegt da am Mittel, wenn nur der Zweck gut ist und das Mittel heiligt, wenn dieses auch noch so schal wäre!“
    Spricht Bischof Martin: „Du sprichst hier auch wie ein Narr und urteilst über göttliche Dinge wie ein Blinder über die Farben! Meinst du wohl, der große Gott, den zahllose Myriaden der unerhörtesten Wunder der Wunder ewig durch die ganze Unendlichkeit ehren – ich sage dir: heilige Wunder, deren Klarheit, Erhabenheit und unbegreiflichste göttliche Schönheit so groß ist, daß sie dich in einem Augenblicke töten würde, so du ihrer ansichtig würdest –, wird dadurch an Seiner Ehre etwas gewinnen, so du dich Ihm zu Ehren ungebührendst ,Jesuit‘ nennst, oder so du durch tausend andere, oft allerschändlichste Mittel scheinbar gute Zwecke zu erreichen wähntest?!
    Meinst du wohl, daß Jesus die schmähliche Inquisition zu Seiner größeren Ehre eingesetzt hat durch einen Mönch?! Oder meinst du, Jesus hat ein Wohlgefallen an den Autodafés und an anderen Greueln, die ihr vorgeblich zu Seiner größeren Ehre verübt habt, hattet aber doch im Hintergrunde nur einen ganz andern, nicht selten allerschändlichsten Zweck?!
    Meinst du wohl, der Herr Jesus hat ein Ihn ehrendes Wohlgefallen daran, so du Mädchen geschwängert hast und hast sie dann eben auch ad maiorem dei gloriam in der Kirchengruft lebendig einmauern lassen? Oder so du zur größeren Ehre Gottes das Vermögen von tausend Witwen und Waisen durch allerlei höllische Vorspiegelungen an dich gezogen hast und hattest nachher kein Herz, wenn du Tausende im größten Elende schmachten sahst?!
    Meinst du wohl noch im Ernste, so was könnte zur größeren Ehre Gottes dienlich sein, und der Herr Jesus hätte ein Wohlgefallen an solcher Verherrlichung Seines Namens? Oh, wenn du das im Ernste meinst, so bist du das bedauernswürdigste Wesen in der ganzen ewigen Unendlichkeit Gottes!
    Was wohl würdest du sagen, so nun Jesus, der alleinige, ewige Herr und Gott Himmels und aller zahllosen Myriaden von Welten, vor dir stünde und dich fragte, wie du und dein ganzer Anhang Sein Wort gehandhabt habt? Und wer hat euch das Recht erteilt, Seinen allerheiligsten Namen auf eine so gräßliche Art zu entheiligen? Sage – ja saget ihr alle, was wohl würdet ihr dem allmächtigen, ewigen Gott erwidern?!“
    Alle ergreift ein ersichtlicher Schauder und eine starre Stumpfheit. Keiner getraut sich auch nur mit einer Silbe dem Bischof Martin etwas zu erwidern, denn sie alle halten ihn nun für einen Richterengel.
    Nur eine Barmherzige Schwester geht ganz furchtsam zum Bischof Martin hin und sagt: „O du richtender Engel im Namen Gottes! Nur in die Hölle verdamme uns nicht; ins Fegefeuer wollen wir in Gottes Namen ja alle gerne gehen! – Oooooh, das ist ja schrecklich, was du für ein gestrengster Richter bist! Hohoh – habe doch nur einiges Mitleid mit uns armen Sündern und Sünderinnen!“
    Spricht Bischof Martin: „Stehe auf, du blitzdumme Barmherzigerin! Ich bin ewig kein Richter, sondern selbst ein armer Sünder und erhoffe selbst des Herrn Gnade. Aber ich sehe meine große Dummheit Gott sei Dank nun ein, und so zeige ich euch auch die eurige, auf daß ihr dieselbe ablegen sollet und werden, wie es die ewige Ordnung des Herrn will. Sonst werdet ihr stets nur in ein größeres Elend verfallen, statt emporzusteigen in eine größere Seligkeit!
    Daß ich euch aber nicht richte, beweist, daß ich euch alle aufgenommen habe und euch nicht fortschaffe, sondern freundlichst allesamt behalte – so ihr bei mir verbleiben wollt. Aber so ihr bleibet, müßt ihr nicht an euren Torheiten festhalten, sondern euch ruhig belehren lassen von dem, der hier sicher mehr Erfahrung hat als ihr Neulinge in dieser Welt. Seid nun ruhig, und denket über meine Worte nach!“

    Quelle: http://www.neue-offenbarung.de/page/de/revelation/BM/59/Die_Werkheiligkeit_der_roemischen_Klosterschwestern_Wie_die_Arbeit_so_der_Lohn_

    Antwort
    1. siegelbruch Autor

      Also bitteschön, die ganze Wahrheit über die Sexualität auf den Tisch, dann streiten wir uns auch nicht mehr haarspalterisch über irgend solch einen Sexualisierungs-wischi-waschi-Wisch. Und desto früher die Kinder darüber die absolute Wahrheit erfahren, desto früher wissen sie auch, dass ihre Eltern eben bedauernswert unwissende Arschlöcher waren, aber so etwas wollen die Eltern nun einmal nicht durch ihre Kinder erfahren, weswegen sie schon immer die Abtrünnigen bezüglich der ganzen Wahrheit (in moralisch vorenthaltenster Weise) waren. Also, die ihr solche Eltern seid, beklagt euch mal nicht darüber, wenn eure unwissenden Kinder von der Sexwelle werden überfahren.

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      1. Laubfrosch

        ich glaub es ist besser wenn die kids das allein machen, weil die Eltern ja sehr umnachtet sind in ihrem sexuellen wissen, die sollen erstmal für sich was lernen und die kids stehen in diesem Weltenwahnsinn erstmal allein da aber das finde ich sogar noch besser als bescheuerte Eltern die einem einen Schwachsinn erzählen und vielleicht gibts ja auch in der richtung wenn die Kristallkinder älter werder noch mehr hilfe, die sind ja noch wesentlich intelligenter als Erwachsene, sogar als Kleinkinder…

  3. siegelbruch Autor

    Die irr-diche Welt ist eigentlich da zur Umkehr, denn erst geht der körperliche Verkehr zwischen Mann und Frau (nach der spaßigen Experimentierphase) schwer, und irgendwann geht er dann so gut gar nicht mehr. Doch dann sollte er zu sich sagen, der Mann: „Irr dich nicht.“ Natürlich wegen dem Erleuchtungslicht, aber leider sieht dies niemand im Spaß hinterfragenden Wort, sondern, sehr esoterisch, im blauen, roten oder violetten Strahl, eben irgend einem seiner Wahl, unter dem Motto: „Welcher ist wohl der schönere Strahl, und vor allem der, der traumhaft sauberen Moral.“

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  4. Laubfrosch

    ich find das ganz einfach schlimm, daß man gar nicht mehr befreundet sein kann, ich mein der Geschlechterkampf ist auf dem Höhepunkt und selbst wenn die Ergänzung verstanden und geübt würde, es wäre für mich unabdinglich noch eine seelische Beziehung zum partner zu haben, also es muß eine bewußtseinsverbindung da sein, man muß sich tatsächlich auch lieben und ansonsten ist es nur wie bei einer Hure sein, das mag ja zum lernen schon ok sein und diese Tempeldienerinnen stehen mir ja nahe aber eine enge seelische beziehung, so daß man alles zusammen macht oder immer zusammen sein möchte, daß sehe ich als die wirkliche freundschaftliche Beziehung und dann muß natürlich das wissen der Ergänzung dazu kommen, weil sonst sogar jene zerbricht am eben schrecklichen Sex…

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    1. siegelbruch Autor

      Ja, wo es keinen Schnittstellen-Kreislauf des Drüsensystems zwischen Mann und Frau gibt, da mutiert alles zum Stauprozess, bei dem irgendwann alle Dämme brechen, und dann ist die Katastrophe vorprogrammiert, Mann und Frau im geregelten Alterungsprozess als Auslaufmodell, ohne sexuell ergänzende Entfaltung läuft die Zusammenfaltung dann bei ihnen sehr schnell.

      Antwort
  5. Laubfrosch

    ich war auch mal in Religion verstrickt aber die Ekelhaftigkeit der Leute hat mich aufwachen lassen und es kann doch nicht sein, daß nur der Gott allein gut ist und seine gesamte Gefolgschaft Arschlöcher sind… es ist immer noch so, so wie die Lehre so die Anhänger…

    Antwort

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