Über den Lebenstrieb zum Schöpfer zurück, viele halten diesen für zu unmoralisch, die haben dann wohl Glück

Möchtet ihr unter dem spürbar belebenden und elektrisierenden Strom des körperlich klärenden Geistes stehen, oder möchtet ihr weiterhin den moralischen Sackgassenstau- bzw. Abklemmweg gehen, um euch, in der Versauerung vor Langeweile, körperlich zerfallen zu sehen?

Beitrag Nr. 817

Was der Mensch unheimlich gern tut, das tut er heimlich, eben damit sein Gott und Schöpfer nicht bemerkt bzw. sieht, wie er darüber abschaltet und in berauschter Weise dem Geist entflieht. Doch was ist, wenn er das, was er unheimlich gern tut, einmal geistig hinterfragend in Betracht zieht? Dann wird er bemerken, dass Gott für ihn genau darin den logischen Weg zurück sieht, da er durch dies geistige Erfassen den Reiz der Sache sogar noch erhöht und der grobstofflichen Materie, auf völlig leichten Wegen, entflieht. Was der Mensch nicht heimlich tut, das tut er auch nicht unheimlich gern, und im fortschreitenden Alter seiner dabei voranschreitenden geistigen Umnachtung, da hat er dann immer mehr und intensivere, eben heimliche, Tätigkeitsfantasien im Kopf (die, die er real nicht mehr ausleben kann), denn das diesbezüglich geistige Hinterfragen lag ihm fern. Überreizt durch seine neckischen Fantasien, da geht er dann körperlich in den übersäuerten Verwesungsprozess (eben durch innere Erregungsstaubildung) hinein, hätte er nun aber seine Heimlichkeiten über den logischen Geist geklärt, so könnte er schon, als ganze Frucht der Belebung, auf dem Weg zu seinem Schöpfer zurück sein, doch da er ungeklärt ist, deswegen lagern sie ihn erst einmal, als Pflegebedürftigen, zum Sterben, irgendwo ein, für den direkten Weg, zurück zu seinem Schöpfer, ist er noch zu unrein.

Die Sexualität ist der grundlegende Lebenstrieb des Menschen (eben sein Existenztrieb, sein Erhaltungstrieb und sein vergeistigender bzw. veredelnder Umgestaltungstrieb), deswegen sollte der Mensch mit Bedacht damit umgehen (ihn also erst einmal geistig logisch verstehen), denn wenn er dabei den gängigen Weg, wie alle Vergesellschaftungsmenschen, geht, er also das tut, was dabei scheinbar alle tun (und das möglichst früh) weil es so üblich ist, jedoch dabei nicht weiß, was er tut, er somit plötzlich vor einem mächtigen Lebenskonfliktpotential der stressenden Art steht. Hat er nämlich Pech (welches von allen anderen, die da dann schadenfroh auf ihn schauen, für ihn als Glück deklariert wird), dann kommt auch noch ein Kind als Belastungsmaterial für ihn dabei heraus (alle anderen spenden ihm dafür Applaus, denn das sieht ja schließlich wie eine große Leistung aus), welches ihm das Leben konfliktgeladen und schwer macht, und somit jede Beziehung, durch eine zwangsläufig radikale Änderung seiner Lebensumstände (in die Belastung sich hinein verkehrend), zu seinem Lebenstrieb immer mehr abbricht (man könnte fast sagen, das frisch geborene Kind ist für ihn das Jüngste Gericht). Das unbewusste Resultat seiner Sexualität, hat ihm also seinen Lebenstraum, den er auf die verbindende Sexualität bezog, in ernüchternder Weise zerstört, und somit hat er seine ursprüngliche Lebensmotivation verloren, er wollte sich nach solch einer Verbindung nämlich immer fühlen, energiegeladen und gerade so, wie frisch geboren, doch die Geburt des Kindes hat ihn nun wohl zu etwas Höherem auserkoren. Und damit ihm dann, trotz dieses Verkehrsunfalls in unbewusster Zweisamkeit (für den sie ihn, und er sie verantwortlich macht, aber eben meistens nicht ausgesprochen, sondern nur gedacht) noch etwas zum Streben und scheinbaren Leben motiviert, deswegen geht er/sie intensiv in den materiellen Genussstoffwechsel hinein (= sie taten das Leben scheinbar neu entdecken, und lassen es sich dabei nur noch schmecken), und dieser wird dann, entgegen des einstigen Lebens- und Belebungstriebes (nach dem er/sie sich in seiner/ihrer Jugend so sehr sehnte, und der damals alle seine/ihre Lebenshandlungen und Lebensbestrebungen bestimmte), der Alterungsprozess und Tod für ihn/sie sein, der materielle Verstoffwechslungstrieb als Todestrieb stellt sich in ihnen ein. Nun sage ich euch aber, der belebende Reiz des verbindenden Lebenstriebes kann bis in alle Ewigkeit hinein erhalten bleiben, der Mensch braucht sich nicht über einen Todestrieb (den der schmerzlichen Folgen) entleiben. Wollt ihr jedoch weiterhin geistig ungeklärt und denkfaul in eurer auswendig gelernten Gesellschaftstradition bleiben, so werdet ihr immer wieder, ganz automatisch, in den Todestrieb (den der Selbstverbrennung) hineinrutschen und euren Körper, in verunstaltender Weise, abtreiben. Christus-Gott als verbindender Logos, kann nun aber nur die in sein Himmelreich aufnehmen, die völlig bewusst, eben in klärend wissbegieriger Weise, bei ihrem verbindenden Lebenstrieb bleiben.

Das Aufgeben des ursprünglichen Lebenstriebes ist gleichzusetzen mit der Abtrennung vom Ursprung und bedingt die Gleichgültigkeit und als Steigerung dieser den Ekel allen anderen gegenüber (aber eben immer unter dem Motto: „Ekle dich in deiner Unwissenheit und Wissensverdrängung vor dir selbst, so wie vor allen anderen.“), und das, weil man keine logischen Zusammenhänge erkennt. Wir gingen in die Trennung hinein, und waren dabei förmlich süchtig danach geboren zu sein, der in Aussicht stehende Alterungsprozess und Tod interessierte uns dabei absolut nicht, denn das war aus der Andersweltperspektive heraus nur Schein, durchs freiwillige Begrenztsein. Ja, wir wollten alles ausleben und spüren, um uns in unseren Masochismus bzw. in unsere Schmerzsucht (entgegen unseres verbindenden Lebenstriebes) so tief wie nur möglich (leidenschaftlich) hineinzuführen.

Das Wort verbindet, ohne das vorherige Wort der logischen Klärung ihrer körperlichen Lust, da ist keine aufbauende und veredelnde Sexualität zwischen Mann und Frau möglich, ihr diesbezügliches Agieren in geistiger Blindheit ist somit tödlich unbewusst, denn die ungeklärte Sexualität zeugt in ihnen das sich immer mehr intensivierende Gefühl des Schmutzes und der dementsprechenden Ekeldistanz der absoluten Verunsicherung, bis dann absolut nichts mehr zwischen ihnen geht, wobei dann nur noch der möglichst schnelle Alterungsprozess und erlösende Tod des Körpers zur Debatte steht, dabei sind sie dann aber schon so unbewusst, dass sie gar nicht mehr wissen worum es sich bei ihnen eigentlich noch dreht.

Sie leben sodann in der Zerstreuung des Wortes, diese entspricht der suggestiv magnetisierenden Bildbeschreibung (= der Sehnsuchtszeugung) über die perfekte Regelsprache, wobei sie immer tiefer in die sprachlos machenden Erinnerungen hineinrutschen, und die dadurch sich entwickelnde Alzheimer-Krankheit, die wird dann alle Gegenwärtigkeitskräfte aus ihnen herauslutschen. Die muttersprachliche Regelzerstreuung des Wortes beinhaltet also drei ineinander übergehende Aspekte: Die Geschmacksbildung, die Selbstverdauung im guten Geschmack, die nur duldet was schmeckt, und eben der senile Alterungsprozess des innerlichen Ausbrennens, hinein in die absolute Leere, ohne Worte und ohne ein Vorstellungsbild zum Wort (= die völlige geistige Umnachtung).

Siegelbruch

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4 Gedanken zu „Über den Lebenstrieb zum Schöpfer zurück, viele halten diesen für zu unmoralisch, die haben dann wohl Glück

  1. Archonten-Jäger

    Vorsicht Sigi, 🙂

    das sind die Archonten die dich beim lesen von den Hiebetröpfchen… immer verfolgen. Sigi gib ordentlich Gas sonst wirste noch verarchontet.

    Antwort

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