Geheim, gehen sie sich selbst, angeberisch, auf dem Leim, vielleicht machen sie sich ja darauf bald mal einen Reim

Möchtet ihr unter dem spürbar belebenden und elektrisierenden Strom des körperlich klärenden Geistes stehen, oder möchtet ihr weiterhin den moralischen Sackgassenstau- bzw. Abklemmweg gehen, um euch, in der Versauerung vor Langeweile, körperlich zerfallen zu sehen?

Beitrag Nr. 832

Urheberschutz ist für mich nicht nötig, weil ich, aus dem Wort heraus, Urheber dessen bin, was die vergesellschafteten Menschen mit Verachtung und Ignoration abstrafen, und worauf sie letztendlich (ihres offiziellen Reinheitsgebotes wegen, ganz entsprechend ihrer Moral) allergisch reagieren. Was würde ich also ohne Urheberschutz verlieren? Absolut nichts, denn es ist ihnen viel zu wenig Anreiz bietende und Neid zeugende Angeberei dabei.

Würde ein Mensch seine Probleme, eben sein Träume, die ihm unrealisierbar erscheinen auf dieser Welt (auch nicht mit noch so viel Geld), zugeben, so könnte er vor allen anderen nicht mehr (als beneidenswertes Vorbild wirkend) angeben. Doch was hätte er dann wohl noch vom Leben? Und solch ein Mensch bekommt dann plötzlich Depressionen, denn seine Neid zeugende Problemlosigkeit muss sich ja schließlich für ihn lohnen. Wenn nun aber niemand mehr Probleme hat (z. B. unter dem Motto: „Geld hat man, Probleme hat man nicht!“ Eben um mithalten zu können in der Vergesellschaftung, die da wirkkräftig ist, gerade so wie das Jüngstes Gericht), dann sieht es mit der Welt plötzlich problematisch aus, denn der heimliche Abkotzfrust, den sie ablassen, der muss ja irgendwo hin raus, und das geschieht heimlich, denn offiziell bekämen sie ja dafür keinen Applaus, und ihre Heuchlerart käme dann womöglich noch raus. Die Geheimdienste, die hinter solchen Leuten her sind, denen gehört natürlich mein Applaus.

Die staatlichen Organe, die alle Geheimhaltenden heimlich ausspionieren möchten, die sind mir ganz recht, denn beim lesen meiner unheimlichen Offenbarung, da bekämen sie, wegen ihrer allergischen Reaktionen, gleich einmal einen kräftigen Organschaden, und es wird ihnen womöglich ganz schlecht. Doch ich frage dann: „Ist das nun echt, oder ist es euch nicht recht, wenn nicht, so verlange ich von euch gleich und sofort, sprecht über mich recht, oder seid ihr etwa momentan zu geschwächt?“

Was machen eigentlich gut bezahlte Optimisten und Angeber, wenn es plötzlich keine Zahlen mehr gibt, die Luzifer damals als Lustziffer erfunden hat, damit es keiner bekommt satt? In diesem Fall sind sie gezwungen (eben ohne die Möglichkeit, eine alle bestechende große Nummer zu sein), nach dem Sinn des Lebens zu suchen, denn die (geheimen) Zahlen als Sinn, die können sie dann ja gleich abbuchen.

Eine moderne Frau entscheidet sich aus rein praktischen Gesichtspunkten für einen großen Nummern-Mann, denn er muss schon einen an der Schüssel haben, damit sie draus essen kann, denn nach ihrer Meinung lebt es sich nicht sonderlich gut, nur von Luft und Liebe, und womöglich noch, ringsherum, einer ganzen Menge abartiger Triebe.

Säuerlich erregte Geilheit entspricht dem Spiel von Macht und Ohnmacht zwischen Mann und Frau, ganz unter dem Gesichtspunkt der Ekelverdrängung, praktiziert mit viel Ergreifensschwung, denn der Versuch des Ergreifens der Macht über den anderen, hält sie scheinbar in angespornter Weise jung. Zu was wird eigentlich die sich stetig steigende Geilheit (die gegenüber dem, der sich einfach nicht so ergreifen lässt, wie man es sich in seinen kühnsten Träumen erträumt hat, diese seine Entzugsprovokation hat man nämlich, immer schärfer werdend, alsbald satt)? Natürlich zur Mordlust, das ist vielen, die mal wieder eine schnelle Nummer zum Abschalten brauchen, überhaupt nicht bewusst.

Und wie sieht er aus, solcher Menschen Schluss? Der Mensch empfindet seine saure Erregung als eine unabkömmliche Voraussetzung für seinen Genuss, sodass er sich, zwangsläufig, eines Tages selbst darin verdauen muss, doch genau dann gibt es für ihn nur noch Schmerz, und keinen Genuss, damit ist Schluss, wenn er durch seine zersetzende Säurebildung (für die sein Magen zur Abarbeitung nicht mehr ausreicht) selbst sterben muss.

Siegelbruch

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